In der Presse gefunden
April
2011
30.4.2011
www.baden-online.de
TV Bühl will im Abstiegskampf
zu Hause punkten
30.04.2011 - Der Volleyball-Bundesligist trifft am Abend auf die Chemie
Volleys Mitteldeutschland. Für Bühl zählen in den letzten
beiden Spielen der Play-Down-Runde nur noch Siege. Um den Klassenerhalt
bei vier Punkten Rückstand noch zu schaffen, braucht es zudem Schützenhilfe
durch die Konkurrenz. Das letzte Saisonspiel absolviert der TV Bühl
am kommenden Samstag in der Schwarzwaldhalle gegen die Titans Bergisches
Land. (vf)
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Hochzeitsfieber im Freilichtmuseum
30.04.2011 - Gutach (red/imu). Passend zum Wonnemonat Mai präsentiert
das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof am Sonntag, 1. Mai, von 11 bis 17 Uhr
einen Aktionstag rund um das Thema Heiraten und Schwarzwälder Hochzeitsbräuche
Die Besucher dürfen sich auf ein buntes Programm mit Konzerten, einer
Sonderführung sowie Tanz-, Handwerks- und Kochvorführungen freuen,
die allesamt die traditionellen Hochzeitsbräuche des Schwarzwalds
aufleben lassen. Zu diesem Anlass werden auch Fernsehteams des SWR zu Gast
sein. Die Sendung mit dem Titel »Hochzeitstag im Vogtsbauernhof«
wird am Sonntag, 8. Mai, um 18.45 Uhr im SWR-Fernsehen gezeigt.
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Mehr Blutspuren im Fall der getöteten
Kehlerin
Dringend tatverdächtiger Mann
schweigt weiter
30.04.2011 - Kehl (red/tom). Nach dem Fund der toten 37-jährigen
Kehlerin Sandra N. und der Festnahme eines 30-jährigen Tatverdächtigen
sind noch nicht alle DNA-Analysen vollständig abgeschlossen, teilten
Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Offenburg gestern mit Dennoch gelang
es, nicht nur Blutspuren auf der Hose des 30-Jährigen zu sichern.
Die Kriminaltechniker stellten diese auch an weiteren Gegenständen
fest, so auch an in der Wohnung der Getöteten aufgefundenen Bekleidung.
Die Frau und ihr früherer Lebensgefährte wohnten erst seit Herbst
2010 in getrennten Wohnungen in Kehl.
Unterdessen schweigt der Tatverdächtige weiter. Er sitzt seit
20. April in U-Haft im Offenburger Gefängnis.
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swr
Ötigheim
Kerzenhersteller in Brand geraten
Lediglich geringer Sachschaden entstand bei einem Brand gestern Abend
in einer Firma, die Kerzen herstellt. Dort war bei Isolierarbeiten die
Außenhülle eines Behälters für Öle und Wachse
in Brand geraten. Laut Polizei fing austretende Rinderfettsäure Feuer
und verursachte eine weithin sichtbare, schwarze Rauchwolke. Die Polizei
riet Anwohnern vorsorglich, Türen und Fenster geschlossen zu halten.
Allerdings entstand kaum Schaden. Das Feuer konnte von der freiwilligen
Feuerwehr Ötigheim rasch unter Kontrolle gebracht werden.
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Karlsruhe/Maulbronn
Natur-Erlebnis-Woche 2011
Die Natur-Erlebnis-Woche 2011 lädt ab heute bundesweit zu zahlreichen
Veranstaltungen rund um die Themen Natur, Umwelt und Gesundheit ein. An
über 1000 Orten in Deutschland werden in Zusammenarbeit mit Naturschutzzentren,
Verbänden und Vereinen besondere Naturerlebnisse geboten. In unserer
Region wird in der kommenden Woche unter anderem morgen früh eine
Vogelstimmenwanderung auf dem Karlsruher Hauptfriedhof (Sonntag 7 Uhr)
eine Maikäfer-Exkursion im Hardtwald (6.5. 19 Uhr) oder eine Fledermaus-Entdeckungsreise
durch die Klosterlandschaft Maulbronn angeboten. (6.5. 20.30 Uhr)
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Rust
Verleihung des Kleinkunstpreises
Der Kleinkunstpreis Baden-Württemberg wird am Abend im Europapark
verliehen. Vergeben werden drei Hauptpreise sowie zwei Förderpreise
und ein Ehrenpreis. Der Kleinkunstpreis Baden-Württemberg ist der
einzige dieser Art in Deutschland, der als Staatspreis von einer Landesregierung
ausgelobt wird. 2011 wird er 25 Jahre alt. Hauptpreisträger sind in
diesem Jahr die Musikakrobaten Gogol und Mäx aus Staufen, der Komiker
Nils Heinrich aus Stuttgart sowie der Kabarettist und Autor Jess Jochimsen
aus Freiburg. Sie erhalten jeweils 5-tausend Euro. Förderpreise zu
je 2-tausend Euro gehen an den Klavier-Kabarettisten Michael Krebs und
an den Österreichischen Comedian Stefan Waghubinger aus Korntal-Münchingen.
Wer den mit 5-tausend Euro dotierten Ehrenpreis erhält, wird erst
am Abend bekannt gegeben. An der Preisverleihung nehmen rund 300 geladene
Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und den Medien teil.
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Polizeimeldungen
Blitz zerfetzt Baum
Gernsbach (mr) Am Freitag, um 18.15 Uhr, schlug ein Blitz in eine ca.
12 Meter hohe Zeder, die in einem Garten an der Straßenecke Friedrich-Abel-Straße
/ Jakob-Kast-Straße stand. Durch die Gewalt des Blitzes wurde der
Baum bis auf eine Höhe von 4 Metern regelrecht gesprengt. Die Holzteile
und Äste flogen geschossartig ca. 50 - 60 Meter weit in alle Richtungen
und beschädigten dabei drei geparkte Fahrzeuge und die Hausfassaden
der nahestehenden Wohnhäuser. In einem nahestehenden Wohnhaus blieb
im 1. Obergeschoss sogar ein größerer Ast in der Außenfassade
stecken. Ein 14-jähriger Junge, der zum Zeitpunkt des Blitzeinschlages
unter dem Baum Schutz suchte, kam mit dem Schrecken davon. Er erlitt durch
den Knall und die Druckwelle lediglich leichte Kopfschmerzen. Zur Beseitigung
der Baumtrümmer durch die Feuerwehr musste die Straße kurzzeitig
gesperrt werden.
Der entstandene Sachschaden in Gernsbach wird auf ca. 15.000 Euro geschätzt.
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Gleich 25 Pakete Unterwäsche gestohlen
Offenburg (mr) 25 Pakete Unterwäsche und Haushaltsartikel der
Firma Leifheit ergatterte ein bislang unbekannter Täter, der sich
in der Nacht zum Donnerstag an einem in der Okenstraße abgestellten
Lkw zu schaffen gemacht hatte. Über die unverschlossene Heckklappe
gelangte der Dieb auf die Ladefläche und räumte dort aus. Zum
Abtransport der Beute müsste aufgrund der Menge ein Kleinlaster eingesetzt
worden sein. Die Schadenshöhe in Offenburg beläuft sich nach
heutiger Mitteilung auf über 5000 Euro. Hinweise an das Polizeirevier
Offenburg, T. 0781-210.
29.4.2011
www.baden-online.de
Mit Wechselfallentrick Senioren bestohlen
Polizei warnt vor Trickdieben, die
Geld wechseln wollen
29.04.2011 - Oberkirch / Oppenau/ Achern (red/pak). Insbesondere auf
ältere Menschen haben es Diebe abgesehen, die mit einem Wechselfallentrick
am Donnerstagvormittag in Achern, Oberkirch und Oppenau unterwegs waren.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sprachen die Diebe immer in der Nähe
von Geldinstituten Senioren an
Offenbar wurden diese zuvor beobachtet, wie sie aus der Bank kamen.
Unter dem Vorwand, zwei Euro für den Parkautomaten oder für die
Telefonzelle wechseln zu wollen, erreichten die Täter, dass ihr Opfer
den Geldbeutel öffnete, um dem Wechselwunsch nachzukommen. Durch geschicktes
Hantieren und Ablenkungsmanöver gelang es ihnen in vier Fällen,
zunächst unbemerkt das Scheingeld aus den Portemonnaie ihrer Opfer
zu stehlen. Erst beim nächsten Einkauf bemerkten die Geschädigten,
dass das Geld fehlte. In einem Fall fielen den Trickdieben sogar mehrer
hundert Euro in die Hände.
Der in Oberkirch am Marktplatz aufgetretene Mann soll etwa 50 Jahre
alt sein und braunes schütteres Haar haben. Er trug eine helle Wollweste.
In Oppenau am Rathausplatz war der Täter etwa 40 Jahre alt und etwa
180 cm groß und von normaler Figur. Er hatte mittelblonde, kurze
Haare und war von gepflegter Erscheinung. Er trug ein rötliches Oberteil
und sprach Hochdeutsch.
In Achern am Sparkassenplatz war es vermutlich ein untersetzter Osteuropäer,
im Alter von etwa 45-50 Jahren. Er hat ein ovales, rötliches Gesicht,
ist etwa 170 cm groß und war bekleidet mit einer dunklen Stoffjacke.
Die Polizei geht aufgrund der identischen Vorgehensweise davon aus,
dass die Täter zusammengehören. Sie bittet darum, sofort über
Notruf verständigt zu werden, wenn die Diebe irgendwo in Erscheinung
treten.
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swr
Baden-Baden
Juvena-Mitarbeiter hoffen auf Übergangszeit
Die 400 Mitarbeiter von Juvena in Baden-Baden hoffen bis zur Schließung
des Werks auf eine zweijährige Übergangszeit. Wie ein Sprecher
des Betriebsrates dem SWR sagte, habe der Kosmetikkonzern Beiersdorf dies
in Aussicht gestellt. Das Hamburger Unternehmen hatte gestern bestätigt,
das Juvena-Werk in Baden-Baden verkaufen oder schließen zu wollen.
Dass Beiersdorf auf dem hart umkämpften Kosmetikmarkt einen Käufer
findet, hält auch der Betriebsrat für unwahrscheinlich. Eine
zweijährige Übergangszeit helfe den Mitarbeitern, sich weiter
zu qualifizieren und einen anderen Job zu finden.
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Karlsruhe
Fernsehgerät verursacht Wohnungsbrand
Ein defektes Fernsehgerät hat gestern einen Brand im Karlsruher
Westen verursacht. Laut Polizei begann der Fernseher wegen eines technischen
Defektes zu brennen, anschließend fingen Kleider und Möbel Feuer.
Die Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie retten, die Feuerwehr hatte
den Brand schnell unter Kontrolle. Die Polizei geht von einem Schaden in
Höhe von 20.000 Euro aus.
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Karlsruhe
Schwerer Fahrradunfall auf einem Feldweg
Bei einem Unfall auf einem Feldweg bei Wolfartsweier hat eine Fahrradfahrerin
am Morgen schwere Verletzungen erlitten. Die 53-Jährige wurde von
einem Autofahrer erfasst, der von einem Aussiedlerhof kommend auf den Feldweg
einbog. Die Frau stürzte aufs Gesicht und musste in ein Krankenhaus
gebracht werden.
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Fessenheim
Inspektion im Atomkraftwerk
Im elsässischen Atomkraftwerk wird von heute an die "10-Jahres-Inspektion"
vorgenommen. Neben der Prüfung von Primär- und Sekundärkreislauf
werden auch drei Dampfgeneratoren und ein Teil der Brennstäbe ausgetauscht.
Der Betreiber, der Staatskonzern Electricité de France, veranschlagt
die Inspektion mit 200 Millionen Euro. Der andere Fessenheimer Reaktor,
also Block 1, war bereits 2009 monatelang der "10-Jahres-Inspektion" unterzogen
worden. Ohne endgültige Betriebsverlängerung liefert er seither
wieder Strom. Unterdessen wächst vor dem Hintergrund der Geschehnisse
in Japan auch im Elsass die Kritik an der Atomenergie. Die Sicherheit des
AKW Fessenheim im Fall von Erdbeben oder Überschwemmungen ist umstritten.
An der Fessenheimer 10 Jahres Inspektion des AKW nehmen bis November 1.600
Techniker und Ingenieure teil.
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Polizeimeldungen
28.4.2011
www.baden-online.de
Drohende Ernteverluste in der Region
28.04.2011 - Die anhaltende Trockenheit macht auch zunehmend den Landwirten
zu schaffen. Vor allem die Raps- und Getreidebestände seien betroffen.
Das Wachstum bereits eingeschränkt. Der Gemüseanbau hat laut
Landesbauernverband weniger Probleme. Hier werde ständig bewässert.
Auch in den Wäldern könne es zu Problemen kommen. Der Borkenkäfer
ist früher unterwegs als sonst. (vf)
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Vermisster 16-Jähriger am Rhein
bei Kehl-Auenheim tot aufgefunden
28.04.2011 - Der junge Franzose war am Karfreitag bei einem Badeunfall
abgetrieben worden und ertrunken. Ein Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes
entdeckte die Leiche am Ende des Kehler Hafenbeckens etwa drei Kilometer
flussabwärts der Unfallstelle. Der junge Mann war Nichtschwimmer und
hatte versucht einen verlorenen Schuh aus dem Wasser zu angeln. Dabei wurde
er selbst von der Strömung erfasst und mitgerissen. Ein Großaufgebot
von Feuerwehr, DLRG, Wasserschutzpolizei und DRK suchte seither ergebnislos
nach dem jungen Mann.(vf)
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Arbeitslosenzahlen im Ortenaukreis
im April noch weiter gesunken
28.04.2011 - Wie die Offenburger Agentur für Arbeit mitteilt sind
ortenauweit 8.395 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind über 800
weniger als noch im März. Damit liegt die Arbeitslosenquote aktuell
bei 3,7 Prozent. Grund für den deutlichen Rückgang sei die erwartungsgemäße
Belebung des Arbeitsmarktes im Frühjahr. Besonders im Freizeit- und
Gaststättengewerbe wurden neue Stellen frei. (vf)
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Teilprivatisierung der Offenburger
Justizvollzugsanstalt steht auf dem Spiel
28.04.2011 - Laut Plänen der neuen Grün-Roten Landesregierung
könnte das Modell mit rund 100 Gefängnis-Beschäftigten einer
Privatfirma schon wieder rückgängig gemacht werden. Die Angestellten
sind in den Bereichen Verpflegung, Wäscherei, Arbeit und Ausbildung,
ärztliche Betreuung, und Gebäudemanagement eingesetzt. Der Vertrag
läuft über fünf Jahre und könnte aufgekündigt
werden. Laut Anstaltsleitung hat sich der Betrieb zwischen Justizvollzugsbeamten
und der Privatfirma inzwischen eingespielt. (vf)
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Raupen fressen die Buchsbäume
kahl
Stadtverwaltung geht gegen die Schädlinge
vor
28.04.2011 - Achern (red/aci). Der erstmalig im Jahr 2007 am Oberrhein
aufgetretene Buchsbaumzünsler wird in den nächsten Tagen durch
den städtischen Bauhof in den öffentlichen Anlagen und Friedhöfen
bekämpft, teilt die Stadtverwaltung mit
Befallene Buchsbäume verfärben sich bei starkem Befall hellbeige
und bei vereinzelten Blättern bleiben nur noch die Blattrippen zurück.
Bei intensivem Befall fressen die Raupen nach Vertilgung der Blätter
auch noch die grüne Rinde und das nackte Holz, so dass die darüber
stehenden Pflanzenteile absterben. Die Falter, die häufig nicht auf
dem Buchsbaum sitzen, suchen zur Eiablage gezielt nach Buchsbäumen,
die bereits im Vorjahr mit diesen abgelegt wurden, heißt es weiter
im Pressetext.
Die Raupen der Eierablage des Vorjahres haben in Kokons zwischen den
Blättern der Buchsbäume überwintert.
Zwischen Mitte März und Anfang April durchlaufen die Raupen bis
zu sechs Larvenstadien und verursachen in dieser Entwicklungsphase den
Kahlfraß an den verschiedenen Buchsbaumarten. Auch den privaten Buchsbaumeigentümern
werden von der Stadtverwaltung Maßnahmen gegen den Buchsbaumzünsler
empfohlen: Während der gesamten Vegetationsperiode sollte bei regelmäßiger
Kontrolle Larvengespinste herausgeschnitten und Raupen abgesammelt werden.
Die ersten Raupenstadien sind chemisch nur schwer bekämpfbar.
Schnittgut entsorgen
Gegen die frei fressenden jungen Raupen kann Spruzit Neu (Pyrethrine,
Rapsöl) oder Bayer Garten Schädlingsfrei Calypso beziehungsweise
Bayer Garten Kombi-Schädlingsfrei (Thiacloprid) eingesetzt werden,
teilt die Stadtverwaltung mit. Für eine gute Wirkung sei auf eine
gleichmäßige Benetzung der gesamten Pflanze, vor allen Dingen
auch in deren Inneren, zu achten
Wer die Buchsbäume nach Auftreten der Falter zurückgeschnitten
hat, sollte das Schnittgut mit den dort darauf abgelegten Eiern beziehungsweise
frisch geschlüpften Raupen im Restmüll entsorgen. Weitere Infos
beim Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg (LTZ), Stuttgart,
Internet: www.ltz-augustenberg.de.
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Störche zieht es ins Renchtal
Immer mehr Paare nisten in der Region
/ Ihre Zukunft hängt stark vom Nahrungsangebot ab
Seit Jahren befindet sich der Weißstorch in der Ortenau auf dem
Vormarsch. Immer mehr Pärchen des beliebten Vogels fühlen sich
auch im Renchtal wohl. Damit das so bleibt, sind Vogelschützer auf
Mithilfe angewiesen.
28.04.2011 - Oberkirch. Die Umstrukturierungen in der Landwirtschaft,
die Trockenlegungen von Feuchtgebieten und nicht gesicherte Strommasten
hatten dem Weißstorch in den 70er und 80er Jahren stark zugesetzt
»Damals fand man keine 20 Paare in Baden-Württemberg, mittlerweile
sind es über 400«, berichtet Kurt Schley, Vorsitzender des Vereins
»SOS Weißstorch Ortenau«.
Seit Ende der 90er Jahre haben er und viele andere es geschafft, die
Wiederansiedlung der beliebten Vögel durch Nestangebote, Biotopvernetzung
oder Gewässerentwicklung voranzutreiben. Mit Erfolg: In diesem Jahr
werden fast 50 Storchenpaare im Kreis erwartet.
Zusammen mit Kreisjägermeister Manfred Just trug der »Storchenvater«
im Frühjahr 2010 dazu bei, dass sich ein Weißstorchenpaar auf
dem Rathausdach in Zusenhofen ansiedelte. Über doppelten Nachwuchs
konnte sich das Pärchen damals freuen. Die beiden Elternvögel
sind gesund aus ihrem Winterquartier zu ihrem »Stammsitz« zurückgekehrt.
Das vordere Renchtal scheint noch andere Störche anzulocken, wie Vogelexperte
Schley berichtet. »Bis zu zehn weitere Vögel versuchten den
beiden ihren Platz streitig zu machen«, fügt Just hinzu.
Weitere Nester gebaut
Um den Weißstörchen eine Heimat bieten zu können, wurden
mittlerweile durch die Hilfe mehrerer Ehrenamtlicher weitere Nester auf
Dächern angebracht: Ein Horst wurde ebenfalls in Zusenhofen in Eigenkonstruktion
auf Justs Anwesen errichtet, in Stadelhofen thront ein neues Nest auf dem
Rathausdach und in Erlach errichtete die Gemeinde auf dem Kirchenfirst
einen Nistplatz, nachdem bereits ein Storchenpärchen angefangen hatte,
sich auf einem Baukran einzurichten
Die zwei Pärchen auf den Rathausdächern in Zusenhofen und
in Stadelhofen haben sich mittlerweile »gesetzt«, so Schley,
in Erlach seien die Vögel noch ein bisschen »flatterhaft«.
Die beiden Störche, die sich auf dem Zusenhofener Privatanwesen niederlassen
wollten, wurden durch das »alteingesessene Paar« wieder verjagt.
Da müsse man abwarten, wie sich das bis Anfang Mai noch entwickelt.
Bis dahin kommen auch die letzten Störche aus ihren Winterquartieren
zurück.
»Ein natürlicher Drang, ins vordere Renchtal einzufliegen,
scheint bei vielen Störchen da zu sein«, glaubt Schley. »Ausreichende
Nahrungsquellen sind dafür ein Muss, sonst würden die Tiere hier
nicht brüten wollen. Potenzial wäre auf jeden Fall vorhanden.«
Grundlagen schaffen
Um die Weißstorchpopulation weiterhin zu stabilisieren und in
den nächsten Jahren vielleicht auch nach Oberkirch auszudehnen, müssen
bereits jetzt die Grundlagen dafür geschaffen werden: »Unser
Appell richtet sich an die Vertreter der Kommunen und die Pächter
der Wiesen, diese so zu gestalten, dass sie nachhaltig als Nahrungsgrundlage
für die Störche dienen«, so die beiden Experten unisono.
Erste Gespräche mit Zusenhofens Ortsvorsteher Peter Müller
und dem Umweltbeauftragten der Stadt Oberkirch, Georg Schäffner, haben
bereits stattgefunden. Dabei wurden Biotopverbesserungsvorschläge
aufgezeigt. »Nun müssen die Verantwortlichen Taten folgen lassen«,
ist Just hoffnungsvoll. »Für viele sind die Vögel mit Erinnerungen
an die eigene Kindheit verbunden, als der Storch noch ein Indikator für
eine intakte Umwelt darstellte. Wir müssen uns alle in die Verantwortung
nehmen.«
HINTERGRUND
Gemeinsam mehr Nahrungsquellen für den Weißstorch schaffen
Der Landesnaturschutzverband (LNV) beobachtete »mit großer
Sorge«, dass sich landesweit immer mehr Wiesenflächen auf dem
Rückzug befinden. In einem Aufruf zum »Schutz der bunten Wiesen«
appelliert der Verband an die baden-württembergische Landesregierung,
Kommunen und Landwirte, netzübergreifende Maßnahmen einzuläuten,
um die Artenvielfalt von Wiesen und Biotopen zu erhalten.
Um diese auch als Nahrungsquellen für den Weißstorch auszubauen,
wünschen sich die beiden Vogelschutzexperten Kurt Schley und Manfred
Just eine fruchtbare Zusammenarbeit aller Verantwortlichen. »Wir
müssen uns zusammensetzen und Ideen einbringen, um tiergerechte Voraussetzungen
zu schaffen und ein Zufüttern zu vermeiden.«
Dazu gehört laut Just und Schley zum Beispiel, die Wiesen nur
zweimal im Jahr zu mähen, weniger zu düngen oder Flachwasserzonen
anzulegen. Aufwand und Kosten seien dabei relativ gering.
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swr
Karlsruhe/Pforzheim
Weniger Arbeitslose im April
Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hat sich im April fortgesetzt.
Zum dritten Mal in Folge sanken entsprechend dem Landestrend im April die
Arbeitslosenzahlen in der Region. Grund ist nach Angaben der Agenturen
für Arbeit die Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt. Mehr Stellenangebote
durch die bessere Auftragslage der Firmen und gute Vermittlungsquoten bei
der Ausbildung brachten Bewegung in den Arbeitsmarkt. In Karlsruhe betrug
die Arbeitslosenquote 4,4, in Pforzheim 4,9 Prozent. Beide Städte
lagen damit über dem Landesdurchschnitt, der eine Arbeitslosenquote
von 4,2 meldet. Rastatt und der Bezirk Landau melden 4,1 und 4,7 Prozent.
So niedrig waren die Arbeitslosenquoten zuletzt vor 19 Jahren, also 1992.
Besonders günstig wirkte sich der Konjunkturaufschwung bei den jüngeren
Arbeitssuchenden aus. Gesucht wurden vor allem Fachkräfte wie Metallarbeiter,
Schlosser oder Mechaniker, aber auch Köche und Krankenschwestern und
Pfleger. Nach wie vor viele offene Stellen gibt es den Agenturen für
Arbeit zufolge bei Technikern und Ingenieuren.
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Philippsburg/Hamburg
Greenpeace kritisiert Atom- Sicherheitsstandards
Das Atomkraftwerk Philippsburg I verfügt nach Angaben von Greenpeace
über einen geringeren Sicherheitsstandard als das in Japan havarierte
Atomkraftwerk Fukushima 1. Der alte Siedewasserreaktor leidet demnach unter
einem Konstruktionsfehler: Der Sicherheitsbehälter, der den Reaktordruckbehälter
mit den Brennstäben umschließt, besteht demnach nicht aus einer
mehrere Meter starken Betonhülle wie in Fukushima. Der Sicherheitsbehälter
verfügt laut Greenpeace lediglich über eine leicht schmelzende
Stahlhülle mit einer Wandstärke von wenigen Zentimetern. So könnte
es bei einem Unfall schneller zu radioaktiven Freisetzungen kommen und
die Freisetzungsmengen wären größer. Diese Sicherheitslücke
der Siedewasserreaktoren sei nicht nachrüstbar. Greenpeace ist heute
zu Gast bei der Ethikkommission.
27.4.2011
www.baden-online.de
Automarder in Oberachern unterwegs
27.04.2011 - Bereits am Osterwochenende hatten Unbekannte in mehreren
Straßen an Autos Schäden angerichtet. Bislang meldeten sich
23 Autobesitzer, auf 15.000 Euro wird der Sachschaden geschätzt. Die
Polizei geht von drei verdächtigen Männern aus, die in der Nacht
von Ostersamstag auf Ostersonntag zwischen 3 und 5 Uhr mehrfach gesehen
wurden. Die Männer sollen zwischen 16 und 25 Jahren alt sein, einer
davon ist auffällig größer als seine beiden Komplizen.
Die Polizei bittet um Hinweise. (as)
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Einbrecher in Achern auf frischer Tat
ertappt
27.04.2011 - Zeugen hatten am Morgen gegen 4.30 Uhr drei Verdächtige
in der Hauptstraße beobachtet, die verschiedene Gegenstände
wegtrugen. Beim Eintreffen der Polizei flüchteten die Unbekannten
in Richtung Stadtgarten und warfen dabei ihr Diebesgut weg. Das bestand
aus einem Snowboard und einem Hochdruckreiniger. Den Ermittlungen zufolge
waren die Täter durch eine unverschlossene Eingangstür in den
Gemeinschaftskeller eines Hauses eingedrungen und hatten sich dort bedient.
Die Polizei sucht Zeugen. (as)
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swr
Rastatt/Stuttgart
Mercedes-Benz-Werk kämpft gegen
Geruchsbelästigung
Das Mercedes-Benz-Werk in Rastatt arbeitet gemeinsam mit der DEKRA
weiter an der Beseitigung der Geruchsbelästigung, die vermutlich durch
einen Defekt in der Lackieranlage entstanden ist. Dies teilte eine Unternehmenssprecherin
heute gegenüber dem SWR mit. Nach den ersten vom Regierungspräsidium
geforderten Untersuchungen der Lackieranlage im Mercedes-Benz-Werk in Rastatt
verdichten sich die Hinweise, dass die Probleme durch einen Fehler im Tank
entstanden sein könnten. Vorsorglich hat das Unternehmen die Reinigungsintervalle
dieses Maschinenbereichs deutlich verkürzt, um so die Geruchsbelästigung
zu reduzieren. Der abschließende Untersuchungsbericht läge aber
derzeit noch nicht vor, hieß es weiter. Seit vergangenen Sommer klagten
Anwohner des Werks in Rastatt über starken Lösungsmittelgeruch
in der Luft. Kurz vor Auftreten der Gerüche hatte die Daimler AG rund
zehn Millionen Euro in den Umbau und die Modernisierung der Anlage investiert.
Gesundheitsschädliche Substanzen seien in der Atemluft bislang nicht
gemessen worden.
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Karlsruhe
Führungskräfte klagen über
zunehmenden Stress
Mittelständische Führungskräfte in Baden Württemberg
leiden zunehmend unter Stress im Job. Bei fast jedem zweiten Geschäftsführer
habe die hohe berufliche Belastung zu gesundheitlichen Problemen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen
oder einem Burnout-Syndrom geführt. Das ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstituts
Cobus, die heute in Karlsruhe veröffentlicht wurde. Drei von vier
befragten Managern gaben an, dass die berufliche Mehrbelastung zugenommen
habe - mit gesundheitlichen Folgen. Für die Studie wurden 700 mittelständische
Unternehmer aus dem Südwesten befragt.
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Rheinmünster
Zollbeamte beschlagnahmen 8.000 Zigaretten
Auf dem Flughafen Karlsruhe-Baden-Baden haben Zollbeamte im Koffer
eines Reisenden 8.000 Zigaretten gefunden. Wie das Zollamt berichtet, wollte
der Rumäne offenbar 40 Stangen Zigaretten aus Gran Canaria nach Deutschland
schmuggeln. Zollfrei genehmigt ist aber nur eine Stange.
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Frankfurt/Karlsruhe
KSC erhält Lizenz für 2.
Bundesliga
Der KSC hat die Lizenz für die Zweite Fußball-Bundesliga
erhalten. Nach Mitteilung der Deutschen Fußball-Liga wurden allen
Bewerbern für die Erste und Zweite Bundesliga die Lizenzen für
die kommende Spielzeit erteilt. Allerdings gehört der KSC zu den Vereinen,
die bis zum 1. Juni noch Bedingungen erfüllen müssen.
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Polizeimeldungen
26.4.2011
www.baden-online.de
Besorgniserregende Unfallbilanz über
Ostern im Ortenaukreis
26.04.2011 - Seit Gründonnerstag gab es 96 Unfälle. Bei 23
kamen insgesamt 30 Menschen zu Schaden und wurden teils schwer- oder lebensgefährlich
verletzt. Im vergangenen Jahr gab es um die gleiche Jahreszeit 25% weniger
Unfälle. Dabei wurden damals bei 10 Unfällen 16 Menschen verletzt.
Besonders auffällig war die Entwicklung im Raum Achern-Oberkirch.
Allein dort ereigneten sich über Ostern 29 der Unfälle. Die Polizei
führt den Anstieg der Unfallzahlen und Verletzten hauptsächlich
auf das schöne Wetter zurück. (as)
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swr
Rastatt
Schwächeanfall wohl Ursache für
Busunfall
Das Busunglück vor fast einer Woche in Rastatt ist auf einen Schwächeanfall
des Busfahrers zurückzuführen. Die Polizei geht davon aus, dass
der 61-Jährige wegen gesundheitlicher Probleme die Kontrolle über
den Bus verlor. Ein technischer Defekt am Fahrzeug wird ausgeschlossen,
der Bus sei in gutem Zustand gewesen. Der Bus war am vergangenen Mittwoch,
mit 15 Fahrgästen besetzt, ungebremst in ein Haus gefahren. Drei Personen
befinden sich zurzeit noch im Krankenhaus. Laut Polizei hat sich der Zustand
eines 82-jährigen Mannes inzwischen verschlechtert, die Ärzte
hätten ihn ins künstliche Koma versetzt.
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Bühlertal
Feuerwehr löscht Waldbrand
Die Feuerwehr hat gestern Abend bei Bühlertal einen kleineren
Waldbrand gelöscht. Laut Polizei stand der Wald auf 50 Quadratmetern
in Flammen, nach zwei Stunden sei das Feuer gelöscht gewesen. Die
Polizei schließt Brandstiftung nicht aus.
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Karlsruhe
Keine Straßenbahnen direkt zum
Hauptbahnhof
Bis übermorgen fahren in Karlsruhe keine Straßen- und Stadtbahnen
auf den Vorplatz des Hauptbahnhofs. Bis Donnerstag werden dort die Gleise
erneuert. Alle Bahnen fahren in dieser Zeit über die Haltestelle am
Konzerthaus. Fahrgäste werden von dort mit Bussen zum Hauptbahnhof
transportiert. In Rastatt sind der Festplatz und Teile des Friedrichsrings
seit heute früh gesperrt. In diesem Bereich wird für den Frühjahrsmarkt
aufgebaut.
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Achern
Schwerer Unfall
Bei einem Verkehrsunfall nahe Achern sind gestern drei Erwachsene und
ein Baby schwer verletzt worden. Ein 32 Jahre alter Autofahrer hatte das
ins Schleudern geratene Auto der Familie nicht mehr in der Spur halten
können und war frontal auf einen anderen Wagen geprallt. Die 35-jährige
Fahrerin wurde aus ihrem Fahrzeug geschleudert und erlitt schwerste Verletzungen.
Auch die Frau des Unfallverursachers und das neun Monate alte Kind der
beiden wurden schwer verletzt.
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Polizeimeldungen
25.4.2011
www.baden-online.de
Flächenbrand vorgestern Nachmittag
bei Kehl
24.04.2011 - Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr ist nur geringer
Sachschaden entstanden. Die Einsatzkräfte konnten verhindern, dass
angrenzende Grundstücke in Mitleidenschaft gezogen wurden. Ausgelöst
hatte den Brand ein Landwirt, der auf seinem Acker Schilfrohr entfernen
wollte. Zu diesem Zweck hatte er ein Feuer gelegt. Da er jedoch nicht auf
den Wind geachtet hatte, breitete sich das Feuer schnell zu einem kleineren
Flächenbrand aus. (vb)
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Grenzüberschreitende Anti-Atom-Aktionen
in der Ortenau
25.04.2011 - Am Rheinübergang Nonnenweier-Gerstheim wird es heute
um „fünf nach zwölf“ eine Mahnwache zum Gedenken an die Katastrophen
in Tschernobyl und Fukushima geben. Darüber hinaus wollen die Teilnehmer
gegen eine Laufzeitverlängerung des ältesten französischen
Reaktors in Fessenheim demonstrieren. Auch auf der Kehler Europabrücke
wird gegen Atomenergie protestiert. Die Kundgebung wird vom BUND Ortenau
organisiert. Treffpunkt ist um 11.30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz (sl)
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http://news-aus-baden.de
Kalb macht nächtlichen Ausflug
Gaggenau (mr) Ein freilaufendes Kalb beschäftigte Beamte des Polizeireviers
Gaggenau am Sonntag kurz nach 01.00 Uhr. Auf unbekannter Art und Weise
gelangte das Tier in Freiheit. Es rannte zunächst auf der Hauptstraße
in Richtung Ottenau. Im Bereich der Ebersteinbrücke konnte es nach
einem Lasso- Wurf mit einem Abschleppseil eingefangen werden. Durch Unterstützung
eines Verkehrsteilnehmers wurde das Tier mit großer körperlicher
Anstrengung festgehalten, bis der zwischenzeitlich verständigte Besitzer
sein Kalb in Empfang nahm.
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Schläge mit Kerzenständer
Offenburg (mr) Am Abend des Ostersonntag kam es in Offenburg zu einer
handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen drei Erwachsenen. Die drei
Personen waren alkoholisiert und gerieten in Streit. In dessen Verlauf
nahm ein 35jähriger einen Kerzenständer und schlug mit diesem
auf seinen Kontrahenten ein, welcher eine blutende Wunde an der Schulter
erlitt. Der 35jährige wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen
und verbrachte die Nacht zum Montag in der Zelle des Polizeireviers.
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Fischmarkt kommt
Karlsruhe (mr) Der Hamburger Fischmarkt gastiert vom 30. April bis
1. Mai auf dem Stephanplatz hinter der Postgalerie. Während Marktschreier
wie "Wurst-Herby", "Käse-Rudi" oder "Aal-Hinnek" ihre Waren anpreisen
oder Textil-, Brillen-, Spielzeug-, Gewürz- und Blumenhändler
auf Kunden warten, begleiten diverse Veranstaltungen das Markttreiben.
Nachdem Bürgermeister Wolfram Jäger die Veranstaltung am Samstag
um 11 Uhr eröffnet hat, wollen die Marktbetreiber das Publikum ab
14 Uhr mit Bierkrugstemmen und ab 16 Uhr mit Nachwuchs-Marktschreien unterhalten.
Am Sonntag gibt es von 11 bis 11.30 Uhr eine maritimes Frühstück
mit Freibier und Matjes. Von 15 bis 17 Uhr wird der Marktschreier-Wettbewerb
fortgesetzt. Im "Biergarten unterm Leuchtturm" werden Grillwürste,
Fischbrötchen und Süssigkeiten angeboten. Geöffnet hat der
Fischmarkt Samstag von 11 bis 21 Uhr und Sonntag von 11 bis 19 Uhr.
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Historische Omnibusse aus Europa
zu sehen
Mannheim (mr) Mannheim feiert 125 Jahre Automobil und begrüßt
deshalb am Freitag, 29. April ab 9.30 Uhr ganz besondere Gäste. Die
Freunde historischer Omnibusse aus ganz Europa kommen an diesem Tag zu
einem Treffen am Technoseum zusammen. Oldtimer-Fans aus Holland, Schweden
und der Schweiz haben ihre Teilnahme bereits fest zugesagt und werden zusammen
mit ihren Kollegen aus Deutschland über 30 historische Modelle vor
dem Technoseum präsentieren. Die Omnibus-Freunde treffen sich alle
vier Jahre, machen aber erstmals in Mannheim Station. Organisiert wird
das Zusammenkommen von Konrad Auwärter und vom Auto- und Technik Museum
Sinsheim, von wo aus die Busse auch nach Mannheim anfahren. Ziel des Treffens
ist es Ideen und Erfahrungen auszutauschen. Insgesamt werden rund 120 Oldtimer-Busse
und über 300 Personen an dem dreitägigen Treffen teilnehmen.
Am Technoseum werden die Teilnehmer gegen 9.45 Uhr vom Ersten Bürgermeister
Christian Specht und Museums-Direktor Prof. Hartwig Lüdtke begrüßt.
Danach verabschiedet sich die Gruppe zu einer Führung bei EvoBus und
einer Stadtrundfahrt durch die Geburtsstadt des Automobils. Währenddessen
haben die Mannheimerinnen und Mannheimer Gelegenheit, die alten, aufwendig
restaurierten Busse zu besichtigen.
Der Höhepunkt des Tages wird dann ein Omnibus- Korso vom Technoseum
über den Wasserturm zum Paradeplatz sein. Dort werden die verschiedenen
Modelle kurz vorgestellt und es gibt viele, tolle Fotomöglichkeiten.
Zurück rollt der Korso über die Kunststraße.
24.4.2011
www.baden-online.de
Einbrecher hausen in Renchen wie die
Vandalen
24.04.2011 - Die bislang unbekannten Täter drangen in der Nacht
von Freitag auf Samstag in das Vereinsheim des Tennisvereins Renchen und
in die Büroräume des Schwimmbades ein. Dabei schlugen sie jeweils
die Fensterscheiben ein und versprühten in beiden Objekten dort vorhandene
Feuerlöscher. Ausserdem ließen sie einen PC mit Monitor mitgehen.Die
Höhe des Schadens ist noch nicht bekannt. (sl)
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120.000 € Schaden bei LKW-Unfall
im Kreis Rastatt
24.04.2011 - Der 25-jährige Fahrer wurde mittelschwer verletzt.
Er war mit seinem Sattelzug auf der B462 von Gaggenau Richtung Freudenstadt
offenbar zu schnell unterwegs. In einer Kurve bei Raumünzach kam zunächst
der Hänger ins Schleudern; anschließend kippte der 40-Tonnen-LKW
um. Die Kohle-Ladung, die in einem offenen Kipper transportiert wurde,
verteilte sich auf der Fahrbahn und im angrenzenden Gelände. Die Bundesstraße
musste wegen der Bergungsarbeiten mehrere Stunden gesperrt werden. (sl)
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swr
Karlsruhe/Baden-Baden
Verspätungen für Bahnreisende
durch Brückentausch
Über die Osterfeiertage müssen tausende Bahnreisende auf
der Rheintalstrecke mit Verzögerungen rechnen. Die Strecke ist seit
Freitag Nachmittag zwischen Karlsruhe und Baden-Baden gesperrt. Die Bahn
will eine mehr als 100 Jahre alte Brücke über die Murg durch
eine neue Stahlkonstruktion ersetzen.
Am Freitag wurde zunächst die alte Brücke in sechs Teile
zerlegt und mit Autokränen abgebaut. Auch mussten Schienen durchtrennt
und Oberleitungen abmontiert werden. Bis am Samstag Nachmittag sollte die
83 Meter lange und 1.100 Tonnen schwere neue Brücke mit vormontierten
Schienen von ihrem jetzigen Standort rund 15 Meter an ihren künftigen
Platz verschoben werden.
Dann sollte die Feinjustierung auf einem Hilfsgerüst aus Stahlträgern
beginnen. "Wir liegen absolut im Zeitplan", so ein Bahnsprecher am Samstag
Mittag.
Die neue Brücke wurde gebaut, weil die Instandhaltung der alten
Brücke zu teuer gewesen wäre. Die neue Stahlbogenkonstruktion
kostete rund elf Millionen Euro. Die Sperrung der Rheintalstrecke soll
noch bis Ostermontag (15.00 Uhr) dauern.
Ersatzbusse und Zug-UmleitungÜber das gesamte Osterwochenende fallen
wegen der Bauarbeiten rund 130 Zugverbindungen aus. Im Fernverkehr soll
die Lücke zwischen Baden-Baden und Karlsruhe mit Bussen überbrückt
werden. Einige Fernzüge werden jedoch umgeleitet. Die TGVs etwa fahren
nicht über Karlsruhe nach Paris, sondern von Stuttgart aus über
Mannheim und Saarbrücken. Dabei müssen Reisende mit einer Verlängerung
ihrer Fahrt von insgesamt einer Stunde rechnen.
Bis Samstag Mittag gab es wegen der Sperrung keine größeren
Probleme. Nach Angaben eines Bahnsprechers läuft der Buspendelverkehr,
der aus 74 Fahrzeugen besteht, planmäßig.
Bei der Rheintalstrecke von Karlsruhe nach Basel handelt es sich nach
Auskunft eines Bahnsprechers um eine der am meisten befahrenen Strecken
Deutschlands. Täglich verkehren hier über 450 Personen- und Güterzüge,
mit insgesamt rund 15.000 Fahrgästen.
23.4.2011
www.baden-online.de
Jugendlicher im Rhein ertrunken
23.04.2011 - Ein 16-jähriger Franzose ist am Nachmittag im Rhein
bei Kehl aller Wahrscheinlichkeit nach ums Leben gekommen. Er war beim
Pionierhafen mit seinen Freunden baden. Die starke Strömung entriss
ihm seine Schuhe. Er versuchte sie zurückzuholen, obwohl er nicht
schwimmen kann und wurde von der Strömung mitgerissen. Seine 18-jährige
Freundin wollte ihn retten und wurde ebenfalls mitgerissen. Sie konnte
aus dem 15 Grad kalten Wasser von einem Boot gerettet werden. Nach dem
Jungen wurde mit einem Großangebot von Rettungskräften gesucht,
von ihm fehlt jede Spur. (uc)
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swr
Karlsruhe/Baden-Baden
Sperrung der Rheintalstrecke ohne größere
Probleme
Die Bauarbeiten auf der Rheintalstrecke laufen nach Plan. Das sagte
ein Bahnsprecher dem SWR Studio Karlsruhe. Auch beim Buspendelverkehr zwischen
Karlsruhe und Baden-Baden gebe es bis jetzt keine Probleme. Es seien weniger
Menschen auf der Strecke unterwegs, als erwartet. Reisende müssen
auf der Rheintalstrecke rund eine Stunde mehr Zeit einplanen, weil statt
der Züge auch im Fernverkehr Busse fahren. Wegen Brückenbauarbeiten
ist die viel befahrene Bahnverbindung zwischen Karlsruhe und Baden-Baden
seit gestern bis Montag 15 Uhr gesperrt.
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Rastatt
Geruchsbelästigung evtl. durch
Lackieranlage
Die Geruchsbelästigung in Rastatt und Umgebung kommt wahrscheinlich
aus der Lackieranlage des Mercedes-Benz-Werks. Das haben erste Messungen
der DEKRA ergeben, teilt das Regierungspräsidium Karlsruhe mit. Der
Automobilkonzern reinigt die Anlage jetzt über Ostern. Anwohner beschweren
sich seit längerem über üblen Geruch im Raum Rastatt.
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Malsch
Eine halbe Million Euro Schaden bei
Brand
Eine Lagerhalle ist im Landkreis Karlsruhe am Karfreitag in Brand geraten.
Ein Passant wurde nach Polizeiangaben schwer verletzt. Der entstandene
Sachschaden liegt bei rund 500.000 Euro
Die Halle gehört einer Öltankreinigungsfirma, in der auch
explosive Gasflaschen gelagert werden. Beim Brand detonierten offenbar
aufgrund der hohen Hitze zwei Gasflaschen im Gebäude. Eine davon so
stark, dass Teile von ihr einen Passanten auf einem weiter entfernten Nachbargelände
trafen. Der Mann wurde mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht.
Die Feuerwehr konnte das Feuer erst nach vierstündigen Löscharbeiten
am Abend vollständig unter Kontrolle bringen.
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Vier Personen bei Feuer verletzt
Rheinau (mr) Vier Personen wurden am Freitagnachmittag in Rheinau Honau
bei einem Wohnungsbrand im Keller eines Anwesens verletzt. Gegen 15:45
Uhr brach vermutlich infolge eines technischen Defektes im Heizungskeller
eines Wohnhauses ein Brand aus. Eine ältere Frau musste wegen der
starken Rauchentwicklung über den Balkon geborgen werden. Vier Personen,
darunter der Hausbesitzer, erlitten Rauchgasvergiftungen und mussten stationär
im Klinikum Kehl aufgenommen werden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei
entstand der Brand durch einen defekten Wärmetauscher. Die Rauchentwicklung
war so stark, dass das Zweifamilienhaus auch wegen geschmorter Stromleitungen
vorübergehend unbewohnbar ist. Die beiden Familien wurden bei Nachbarn
und durch die Stadt Rheinau untergebracht. Über den entstandenen Sachschaden
liegen noch keine Schätzungen vor.
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Radfahrer schwer verletzt
Bühlertal (pol/dac) - Am Donnerstagnachmittag kam es in Bühlertal
zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 35-jähriger Fahrradfahrer schwer
verletzt wurde.
Wie die Polizeidirektion Rastatt/Baden-Baden mitteilt, war der 72-jährige
Fahrer eines Pkw gegen 16 Uhr auf der Hauptstraße in Bühlertal
bergauf gefahren und hatte beim Linksabbiegen in den Sandbuckelweg den
Vorrang eines entgegenkommenden 35-jährigen Radfahrers missachtet.
Es kam zum Zusammenstoß bei dem der Radfahrer schwer verletzt wurde.
Der Mann musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden liegt
bei etwa 2.500 Euro.
22.4.2011
www.baden-online.de
Trinkwasser in Achern-Önsbach
ist verunreinigt
21.04.2011 - Das Ortsnetz Önsbach wird jetzt von der Stadt Achern
gechlort. In den nächsten drei Tagen sollte das Wasser abgekocht werden,
teilt das Landratsamt mit. Die Ursache der Verunreinigung mit den Milchsäurebakterien
Enterokokken ist zur Zeit noch nicht geklärt. An verschiedenen Stellen
werden Trinkwasserproben entnommen. Enterokokken können Durchfallerkrankungen
auslösen. (as)
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Kein Geständnis nach Kehler Gewalttat
21.04.2011 - Die Hintergründe des Verbrechens an der dreifachen
Mutter in der Kehler Allensteiner Straße sind nach wie vor unklar.
Gestern war der Vater des jüngsten Kindes der Getöteten festgenommen
worden. Auf seiner Hosen waren Blutspuren gefunden worden. Der 30-Jährige
Afrikaner soll die 37-Jährige mit einem Gegenstand gewaltsam getötet
haben. Einzelheiten werden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht
bekanntgegeben. (as)
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Stadt Offenburg hofft bei Städtewette
auf Bürgerengagement
21.04.2011 - Nach 2006 gibt es in Offenburg eine neue Städtewette
zugunsten von Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe. Diesmal wettet
Oberbürgermeisterin Edith Schreiner mit Karlheinz und Almaz Böhm,
dass innerhalb von sechs Wochen jeder dritte Offenburger Bürger eine
Ein-Euro-Spende leistet. Startschuss ist am 29. April. Dann muss die Summe
von 19.374 Euro zusammen kommen. Bereits 2006 gab es viele kreative Aktionen
und Spender in Offenburg. Neue Aktionen können ab sofort gepostet
werden.
( http://www.facebook.com/menschenfuermenschen?ref=nf). Ab 2. Mai werden
auch Sammelbüchsen aufgestellt. Spendenkonten werden ebenfalls eingerichtet.
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swr
Baden-Baden / Rastatt
Rheintalstrecke der Bahn wird gesperrt
Die Rheintalstrecke der Deutschen Bahn wird ab dem Nachmittag 15 Uhr
bis Ostermontag zwischen Rastatt und Baden-Baden voll gesperrt. Grund:
In Rastatt wird eine neue Brücke an ihre Position geschoben. Bahnreisende
müssen mit Verzögerungen rechnen. Alle Züge im Fernverkehr
in Richtung Süden enden in Karlsruhe, dort steigen die Fahrgäste
um in Busse und werden an der Baustelle vorbei zum Bahnhof nach Baden-Baden
gebracht, wo für den Zeitraum der Sperrung alle Züge beginnen.
In Fahrtrichtrung Norden funktioniert die Umleitung umgekehrt. Nahverkehrszüge
werden ganz durch Busse ersetzt.
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Rastatt / Baden-Baden
Mehr als 3.000 Verstöße
bei Kontrolltag
Bei einer europaweiten Verkehrs-Kontrollwoche, die Anfang der Woche
zu Ende gegangen ist, hat die Verkehrspolizei Rastatt / Baden-Baden mehr
als 3.000 Raser erwischt. Der Großteil von ihnen hatte die jeweilige
Höchstgeschwindigkeit um 20 km/h überschritten. Ein Sportwagenfahrer
war besonders schnell unterwegs: Er fuhr 133 Stundenkilometer zu schnell.
Insgesamt hat die baden-württembergische Polizei 80.000 Verstöße
gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung festgestellt.
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Polizeimeldungen
Bei Raubversuch verletzt
Kehl (mr) Am Donnerstagabend gegen 20.50 Uhr kurz vor Ladenschluss
betrat ein unbekannter männlicher Täter, vermutlich Osteuropäer,
ca. 175 bis 180 cm groß, 30 bis 35 Jahre alt, dunkle Haare, normale
Statur, bekleidet mit schwarzem Trainingsanzug mit weißen Streifen
auf den Seiten den Lidl-Markt in der Königsberger Straße in
Kehl.
Der Täter verschaffte sich Zutritt zum Personalbereich, in dem
er den Türöffnungscode benutze. Dort betrat er den Abrechnungsraum,
in welchem sich die Filialleiterin bei der Abrechnung befand. Der Täter
schlug mehrfach brutal mit der Faust in das Gesicht der Filialleiterin,
so dass sie zu Boden fiel. Dann nahm er wortlos eine kleine Geldkassette
mit Restgeld an sich und versuchte durch ein Fenster zu flüchten.
Da dieses aber von außen vergittert war, ließ er die Kassette
zurück und flüchtete durch den Verkaufsraum nach außen
in unbekannte Richtung.
Die geschädigte Filialleiterin erlitt durch die Schläge Verletzungen
im Gesicht und wurde stationär im Ortenauklinikum aufgenommen.
Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Tathergang oder zum Täter
machen können. Hinweise nimmt das Polizeirevier in Kehl unter Telefon
07851/893-0 entgegen.
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Einbruch in Sparkasse
Rastatt (mr) Über ein Fenster auf der Gebäuderückseite
drang bislang unbekannter Täter im Zeitraum von Mittwoch 18.30 Uhr
bis Donnerstag 05.30 Uhr gewaltsam in eine Filiale einer Sparkasse in der
Franz-Philipp-Straße ein. Im Gebäudeinnern wurde im Schalterraum
ein Schrank mit Schließfächern für Sparkassenbücher
von Kunden gewaltsam geöffnet. Der Umfang des Diebesgutes und die
Schadenshöhe in Rastatt stehen noch nicht fest. Hinweise zu dem Einbruch
nimmt das Polizeirevier unter Telefon 07222/761-0 entgegen.
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21.4.2011
www.baden-online.de
Hungerstreik gegen Fessenheim
21.04.2011 - Die etwa 10 Aktivisten harren in wechselnder Besetzung
schon den vierten Tag vor der Präfektur in Colmar aus, um gegen einen
Weiterbetrieb des elsässischen Atommeilers zu demonstrieren.
Sie wollen nach eigenen Angaben so lange fasten, bis das Kraftwerk
abgeschaltet wird. Der Protest wird von den Behörden geduldet, sofern
ihr Zelt im Park vor der Präfektur jeden Abend abgebaut wird. Die
Gruppe unter Führung eines elsässischen Bio-Winzers trat schriftlich
auch mit dem französischen Präsidenten Sarkozy in Kontakt. (vf)
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Telefonbuch-Post führt in die
Falle
Abzocker wollen nur an schnelles Geld
kommen
21.04.2011 - Ortenau/Mainz (dpa/tom). Da sind sie wieder, die Abzocker,
die im Namen des Telefonbuchs Kasse machen wollen: Erst tauchten die obskuren
Gewinnbriefe in Rheinland-Pfalz auf, jetzt sind sie in der Ortenau angekommen.
Verbraucher werden derzeit mit falschen Gewinnspielversprechen in eine
Falle gelockt
Nach Angaben der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz werden verschiedene
Schreiben mit dem Absender »Das Telefonbuch 2010/2011, Ihr örtliches
Verzeichnis in Deutschland« verschickt. Der Absender erwecke den
Eindruck, von den Verlagen der örtlichen Telefonbücher zu kommen,
und verspricht Geld-Gewinne.
In den Briefen werden die Verbraucher aufgefordert, sich innerhalb
von acht Tagen mit einer beigefügten Antwortkarte zu melden, um ihren
vermeintlichen Gewinn abzuholen. Dahinter versteckt sich aber eine Verkaufsveranstaltung,
warnt die Verbraucherzentrale. Den versprochenen Hauptgewinn bekommen die
Verbraucher nicht.
Wer sich für die angebliche Gewinnauszahlung anmeldet, erhält
eine Reservierungsbestätigung. Bei Nichtteilnahme droht der Veranstalter,
die reservierten Plätze und das vorbestellte Essen in Rechnung zu
stellen. Er schreibt, dafür vom »Gesetzgeber berechtigt«
zu sein. Die Verbraucherzentrale rät, sich davon nicht einschüchtern
zu lassen, weil Stornierungskosten nur zulässig seien, wenn diese
im Vorfeld und vertraglich vereinbart wurden. Beides gelte hier nicht.
An die Adressen sind die Absender übrigens über ein Rätsel
zum Thema Strom aus dem Jahr 2007 gekommen. Das zeigt, dass Preisausschreiben
nur der Gewinnung von Adressen dienen.
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Betrunkener Mann fast von Zug erfasst
21.04.2011 - Offenburg (red/tom). Dank des Eingreifens eines
Bahnmitarbeiters wurde Mittwochnacht ein schwerer Personenunfall im Offenburger
Bahnhof verhindert, meldete die Bundespolizeiinspektion Offenburg Ein 49-jähriger
Deutscher hatte sich mit 3,4 Promille im Blut gegen 23.15 Uhr auf Bahnsteig
3 an die Kante gesetzt, sodass seine Beine in den Gleisbereich reichten.
Der Bahnmitarbeiter brachte den Mann aus dem Gefahrenbereich, kurz bevor
ein Güterzug kam.
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swr
Karlsruhe
Lokführer legen Streikpause ein
Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer, GDL, droht nach dem Ende
des 60-stündigen Streiks bei den baden-württembergischen Privatbahnen
mit erneuten Arbeitsniederlegungen nach dem 1. Mai. Bis dahin wolle man
eine Streikpause einlegen, um den Arbeitgebern Zeit zum Nachdenken zu geben,
sagte ein GDL-Sprecher. Die vom Arbeitskampf betroffene Albtal-Verkehrs-Gesellschaft
in Karlsruhe, AVG, hielt sich nach dem Streikende bedeckt. Die Forderungen
der GDL seien so nicht umsetzbar, erklärte ein Sprecher der AVG. Geschäftsleitung
und Betriebsrat wollten sich nach Ostern zu Gesprächen treffen. Der
von Montag bis Donnerstag dauernde Streik hatte vor allem den Karlsruher
S-Bahn-Verkehr beeinträchtigt. Die GDL will mit den Streiks einen
einheitlichen Tarifvertrag für alle deutschen Lokführer durchsetzen.
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Hamburg / Baden-Baden
Juvena-Werk auf Prüfstand
Beim Kosmetikkonzern Juvena in Baden-Baden ist die Auslastung in den
vergangenen Jahren stark gesunken. Das sagte der Chef des Mutterkonzerns
Beiersdorf bei der Firmen-Hauptversammlung in Hamburg. Deshalb werde der
Vorstand von Beiersdorf nun prüfen, wie es mit dem Standort Baden-Baden
weitergehen soll. Die Interessen der Angestellten sollten dabei berücksichtigt
werden. Würde Juvena in Baden-Baden geschlossen, wären rund 400
Mitarbeiter davon betroffen. Ein Teil der Belegschaft ist mit Bussen nach
Hamburg gefahren, um dort anlässlich der Hauptversammlung gegen die
mögliche Schließung zu protestieren.
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Karlsruhe
Stadtbahntunnel in Zeitverzug
Der Bau des Stadtbahntunnels unter der Karlsruher Kaiserstraße
ist sechs Monate im Zeitverzug. Hauptgründe: die Sanierung des Karstadt-Gebäudes
und ein Brandanschlag. Außerdem haben nicht bekannte Mauern und Leitungen
die Bauarbeiten behindert. Trotz des Verzugs geht die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft,
KASIG, davon aus, dass der Tunnel wie geplant Ende 2016 in Betrieb gehen
kann.
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Polizeimeldungen
Verletzte bei Verkehrsunfall
Iffezheim (mr) Ein Lkw-Fahrer bog am Mittwochnachmittag, kurz nach
16.00 Uhr, vom Gelände eines Kieswerkes nach rechts auf die Richard-Haniel-Straße
in Richtung Baden-Baden ein. Dabei kam er vermutlich infolge einer akuten
gesundheitlichen Beeinträchtigung auf die Gegenfahrbahn und stieß
dort mit einem in Richtung Iffezheim fahrenden Pkw zusammen. Beim Unfallgeschehen
wurden der Lkw-Fahrer und zwei Insassen im Pkw leicht verletzt. Der Lkw
kam in der Folge von der Straße ab und überfuhr eine angrenzende
Böschung samt Zaun. Der Schaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt.
Bis zur Bergung der Fahrzeuge war die K 3760 an der Unfallstelle halbseitig
gesperrt.
20.4.2011
www.baden-online.de
Schädlinge wieder unterwegs
Hohe Temperaturen sorgen dafür,
dass Buchsbaumzünsler und Co. früher als sonst ihr Unwesen treiben
Die sommerlichen Temperaturen der ersten Aprilhälfte haben so manchen
Schädlingen auf die Sprünge geholfen: Früher als sonst sind
Buchsbaumzünsler, Maikäfer und Prozessionsspinner aufgetaucht,
weshalb in Gärten, Feldflur und Wäldern besondere Wachsamkeit
geboten ist. Doch auch viele Nützlinge sind bereits unterwegs.
20.04.2011 - Ortenau. Die Vermehrung von Insekten ist stark von äußeren
Bedingungen abhängig – während Wärme ihre Entwicklung beschleunigt,
führt schlechtes Wetter vielfach zu einem Zusammenbruch der Populationen:
Niedrige Temperaturen bremsen das Wachstum nämlich aus, und Nässe
fördert den Pilzbefall und andere Krankheiten
Das schöne Wetter der ersten Aprilhälfte hat dazu geführt,
dass einige Schädlinge früher als sonst in Erscheinung getreten
sind, etwa der Buchsbaumzünsler (siehe Hintergrund): »Wegen
der warmen Witterung sind die überwinternden Larven früh aus
ihren Verstecken gekommen und mittlerweile schon um die drei Zentimeter
groß«, sagt Pflanzenschutzberater Hubertus Gernoth vom Landratsamt.
Mit den im Haus- und Kleingarten zur Verfügung stehenden Mitteln seien
sie in diesem Stadium nicht mehr ausreichend zu bekämpfen, in solchen
Fällen würde nur noch Absammeln helfen. »Wer jedoch im
letzten Spätsommer und Herbst erfolgreich behandelt hat, ist im Moment
befallsfrei«, ergänzt der Fachmann. An derartigen Stellen sei
erst wieder nach Zuflug der neuen Faltergeneration – ungefähr Ende
Mai – mit Neubefall zu rechnen.
Auch der Maikäfer ist bereits aktiv: »Etwa in der Vorbergzone
zwischen Önsbach und Fautenbach«, erläutert Gernoth. Im
Landkreis sorge er jedoch nur an wenigen Stellen für Schäden,
und das auch nur in einem vergleichsweise geringen Ausmaß. Ob er
in der Ortenau zukünftig wieder zu einem größeren Problem
werden kann, wie beispielsweise derzeit am nördlichen Kaiserstuhl,
sei nicht vorhersehbar
Im Übrigen weist der Insektenfachmann darauf hin, dass auch Nützlinge
von der vorteilhaften Witterung profitiert hätten: »Etwa Marienkäfer,
die sich ebenso wie ihre Larven von Blattläusen ernähren«,
so Gernoth.
Auch im Wald hat die Schädlingssaison bereits begonnen: Wie die
Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt mitteilt, sind die Raupen des
Eichenprozessionsspinners Ende März geschlüpft. Sie befänden
sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Die Bekämpfung
mit einem als Fraßgift wirkenden Präparat mache erst dann Sinn,
wenn alle Eichen an einem Standort ausgetrieben hätten und die Blätter
mindestens so groß wie Zwei-Euro-Münzen seien. Auch dürfe
bei regnerischer und kühler Witterung keine Behandlung erfolgen.
»Derzeit werden bei uns vor allem mechanische Maßnahmen
an Erholungsschwerpunkten durchgeführt«, erläutert Joachim
Hass vom Amt für Waldwirtschaft. Dabei ginge es um die Entfernung
alter Raupennester aus dem Vorjahr: Ab dem dritten Larvenstadium haben
die Raupen des Eichenprozessionsspinners nämlich Brennhaare, die auch
noch Jahre nach ihrer Bildung starke Allergien auslösen können.
Wie der Förster weiter ausführt, sei derzeit eine auffällige
Veränderung zu beobachten: »Während der Eichenprozessionsspinner
früher weitgehend auf Waldränder beschränkt war, geht er
jetzt auch ins Waldinnere, momentan ist er im Wald allgegenwärtig«.
Bekämpfungsmaßnahmen mit dem Ziel, die Population dauerhaft
zu senken, seien daher gar nicht mehr möglich.
Lokale Fraßschäden
Neben dem Eichenprozessionsspinner, der vor allem aus Sicht des Gesundheitsschutzes
und weniger wegen seiner Fresstätigkeit ein Problem darstellt, sind
auch schon andere Schädlinge unterwegs: »Zum Beispiel der Eichenwickler
und der Frostspanner«, nennt Hass zwei weitere Schmetterlingsarten.
Außerdem sehe es nach einem Anstieg der Schwammspinner-Population
aus: »Lokal könnte es zu Fraßschäden kommen, die
dieses Jahr allerdings nicht zu groß ausfallen dürften«,
schätzt Hass.
Stichwort:
Der Buchsbaumzünsler ist ein in Ostasien beheimateter, mottenähnlicher
Schmetterling. 2006 wurde er mit infiziertem Pflanzenmaterial nach Europa
verschleppt. Zuerst tauchte er in Kehl auf, etwas später dann am Hochrhein.
Im Kreis ist der Schädling inzwischen weit verbreitet und schon in
die Schwarzwaldtäler vorgedrungen. Während die weißlichen
Falter harmlos sind, richten ihre schwarz-grünen Raupen an Buchs Schäden
an. Befallszeichen sind grüne Kothäufchen und kleine Löcher
in den Blättern. Der Fraß der versteckt lebenden Raupen beginnt
im Strauchinnern, das daher regelmäßig abgesucht werden sollte.
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Sperrung der A5 bis in die späten
Abendstunden
20.04.2011 - Nach dem LKW-Unfall gestern Nachmittag zwischen Achern
und Bühl ist laut abschließenden Schätzungen ein Schaden
von rund einer Million Euro entstanden. Durch viel Glück wurde niemand
verletzt. Ingesamt waren in den Auffahrunfall acht Fahrzeuge, darunter
sechs LKW verwickelt. Laut Polizei war zu geringer Sicherheitsabstand im
Baustellenbereich die Unfallursache. Es bildeten sich kilometerlange Staus
in beiden Richtungen. (vf)
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Leere in einstiger Diskothek
Wer kauft die »Psychiatrie«
in der Illenau? / Künftige Behördennutzung ist am wahrscheinlichsten
Seit über einem Jahr steht die »Psychiatrie« in der
Illenau leer. Gespräche im Hintergrund laufen. Eine Behördennutzung
ist am wahrscheinlichsten.
20.04.2011 - Achern. Eine ganz besondere Diskothek war sie, die
»Psychiatrie« in Achern. Betreiber Pietro Scalambrino legte
Wert darauf, eine Alternative zu den üblichen Diskotheken anzubieten,
den Jugendlichen friedliches und drogenfreies Feiern zu ermöglichen
Zehn Jahre, von Anfang 2000 bis Ende 2009, war Pietro Scalambrino in
der Illenau. Der Mietvertrag über zehn Jahre wurde nicht verlängert.
Dies lag vor allem an der Lärmproblematik. Schon in der Anfangszeit
gab es reichliche und heftige Diskussionen mit den Anwohnern. Die damalige
Rathausspitze, Oberbürgermeister Reinhart Köstlin und Bürgermeister
Arno Haiss, musste sich so manche Beschwerde anhören.
Es ist fast zu ruhig
Inzwischen ist es ruhig in der Illenau, fast zu ruhig. Denn seit Pietro
Scalambrino verärgert die »Psychiatrie« geräumt hat,
steht das Gebäude leer.
»Es gibt potentielle Interessenten«, erklärt OB Klaus
Muttach auf Anfrage der ARZ. Erst kürzlich habe er mit einem Interessenten
gesprochen. Die Frage sei, welche Nutzung am sinnvollsten ist.
Gesehen werden muss die Nutzung natürlich im Gesamtkontext der
Illenau. Da ist die Nachbarschaft mit dem BLHV (Badischer Landwirtschaftlicher
Hauptverband), mit dem Kindergarten im Rollerbau, der künftigen Bürgerwiese,
auf der wohl vor allen Dingen an Wochenenden so manche Veranstaltung stattfinden
wird, und dem künftigen Rathaus gegenüber. Die Nutzung müsse
sich »in die Umgebung einpassen«, meint Klaus Muttach. Eine
Wohnbebauung ist, so der Acherner Oberbürgermeister, nicht die Ideallösung.
»Eine Behörde, das würde passen«, erklärt er.
Die Stadt selbst hat mit dem geplanten Umzug in den Südflügel
der Illenau alle Raumprobleme gelöst, benötigt die Psychiatrie
nicht
Also hofft der Oberbürgermeister, dass sich bald ein passender
Interessent findet. Der Erlös für die »Psychiatrie«
läuft unabhängig vom Immobilienpaket der Stadt.
Eines ist auch klar: Das Gebäude bleibt dem Illenau-Ensemble erhalten,
ein Abriss ist kein Thema.
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Unfälle: Ein Toter und Verletzte
41-Jähriger stirbt bei Niederschopfheim
/ Zusammenstoß bei Achern / Maler stürzt in Lahr auf Gerüst
Bei einem schweren Unfall bei Hohberg-Niederschopfheim ist gestern ein
Mann ums Leben gekommen. Bei diesem und einem weiteren Unfall bei Achern
gab es zahlreiche Verletzte. Lebensgefährlich verletzt wurde zudem
ein Maler bei einem Arbeitsunfall in Lahr.
19.04.2011 - Lahr-Mietersheim / Achern-Mösbach / Hohberg-Niederschopfheim.
Ein Arbeitsunfall sowie mehrere Verkehrsunfälle haben sich gestern
in der Ortenau ereignet. Die traurige Bilanz: ein Toter, viele Verletzte,
darunter zwei Schwerverletzte
Bei einem Verkehrsunfall an der Kreuzung B 3 / Kreisstraße nach
Ichenheim wurden gestern mehrere Personen verletzt. Ein Lkw-Fahrer war
in Niederschopfheim auf der B 3 in Richtung Lahr unterwegs und wartete
an der Ampel in Höhe Edeka-Kohler, ein weiterer Pkw hinter dem Lkw.
Ungebremst fuhr plötzlich ein älterer Verkehrsteilnehmer auf
die beiden Fahrzeuge auf. Ein Insasse (41) des stark deformierten mittleren
Pkw starb an seinen schwersten Kopfverletzungen.
Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich gestern gegen 7.40 Uhr auch auf
der L 87 Achern – Kappelrodeck in Höhe der Acherner Ortsteile Mösbach
und Oberachern ereignet. Die 55-jährige Fahrerin eines Peugeot Kombi
war aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und hatte
einen Volvo gestreift. Der 73-jährige Volvo-Fahrer kollidierte daraufhin
mit einem weiteren Peugeot. Dessen 43-jähriger Fahrer, die 19-jährige
Beifahrerin wie auch der Volvo-Fahrer wurden leicht verletzt. Der unfallverursachende
Peugeot prallte dann mit einem Renault zusammen
Dessen 40-jährige Fahrerin wurde leicht verletzt. Die 55-Jährige
Peugeotfahrerin erlitt schwere Verletzungen. Den Sachschaden schätzt
die Polizei auf rund 20 000 Euro. Neben der Feuerwehr waren zwei Notärzte
und fünf Rettungstransportkrankenwagen an der Unfallstelle.
Erst am Sonntag war ein 65-Jähriger nach einem Unfall auf der
Kreisstraße zwischen Oberkirch und Ödsbach ums Leben gekommen;
am Freitag wurde ein 22-jähriger Fußgänger an der B 3 bei
Fautenbach/Önsbach tödlich verletzt (wir berichteten).
Laut Polizeibericht ist gestern Morgen im Lahrer Ortsteil Mietersheim
auf einem Baugerüst ein 46-jähriger Maler bei einem Sturz lebensgefährlich
verletzt worden. Auf der ersten Etage eines Baugerüstes, das an einem
Privathaus in der Mietersheimer Hauptstraße errichtet worden ist,
hatte der Arbeiter versucht, von der Stirnseite des Gerüstbaues über
das Eck auf die Längsseite zu wechseln.
Auf Bolzen gefallen
Hierbei rutschte er ab und stürzte mit dem Rücken auf einen
Metallbolzen. Obwohl der Mann nicht vom Gerüst herunterstürzte,
erlitt er eine lebensgefährliche Verletzung im Rückenbereich.
Zur Bergung des Mannes wurde die Freiwillige Feuerwehr hinzugerufen.
Der 46-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber zur medizinischen
Notversorgung gebracht. Über seinen gesundheitlichen Zustand war bis
zum Redaktionsschluss nichts weiter bekannt.
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swr
Rastatt
Elf Verletzte bei schwerem Busunglück
Bei einem schweren Busunglück sind heute Nachmittag in der Rastatter
Innenstadt elf Menschen verletzt worden, sieben davon schwer. Ein Linienbus
war aus bisher noch ungeklärter Ursache in ein Wohnhaus gefahren.
Bei dem Aufprall des Linienbusses auf die Wand des Wohnhauses stürzte
ein Teil der Vorderfront des Gebäudes ein. Zwei Menschen, die sich
im Inneren des Hauses befanden, wurden leichtverletzt. Der Busfahrer und
sechs seiner Fahrgäste wurden so schwer verletzt, dass sie zum Teil
mit Hubschraubern in Krankenhäuser geflogen werden mussten. Der Bus,
der mit Fahrgästen im Alter zwischen 17 und 80 Jahren besetzt war,
hatte zunächst eine Hecke durchbrochen und war über ein Gartengrundstück
gefahren. Der vollkommen zerstörte Bus musste von Spezialfahrzeugen
geborgen werden. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist der Polizei bislang
nicht bekannt. Spekulationen gehen dahin, dass der Busfahrer aufgrund gesundheitlicher
Probleme die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben könnte.
Die Staatsanwaltschaft hat ein Unfallgutachten in Auftrag gegeben. Die
Höhe des Sachschadens beläuft sich auf rund eine Viertel Million
Euro.
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Karlsruhe
Tödlicher Unfall auf A 5
Am frühen Nachmittag hat sich auf der A5 zwischen Karlsruhe-Durlach
und Bruchsal ein schwerer Unfall ereignet, bei dem ein 44jähriger
Autofahrer getötet wurde. Am Ende eines 16 km langen Baustellenstaus
fuhr ein LKW auf den Wagen des Mannes auf und schob ihn in einen weiteren
LKW. Die A 5 in Richtung Norden war dadurch etwa eine Stunde lang komplett
blockiert.
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Karlsruhe
Osterbotschaft für Ausstieg aus
Atomkraft
Gegen einen «Fortschritt um jeden Preis» und für einen
Ausstieg aus der Kernkraft hat sich der evangelische Landesbischof in Baden,
Ulrich Fischer, in seiner Osterbotschaft ausgesprochen. Die christliche
Botschaft von Ostern fordere die Konsequenz, sich gegen von Menschen gemachte
Todesrisiken einzusetzen, sagte Fischer in Karlsruhe. Christen müssten
Risiken widersprechen, die nicht beherrschbar seien. Landesbischof Fischer,
der Mitglied der von der Bundesregierung einberufenen Ethikkommission zur
Atomenergie ist, rief alle Christen dazu auf, den eigenen Lebensstil zu
überprüfen und schonender mit Umwelt und Natur umzugehen.
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Colmar
Fastenaktion gegen Fessenheim
Deutsche und Französische Atomkraftgegner wollen mit einem Hungerstreik
gegen die Laufzeitverlängerung des AKW Fessenheim protestieren. Im
Park vor der Präfektur in Colmar sind die Demonstranten in einen unbefristeten
Fastenstreik getreten. Initiator ist der Bio-Winzer Jean-Pierre Frick aus
Pfaffenheim.
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Offenburg
Betrunkener aus Gefahrenzone gezogen
Ein stark betrunkener Mann hat sich gestern Abend im Bahnhof auf eine
Bahnsteigkante gesetzt, so dass seine Beine in den Gleisbereich reichten.
Ein Bahnbediensteter wurde auf den Mann aufmerksam und zog ihn aus dem
Gefahrenbereich, kurz bevor ein Güterzug passierte. Die Bundespolizei
nahm den Mann in Gewahrsam. Ein Alkohol-Test hatte eine Atem-Alkoholkonzentration
von 3,4 Promille angezeigt.
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Polizeimeldungen
19.4.2011
www.baden-online.de
Atomkraftgegner wollen auf Europabrücke
demonstrieren
19.04.2011 - Wie die Stadt Kehl mitteilt, wird daher die rechte Fahrspur
bei der Ausreise nach Frankreich zwischen 11 Uhr und 13.30 Uhr am Ostermontag
gesperrt. In dieser Zeit kann es zu Behinderungen auch rund um den Bahnhof
kommen, wo sich die Aktivisten sammeln. Es werden bis zu 500 Teilnehmer
zu der Anti-Atom-Kundgebung erwartet, die sich gegen das elsässische
Atomkraftwerk Fessenheim richtet. An den meisten Rheinübergängen
werden über Ostern Anti-Fessenheim-Demos stattfinden. (vf)
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Goldmedaille für Weingut Schloss
Ortenberg
19.04.2011 - Straßburg (red/tom). Das Weingut Schloss Ortenberg
hat nach eigenen Angaben in dem internationalen Wettbewerb »Riesling
Du Monde« eine »Grande Medaille d’Or« (Große Goldmedaille)
erhalten. In dem strengen Auswahlverfahren gab es von allen Anstellungen
nur zweimal diese höchste Auszeichnung Das Weingut Schloss Ortenberg
erhielt sie für eine 2009er Klingelberger-Riesling Trockenbeerenauslese.
Die zweite Grande Medaille d’Or ging ins Elsass.
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Beste Platzierung aus ganz Baden erreicht
Erfolge für Sasbachwalden und
Oberkirch bei Artvinum
19.04.2011 - Oberkirch/Sasbachwalden (red/RK). Nun gehören sie
zu den besten Baden-Württembergern, ein Alde Gott Riesling Spätlese
Alte Rebe des Jahrgangs 2009 und ein Oberkircher Spätburgunder Rotwein
trocken Barrique des Jahrgangs 2008 Bei Artvinum, dem Forum Europäischer
Weinkultur des Landes Baden-Württemberg, wurden die beiden Winzergenossenschaften
Alde Gott Winzer eG und Oberkircher Winzer eG dieser Tage im neuen Schloss
in Stuttgart ausgezeichnet.
Artvinum fand zum fünften Mal statt und gilt als erfolgreiches
Forum für hochwertige Weine aus ganz Europa. Insgesamt waren 150 Spitzenweine
aus Europa angestellt. Eine renommierte Jury, darunter Weinexperten aus
Österreich, Italien, Frankreich, England und Deutschland, kürte
die »Baden-Württemberger des Jahres« in den Kategorien
»2008 Burgunderweine rot trocken« und »2009 Riesling
trocken«.
»Die hervorragenden Weine und die große Beteiligung am
Wettbewerb zeigen, dass die Weinbaubetriebe hier im Land engagiert höchste
Qualität erzeugen. Durch die Artvinum erhält diese Leistung eine
Plattform«, betonte Weinbauminister Rudolf Köberle. Artvinum
ist eine Veranstaltung des Landes Baden-Württemberg und steht unter
dem Patronat von Bernhard Prinz von Baden und Herzog Michael von Württemberg.
Unterstützung geben die Weinbauverbände aus Baden und Württemberg
sowie der Verband Deutscher Prädikatsweingüter. Als Partner stand
die Peterstaler Mineralquellen GmbH zur Seite. Im Genießerland Baden-Württemberg
sei der Wein nicht nur Kulturgut, sondern auch zentrales Element, betonte
Köberle.
Direkter Vergleich
Damit sind die beiden Betriebe aus der Ortenau mit ihren Weinen die
best platzierten aus ganz Baden
Für den Geschäftsführer der Oberkircher Winzer eG, Markus
Ell, ist dieser Wettbewerb vor allem deshalb interessant, weil er gebietsübergreifend
zwei Anbaugebiete, nämlich Baden und Württemberg, umfasst. Außerdem
stehen sowohl genossenschaftliche als auch Weingüter-Weine im direkten
Vergleich. Obwohl die Siegerweine aus Württemberg kommen, sieht Ell
die Erst- und Zweitplatzierten eng beieinander. Bei 0,02 Punkten Unterschied
zum Sieger ist das eine »extrem enge Entscheidung« gewesen.
Auch Geschäftsführer Günter Lehmann von der Alde Gott
Winzer eG sieht einen »Riesenerfolg für uns, vor allem aber
auch für unsere Winzer und unseren jungen Kellermeister Michael Huber«.
Dass ein zweiter Platz ausgezeichnet wurde, schreibt Lehmann dem knappen
Ergebnis zu. In der Vergangenheit gab es immer nur einen Siegerplatz. Der
Minister im Staatsministerium, Helmut Rau, betonte, dass mit diesem Wettbewerb
die hervorragende Qualität regionaler Weine über die Landesgrenzen
hinaus publiziert werde.
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swr
Karlsruhe
Junge Frau aus Rumänien in der
Innenstadt verschwunden
Am vergangenen Freitag ist in der Karlsruher Innenstadt eine 17-Jährige
verschwunden. Die junge Frau ist geistig etwas zurückgeblieben und
spricht kein Deutsch. Die 17 Jahre alte Rumänin wurde am Freitagvormittag
in der Karlsruher Innenstadt zuletzt gesehen. Gabriela Stoica war mit Verwandten
zum Einkaufen in der Fußgängerzone unterwegs. Gegen 11 Uhr vormittags
verloren die Angehörigen sie aus den Augen. Seitdem fehlt von der
jungen Frau jede Spur. Die sofort eigeleitete Fahndung in der Innenstadt
blieb ohne Erfolg. Die 17-Jährige ist seit drei Wochen zu Besuch bei
Verwandten in Rheinstetten. Da sie kein deutsch spricht und geistig leicht
zurückgeblieben ist, schließt die Polizei nicht aus, dass Gabriela
Stoica sich in einer Notlage befindet. Die junge Frau ist 1 Meter 60 groß
und hager. Sie hat schwarze schulterlange Haare, die sie am Freitag zu
einem Dutt zusammengebunden hatte. Sie trug eine Jeans, einen roten Pulli
und einen schwarzen Mantel. Die Polizei bittet um Hinweise.
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Karlsruhe
Lokführerstreik in Karlsruhe verursacht
Behinderungen
Der Streik der Lokführergewerkschaft GdL führt im Großraum
Karlsruhe bei der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft zu erheblichen Behinderungen.
Zwischen 50 und 70 % der Stadtbahnen fallen aus. Pendler müssen auf
fast allen Linien mit Zugausfällen und Verspätungen rechnen.
Inzwischen sind über 60 Lokführer der Albtalverkehrsgesellschaft
dem Streik beigetreten. Nachdem zu Beginn gestern nur wenige Stadtbahnen
stehen blieben, ist die Gewerkschaft der Lokführer heute mit dem Verlauf
des Arbeitskampfes sehr zufrieden. Auf allen wichtigen Stadtbahnlinien
mit Ausnahme der S 2 fallen über die Hälfte aller Bahnen aus.
Die streikenden Lokführer trafen sich am Vormittag zu einer Versammlung
mit dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden der GdL Norbert Quitter. Dabei
betonten sie erneut die Notwendigkeit des Streiks, da die Geschäftsleitung
der Albtalverkehrsgesellschaft noch immer nicht bereit ist, die GdL als
Tarifpartner anzuerkennen und mit ihr zu verhandeln. AVG Chef Walter Cassazza
betonte, dass sein Unternehmen im Arbeitgeber-Verband Deutscher Eisenbahnen
gebunden sei, und aus diesem auch nicht ausscheren wolle. Für ihn
gebe es deshalb keinen Grund mit der GdL zu verhandeln.
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Karlsruhe
EnBW fordert Dialog über Atomausstieg
Der Vorstandsvorsitzende der EnBW, Hans -Peter Villis, fordert einen
offenen Dialog über den Ausstieg aus der Kernkraft. Gleichzeitig warnte
er bei der heutigen Hauptversammlung des Energiekonzerns in Karlsruhe vor
dem volkswirtschaftlichen Risiko, das ein zu schneller Ausstieg mit sich
brächte. Der EnBW-Chef schlug einen Stresstest für die deutschen
Stromnetze vor, um zu testen, wie schnell ein Ausstieg aus der Kernenergie
machbar ist und um die Kapazitäten für einen schnelleren Einstieg
in die regenerative Stromproduktion abschätzen zu können. Die
EnBW werde ihre Investitionen wie geplant fortsetzen, um den Anteil der
erneuerbaren Energien bis 2020 auf 20% zu erhöhen.
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Polizeibericht
18.4.2011
www.baden-online.de
Eine Schwer- und vier Leichtverletzte
nach Unfall bei Achern-Mösbach
18.04.2011 - Eine Peugeot-Fahrerin war am Morgen aus ungeklärter
Ursache in den Gegenverkehr geraten, ein Volvo wollte ausweichen und prallte
in entgegenkommendes Auto. Der Unfallverursacher raste ebenfalls in einen
weitren Wagen. Alle Auto-Insassen wurden verletzt, die Unfallverursacherin
schwer. Der Schaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr
Achern, fünf Krankenwagen und zwei Notärzte waren am Unfallort.
(as)
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Serie schwerer Verkehrsunfälle
im Ortenaukreis reißt nicht ab
18.04.2011 - Am Vormittag krachte es an der Kreuzung auf der B3 bei
Niederschopfheim. Nach ersten Informationen der Polizei raste ein älterer
Autofahrer mit seinem Wagen ungebremst von hinten in eine Fahrzeugschlange,
die sich vor der roten Ampel gebildet hatte. Dabei wurde der Vordermann
auf einen stehenden LKW geschoben. Ein Mitfahrer erlitt lebensgefährliche
Verletzungen. Kurz zuvor hatte es bereits bei Achern einen schweren Verkehrsunfall
mit 5 Verletzten gegeben. Gestern kam ein Autofahrer bei Oberkirch ums
Leben, zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt. (vf)
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Nazi-Gegner zeigen Flagge
Friedlicher Protest der Mitte in Rheinau
/ Großaufgebot der Polizei hält Rechte und Linke auf Distanz
18.04.2011 - Wenn man Demokratie nicht mitmacht, dann stirbt sie«,
sagt Barbara Becker. Auf ihrem schwarzen Kapuzenpulli empfiehlt die Geschichtspädagogin
des Bühler Windeck-Gymnasiums »Mehr Bildung für Faschisten«
Es ist kurz nach 9 Uhr an diesem sonnigen Samstagmorgen, rund 100 Meter
vor dem kürzlich zum Mahnmal umbenannten »Panzergraben«
in Memprechtshofen. Da, wo im September Unbekannte das über vier Meter
hohe Sandsteinkreuz zerstört und so den Friedhof der am 14. April
1944 gefallenen deutschen Zollsoldaten geschändet haben.
Wie Becker sind rund 50 Menschen aus Rheinau und darüber hinaus
dem Aufruf des örtlichen Bündnisses »Bunt statt braun«
und des DGB-Ortsverbands Kehl/Hanauerland gefolgt, ein bunter Querschnitt
der Gesellschaft. Der Grund: Ab 12 Uhr haben sich Anhänger der rechten
Szene angekündigt. Statt am Volkstrauertag, an dem die sensibilisierte
Öffentlichkeit mittlerweile genauer auf ihr Treiben schaut, wollten
die Nazis heimlich am »Panzergraben« ein »Totengedenken«
veranstalten. Verhindern kann es die Gruppe nicht, mit ihrer Präsenz
ein Zeichen setzen schon.
»Ich hab’s vorgestern erfahren, und da war klar, dass wir etwas
machen müssen«, erklärt Martin Schütt von »Bunt
statt braun« mit Blick auf die rechte Kundgebung. Er spricht von
einer »gesellschaftspolitischen Verantwortung«. Derweil rollen
einige die mitgebrachten Transparente unmittelbar neben der B 28 aus. »Nazis
raus aus unserer Stadt« steht auf einem, »Faschismus ist keine
Meinung, sondern ein Verbrechen« auf einem anderen
»Wir setzen hiermit ein friedliches Zeichen gegen diese menschenverachtende
Ideologie«, ruft Andreas Kirchgeßner, Sprecher von »Bunt
statt braun« und Vorsitzender des DBG-Ortsverbands Kehl/Hanauerland,
den Teilnehmern der Kundgebung zu und erinnert an die zahlreichen Toten,
die jedes Jahr durch rassistische Übergriffe im Land zu beklagen seien.
»Wir wollen nicht erst dann protestieren, wenn bereits etwas passiert
ist, sondern prophylaktisch wirken.«
Mit ihrem unnachgiebigen Drängen nach einer neutralen geschichtlichen
Aufklärung der Kriegsereignisse am »Panzergraben«, die
Nazis für »Geschichtsrevisionismus« missbrauchen würden,
haben sich er und seine Mitstreiter in der Vergangenheit nicht gerade viele
Freunde in der Stadtverwaltung gemacht. Aber heute gibt man sich versöhnlich,
lobt die Umbenennung zum Mahnmal und die von der Stadtverwaltung in Aussicht
gestellte geschichtliche Aufklärung. »Ich hoffe, dass wir nicht
jedes Jahr hier stehen müssen«, sagt DGB-Kreisvorsitzender Klaus
Melder. Einstimmiger Tenor der Redner: »Wegschauen war schon vor
80 Jahren falsch – und das ist es auch heute noch!«
Kurz vor 10.30 Uhr erklärt Kirchgeßner die Kundgebung für
beendet und mahnt die jungen Leute in der Runde: »Macht keine Sitzblockade,
sondern setzt euch in eurer Umgebung gegen Rassismus und Gewalt ein!«
Unter den wachsamen Augen der Polizei löst sich die Gruppe auf. Rund
20 unter ihnen warten, streng abgeschirmt von den Einsatzkräften,
abseits den rechten Zug ab.
Dieser zieht gegen 12.30 Uhr unter lautstarken Protestrufen vor den
»Panzergraben«. Mit Videocam und Fotoapparat dokumentieren
einige Teilnehmer nicht nur ihre eigene Versammlung – sie werden sich am
gleichen Abend noch auf einer einschlägigen Internetseite ihrer »Heldentat«
brüsten – sondern wollen offensichtlich auch Außenstehende einschüchtern.
Das »Gedenken«, in dem es mehr um verhasste »antideutsche
und linksextreme Kräfte« als um die toten Soldaten geht, dauert
nur wenige Minuten. Dann singt die Runde noch »Ich hatt’ einen Kameraden«,
bevor der denkwürdige Zug wieder abzieht. Es ist jetzt 13.10 Uhr.
Der Spuk ist – für heute – vorbei.
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Hochsaison für Zecken
Gesundheitsamt warnt vor den Folgen
der Bisse / Auch Tiere können sich mit Krankheiten anstecken
Wer ein Haustier hat, das draußen umherstreift, weiß es
längst: Die Zeckensaison hat begonnen. Hund und Katze sind derzeit
nach einem Ausflug ins Grüne oft wahre Zeckentaxis. Für Mensch
und Tier sind die kleinen Sauger eine Gefahr, denn sie können Krankheitserreger
übertragen. Gerade hat die Zeckensaison einen ersten Höhepunkt
erreicht.
18.04.2011 - »Zecken vermehren sich in dieser Jahreszeit verstärkt«,
weiß man beim Gesundheitsamt des Ortenau-kreises. Die Blutsauger
sitzen im Unterholz, auf Gräsern und Pflanzen. Jogger, Wanderer, Spaziergänger
oder deren Haustiere streifen sie im Vorbeigehen ab und nehmen sie unbemerkt
mit. Die Tiere beißen bzw stechen dabei meist nicht sofort zu, sondern
krabbeln über die Haut, um sich ein passendes Plätzchen zum Blutsaugen
zu suchen. Wer gebissen wird, sollte das nicht auf die leichte Schulter
nehmen, betont das Gesundheitsamt.
FSME heißt die Abkürzung für eine der gefährlichen
Erkrankungen, die die achtbeinigen Milbentiere übertragen können.
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis ist eine Form der Hirnhautentzündung.
Von 2004 bis 2006 schnellten die Erkrankungszahlen im Ortenaukreis steil
nach oben. »Im letzten Jahr waren es zehn, in den Spitze 2006 hatten
wir aber 39 Fälle, das war schon sehr viel«, so Thomas Wolf,
Mediziner und Leiter des Sachgebiets Umwelt- und Infektionshygiene beim
Gesundheitsamt. Er betont, dass es sich dabei um die nachgewiesenen und
gemeldeten Fälle handelt. Nicht immer werde der Erreger auch nachgewiesen,
wenn er einen Mensch befalle.
Weil die Erkrankung einen schweren Verlauf nehmen kann und in manchen
Fällen dauerhafte Gesundheitsstörungen wie Lähmungen oder
Gedächtnisstörungen zurückbleiben, wird eine Impfung gegen
den FSME-Virus empfohlen. Der ganze Ortenaukreis gehört zum Risikogebiet,
in dem der Anteil der Zecken, die FSME-Viren tragen, besonders hoch ist.
»In den 1980erJahren ging man noch davon aus, das die Befallsquote
im Promillebereich liegt. In den 1990er-Jahren hat man beobachtet, dass
zunächst etwa jede 200 Zecke den Erreger trug und wenige Jahre später
dann jede fünfzigste«, so Thomas Wolf. Aktuelle Erhebungen gebe
es nicht. Der Impfstoff gegen die FSME-Erkrankung sei sehr gut verträglich
und es gebe derzeit auch keine Engpässe bei der Versorgung mit dem
Serum, so Wolf.
Noch wesentlich höher ist die Befallsrate von Zecken mit dem Bakterium,
das die Lyme-Borreliose hervorrufen kann. »Jede dritte Zecke trägt
Borrelien«, erklärt der Mediziner. Aber nicht jeder Mensch werde
nach dem Biss durch eine infizierte Zecke krank. Bei schweren Verläufen
kann die Borreliose allerdings zu Gelenkentzündungen führen oder
das Nervensystem befallen. Obwohl seit Jahren daran geforscht werde, stehe
gegen die Borreliose nach wie vor kein wirksamer Impfstoff zur Verfügung,
so Thomas Wolf weiter. Grund seien die unterschiedlichen Formen von Erregern,
die in Deutschland vorkommen. Ein Impfstoff, der in den USA aktuell angewendet
werde, sei hier nicht wirksam.
Schnelles Handeln ist sinnvoll, wenn ein Blutsauger in der Haut steckt.
»Entscheidend ist, die Zecke schnell und fachgerecht zu entfernen«,
rät Thomas Wolf. Denn je länger sie Blut sauge, um so wahrscheinlicher
werde die Übertragung der Borrelien. Er betont, dass die Hausmittel
von früher überholt seien und nicht mehr angewendet werden dürfen.
Es brauche weder Öl noch Klebstoff, um eine Zecke zu entfernen. Sie
müsse auch nicht gedreht werden. Es genüge, sie ganz vorne mit
einer Pinzette zu packen und vorsichtig zu ziehen.
Ein Arztbesuch ist dann wichtig, wenn nach dem Stich der Zecke eine
kreisförmige Rötung auftritt, die sich von der Stichstelle her
ausbreitet. Dabei handelt es sich um die sogenannte Wanderröte. In
vielen Fällen zeigt sie sich einige Stunden nach dem Zeckenbiss, manchmal
aber auch erst nach Tagen oder Wochen. Borrelien lässt sich im Blut
nachweisen und mit Antibiotika behandeln. Wer mehr wissen möchte,
kann sich direkt an das Gesundheitsamt wenden.
Auch Hunde und Katzen können von Zeckenbissen krank werden. Tierarzt
Christian Brändle aus Achern hat derzeit täglich zahlreiche besorgte
Hundehalter oder Katzenfreunde am Telefon und in der Praxis. Vereinzelt
habe er bereits FSME bei Hunden nachgewiesen. »Denen geht es dann
ganz schlecht, aber sie können sich wieder erholen«, weiß
er. Wesentlich häufiger komme es vor, dass die Vierbeiner unter Borreliose
leiden. »Das äußert sich in chronischer Lahmheit. Allerdings
kommt nicht jedes Lahmen von der Borreliose.« Eine Behandlung mit
Antibiotika ähnlich wie beim Mensch sei möglich. Viele Hunde
blieben bei einer Infektion mit Borrelien auch frei von Symptomen. Die
Tiere mit Zeckenmittel oder Zeckenhalsband vor dem Befall zu schützen-
sei sinnvoll.
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swr
Hechingen/Rastatt
Maquet Mitarbeiter reisen zum Protest
nach Rastatt
Mitarbeiter des Medizintechnikunternehmens Maquet versammeln sich in
diesen Minuten vor dem Unternehmen in Rastatt. Sie protestieren gegen die
geplante Schließung von zwei Standorten in Hechingen und Hirrlingen.
Heute Nachmittag will der Maquet-Vorstand dort seine Einsparpläne
in Höhe von jährlich sechs Millionen Euro vom Aufsichtsrat absegnen
lassen. Diese sehen eine Verlagerung von 220 bis 270 Arbeitsplätzen
aus den Werken Hirrlingen und Hechingen nach Rastatt und ins türkische
Antalya vor. Laut IG Metall Albstadt besteht aber die Hoffnung, 50 der
Jobs zumindest vorübergehend zu retten. So soll das Lager in Hechingen
zumindest zwei Jahre lang weiter betrieben werden. Und auch die Fertigung
von Auslaufprodukten in Hirrlingen könnte bis 2013 weiterlaufen. Erst
danach ist das Werk in Antalya soweit, mit der Produktion der neuen Serien
zu beginnen. Weil sich die Schließungspläne nicht wie vorgesehen
umsetzen lassen, entstehen Maquet laut IG Metall Albstadt derzeit hohe
Kosten. Vor allem durch Bleibeprämien für abwanderungswillige
Mitarbeiter in Höhe von 30 Prozent. Die Gewerkschaft rechnet diese
Kosten auf 3-4 Million Euro hoch. Damit wäre das geplante Einsparvolumen
des Vorstands bereits halb
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Karlsruhe
Hund in überhitztem Auto gestorben
Auf dem Parkplatz der Messe Karlsruhe ist gestern ein Hund in einem
überhitzen Auto gestorben. Die Polizei ermittelt jetzt gegen den 35-jährigen
Besitzer wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Er hatte
den Rottweiler in seinem Auto, das in der Sonne geparkt war, zurückgelassen
und hatte die Messe besucht. Als er zurückkam, lag der Hund regungslos
da und atmete kaum noch. Sanitäter konnten ihm nicht mehr helfen.
Die Hundestaffel der Karlsruher Polizei warnt in diesem Zusammenhang Hunde
möglichst nicht im Auto zurückzulassen. Falls es nicht anders
geht, sollten sie ausreichend mit Wasser versorgt werden.
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Kehl
Frau in Kehl wahrscheinlich Opfer eines
Verbrechens
Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass die 37jährige
Frau, die gestern tot in ihrer Wohnung gefunden wurde, ermordet worden
ist. Gleich nach der Entdeckung hat die Polizei eine Sonderkommission gebildet,
die bisher allerdings noch nicht allzu viel herausgefunden hat. Doch die
wenigen Erkenntnisse reichen Polizei und Staatsanwaltschaft, um davon auszugehen,
dass ein Kapitalverbrechen stattgefunden hat. In der Wohnung - so die Polizei
- gebe es eindeutige Spuren, die auf Fremdeinwirkung hinweisen. Die Leiche
wurde heute in der Rechtsmedizin obduziert, ein Ergebnis zu Todesursache
und Todeszeitpunkt liegt aber noch nicht vor. Die Polizei weiß lediglich,
dass die Frau auch die Mieterin der Wohnung war, in der sie gefunden wurde,
und dass sie erst seit kurzer Zeit in Kehl wohnte.
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Polizeimeldungen
17.4.2011
www.baden-online.de
Randalierer in Achern landet im Polizeiarrest
17.04.2011 - Eine Mutter aus Achern-Fautenbach musste gestern früh
die Polizei zu Hilfe rufen, nachdem ihr 19-jähriger Sohn zuhause randalierte.
Der junge Mann hatte bereits eine Tür demoliert und war gegenüber
seiner Mutter handgreiflich geworden, als die Polizei eintraf. Der mit
über 2 Promille stark betrunkene Mann musste auf richterliche Anordnung
den Samstag in einer Arrestzelle verbringen. Ihn erwartet eine Strafanzeige
wegen Körperverletzung und es ist ihm in den nächsten Tagen verboten,
das elterliche Haus zu betreten.(vb)
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Polizeimeldungen
Berauschte Schläger
Kuppenheim (mr) Am Samstag, um 04.05 Uhr, kam es auf der Tanzfläche
in einer Diskothek in der Lochackerstraße Kuppenheim zu einem Gerangel
zwischen zwei männlichen Besuchern. Hierbei schlug einer der Beteiligten
dem Anderen mit einer Flasche auf den Kopf, wodurch dieser eine Platzwunde
am linken Augenlid erlitt. Beide Beteiligten wurden durch die Türsteher
getrennt. Der 22-jährige Täter war stark angetrunken, er hatte
einen Alkoholwert von ungefähr 1,4 Promille. Der 21-jährige Geschädigte
war nüchtern.
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Auto beschädigt
Oberharmersbach (mr) Am Sonntagmorgen um 03.00 Uhr beschädigte
ein 17-jähriger Jugendlicher auf der Hark bei Oberharmersbach ein
Auto. Der junge Mann kletterte in betrunkenem Zustand auf das Dach eines
Pkw Dacia und hüpfte auf dem Dach herum, so dass der Pkw erheblich
beschädigt wurde. Der Besitzer des Autos bemerkte den Vorfall und
sprach den Jugendlichen an, der noch immer auf dem Dach des Autos stand.
Aufgrund seiner Alkoholisierung verlor er jedoch das Gleichgewicht, so
dass er herunter fiel und sich dabei verletzte. Der Jugendliche erhält
nun eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung und muss den Schaden
ersetzen.
16.4.2011
www.baden-online.de
Panzergraben-Aufmarsch in Rheinau bislang
ohne Zwischenfälle verlaufen
16.04.2011 - Rechte Gruppen hatten zu einer Versammlung an dem Ehrenmal
aufgerufen. Das Rheinauer Bündnis „Bunt statt Braun“ hatte eine Gegendemonstration
angemeldet. Im Vorfeld wurden auf den Anfahrtsstrecken Kontrollen durchgeführt.
Wie die Polizeidirektion Offenburg weiter mitteilt, hielten sich von Seiten
des Bündnisses etwa 50 Teilnehmer mit Transparenten vor Ort auf. Die
Kundgebung ist inzwischen beendet. Derzeit sollen sich noch etwa 20 Personen
in der Nähe aufhalten. Polizisten den Anti-Konflikt-Teams sind im
Einsatz. (vf)
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Auftakt der Auswärtsrunde für
TV Bühl
16.04.2011 - Im Kampf um den Klassenerhalt muss der Volleyball-Bundesligist
in den kommenden elf Tagen drei Auswärtsspiele der Play-Down-Runde
absolvieren. Über 2.700 Kilometer werden Mannschaft und Trainer im
Bus verbringen. Morgen geht es nach Spergau, Nähe Chemnitz. Dort trifft
Bühl auf den CV Mitteldeutschland. Heute in einer Woche wird in Wuppertal
gespielt. (vf)
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Regierungspräsidium geht Fessenheim-Gutachten
nicht weit genug
16.04.2011 - Südbadens Regierungspräsident Julian Würtenberger
fordert die zuständige Überwachungskommission auf, den Umfang
der geplanten AKW-Sicherheitsüberprüfung auszuweiten. Bislang
soll lediglich untersucht werden, ob der elsässische Atommeiler auch
Beben der Stärke 7,2 standhalten kann und die Kühlung der beiden
Reaktorblöcke auch bei einem extremen Rheinhochwasser gewährleistet
bleibt. Würtenberger fordert darüber hinaus die Überprüfung
von Staustufen, Schleusen und Rheindämmen auf ihre Erdbebensicherheit.
Oder auch das Szenario extremer Trockenheit, sollte der Rhein kein Wasser
für die Kühlung mehr führen. (vf)
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Sommerflugplan am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden
erfolgreich gestartet
16.04.2011 - Dieser trat mit zahlreichen Neuerungen bereits Ende März
in Kraft. Seitdem wird eine neue wöchentliche Verbindung auf die griechische
Ferieninsel Kos angeboten und neue Ziele auf den Kanaren angeflogen. Am
vergangenen Donnerstag hob erstmals eine Ryanair-Maschine nach Teneriffa
ab. Auch wurden die Kapazitäten nach Mallorca, Berlin und Wien erhöht.
Die Ankunftshalle wurde pünktlich zum Sommerflugplan erweitert und
die Gepäckbänder verlängert. Das bedeute weniger Wartezeit
für die Passagiere, meldet der Flughafen. (vf)
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Sasbachwalden statt Spanien
Übernachtungszahlen in der Ortenau
nehmen wieder zu / Jeder dritte Reisende verbringt seinen Urlaub in Deutschland
Nordrach statt Nordsee: Bei den Touristen steht die Ortenau hoch im
Kurs. Zwar ist in Folge der weltweiten Finanzkrise die Aufenthaltsdauer
in den vergangenen Jahren um 0,3 auf 2,4 Tage zurückgegangen, aber
Tourismusexperten erkennen seit dem vergangenen Jahr eine Trendwende. Vor
allem aus dem Ausland kommen immer mehr Urlauber in die Region.
15.04.2011 - Offenburg. Deutschland ist und bleibt das mit Abstand
beliebteste Reiseziel der Deutschen. Im vergangenen Jahr verbrachte jeder
dritte Reisende seinen Urlaub zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen.
Laut der Tourismusanalyse der Stiftung für Zukunftsfragen war der
Gewinner der Reisesaison 2010 die Ostsee Jeden elften deutschen Urlauber
zog’s dahin. Auch der Schwarzwald steht hoch im Kurs. Insgesamt wurden,
laut Schwarzwald-Tourismus, etwa 6,6 Millionen Ankünfte und 19 Millionen
Übernachtungen verzeichnet. Gegenüber den Vorjahren bedeutet
das 2010 ein Plus an 2,9 Prozent Gästeankünften und 0,6 Prozent
mehr Übernachtungen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste
im Schwarzwald beträgt 2,9 Tage, in Baden-Württemberg gesamt
sind es 2,6. Dass die offiziellen Zahlen für den Ortenaukreis drunter
liegen, hat statistische Gründe. Denn von den drei Millionen Übernachtungen
im Kreis sind nur Einrichtungen mit über acht Betten erfasst. Laut
Sandra Bequier, Tourismusbeauftragte des Ortenaukreises, nehmen aber Einrichtungen
unter acht Betten etwa 50 Prozent ein.
522 Betriebe, darunter Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen, sind
beim Landratsamt Ortenaukreis registriert. Rust, Offenburg, Lahr, Gengenbach,
Bad-Peterstal, Nordrach und Sasbachwalden zählen zu den Gemeinden
mit den höchsten Tourismuszahlen. Die Stadt Kehl ist in der Rangliste
der Top-Touristenorte aufgrund des Geschäftstourismus ebenso vertreten.
Ferien in der Heimat haben Konjunktur – auch aus finanziellen Gründen.
Preisvergleiche der Tourismusanalyse zeigen, dass die bisherigen Lieblingsziele
im Ausland deutsche Touristen teurer kommen als ein Aufenthalt im eigenen
Land
Während die Kosten für Fahrt, Essen, Unterkunft und Ausflüge
in Deutschland im Schnitt 73 Euro pro Tag betragen, liegt der entsprechende
Wert auf internationalem Niveau bei 81 Euro pro Tag.
Woher kommen die Touristen, die’s in die Ortenau zieht? Aus dem Inland
vor allem aus Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.
Ausländische Touristen kommen hauptsächlich aus den Niederlanden,
Frankreich und der Schweiz.
Das lokale Freizeitangebot erreicht dort modernen Standard, wobei die
gängige Palette »Wellness«-Kuren ebenso wie Erlebniswandern,
Bike- oder Radtouren umfasst. Ortenauer Gemeinden bilden hierfür sogar
Werbegemeinschaften und kooperieren miteinander. Zudem werden Angebote
für die gesamte Region gebündelt und vermarktet. Die Unlust auf
Fernreisen und die Rückbesinnung auf heimische Ferienziele begründet
Ulrich Reinhardt, Tourismusexperte der Stiftung für Zukunftsfragen,
mit Zukunftsängsten deutscher Verbraucher, die wiederum aus der unsicheren
Wirtschaftslage resultieren: »Wenn es Unternehmen schlecht geht und
Jobverlust droht, können Arbeitnehmer nicht beruhigt in Urlaub fahren«,
sagt er. Hinzu kommt, dass die bisherige Gleichsetzung von Urlaub und Reisen
ohnehin nicht mehr gilt: Beispielsweise unternahmen 2010 nur 52,1 Prozent
aller Deutschen eine Urlaubsreise. »Für viele andere Bundesbürger
sind solche Aktivitäten unerschwinglicher Luxus.« Dass Urlaub
im Schwarzwald und damit auch in der Ortenau wieder in Mode kommt, ist
jedoch nicht allein mit wirtschaftlichen Motiven, sondern auch aus emotionaler
Sicht zu erklären: Es ist einfach schön hier.
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swr
Bad Herrenalb
Landessynode duldet Homosexualität
nur in Ausnahmefällen
Homosexuelle Pfarrer haben in der Evangelischen Landeskirche in Baden
auch künftig keinen rechtlichen Anspruch, mit ihrem Lebenspartner
im Pfarrhaus zu wohnen. Das hat die Landessynode am Vormittag in Bad Herrenalb
entschieden. Sie will ein Zusammenleben in der Dienstwohnung nur in Einzelfällen
zulassen. Anlass des Beschlusses ist ein Gesetzentwurf der Evangelischen
Kirche in Deutschland. Sie sieht ein einheitliches Pfarrdienstrecht vor,
das auch gleichgeschlechtliche Paare zulässt. Das Kirchenparlament
hat außerdem in Bad Herrenalb beschlossen, dass evangelische Kindergärten
in Baden ab kommendem Jahr mehr Geld erhalten. Die Einrichtungen der Diakonie
in Baden werden jährlich 16 Millionen Euro bekommen. Damit sollen
vor allem Gruppen für Kinder unter drei Jahren ausgebaut werden.
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Karlsruhe
Fahrraddemo zur EnBW-Zentrale
Das Anti-Atom-Bündnis Karlsruhe ruft heute zu einer Fahrraddemonstration
vor die Zentrale des Energiekonzerns EnBW auf. Die Teilnehmer wollen um
14 Uhr vom Karlsruher Marktplatz aus über den Kronenplatz zum EnBW-Gebäude
fahren. Unter dem Motto "Atomausstieg jetzt" wollen sie auf die Risiken
der atomzentrierten Unternehmens-Philosophie aufmerksam machen. Zum Anti-Atom-Bündnis
zählen Karlsruher Gruppen von den Grünen, der Links-Partei sowie
der Arbeitskreis gegen das AKW Philippsburg.
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Freudenstadt
Neues Touren-Programm durch den Schwarzwald
Vom Verein Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord liegt das neue Jahresprogramm
vor. Speziell geschulte Landschaftsführer bieten den Sommer über
mehr als 120 Touren im Schwarzwald an, von Pforzheim bis in den Südschwarzwald.
Teilnehmer werden zum Beispiel in Enzklösterle durch eine sich selbst
überlassene Natur geführt oder sie erfahren alles rund um Wind-
und Wasserkraft. Es gibt auch Führungen speziell für Rollstuhlfahrer,
so am Schliffkopf an der Schwarzwaldhochstraße oder auf der Hornisgrinde.
Alle Touren werden im Internet vorgestellt, unter schwarzwaldguides.de
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Polizeimeldung
16.04.2011 08:59
Schwere Verletzungen an Straßenbahnhaltestelle
Karlsruhe (mr) Schwere Verletzungen zog sich in der Nacht von Freitag
auf Samstag gegen 00.15 Uhr ein 22-jähriger Karlsruher an der Straßenbahnersatzhaltestelle
Europaplatz Karlsruhe zu. Der alkoholisierte junge Mann versuchte, eine
in Richtung Osten aus dem Haltestellenbereich bereits anfahrende Straßenbahn
zu erreichen, was ihm jedoch nicht mehr gelang. Immerhin schlug er noch
gegen die hintere Wagentüre und stürzte in der Folge zwischen
das Haltestellenpodest und den anfahrenden Straßenbahnwagen. Hierbei
zog er sich die schweren Verletzungen zu, die eine stationäre Aufnahme
in einem Krankenhaus erforderlich machten.
15.4.2011
www.baden-online.de
Markus Ell vertritt Interessen der
Winzer
Oberkircher wurde zum Sprecher der
WGs gewählt
15.04.2011 - Ortenau (red/rr). Markus Ell, Geschäftsführer
der Oberkircher Winzer eG, wurde zum neuen Sprecher der 14 Ortenauer Winzergenossenschaften
gewählt. Er ist Nachfolger von Konrad Geppert aus Durbach, der
dieses Amt 20 Jahre innehatte
Damit fällt Ell die Aufgabe zu, die Interessen der Ortenauer Winzergenossenschaften
in den verschiedenen Fachgremien zu vertreten. Dazu gehört auch der
»Fachausschuss ländliche Ware« des baden-württembergischen
Genossenschaftsverbandes.
Die Ortenau sei einer der erfolgreichsten Weinbaubereiche und führend
bei den Prämierungen und Auszeichnungsleistungen, betonten Geppert
und Ell. Auch die Dachorganisation »Weinparadies Ortenau« sei
vorbildlich, was die Geschlossenheit von Winzergenossenschaften, Weingütern
und Kellereien angeht. Für wichtig halten die Ortenauer Winzer auch
den weiteren Kampf gegen die von der EU beschlossene Abschaffung des Anbaustopps
beim Weinbau.
»Ich sehe mich als Interessenvertreter verbunden mit einer klaren
Kommunikation und Vernetzung«, betonte Markus Ell. Gerade der Strukturwandel
in Erzeugung und Vermarktung müsse den Verantwortlichen bewusst werden.
Auch die Stärkung der badischen Weinwerbung liegt dem neuen Sprecher
am Herzen.
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Auto in Emmendingen vor der Nase weggeschnappt
15.04.2011 - Opfer war der Fahrer eines Pizzadienstes, der vermutlich
aus Routine und Bequemlichkeit den Autoschlüssel im Zündschloss
stecken ließ, während er beim Kunden läutete. Die günstige
Gelegenheit nutzte ein 24-Jähriger, der einstieg und mit dem Pizzamobil
davonfuhr. Nach sofortiger polizeilicher Fahndung und dank Mithilfe des
Vaters des Autodiebes konnten Schlüssel und Fahrzeug schnell wieder
an den Pizzafahrer übergeben werden. Der 24-Jährige Täter
wurde laut Polizeiakte wegen unbefugter Ingebrauchnahme angezeigt. (vf)
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Raubüberfall in Rastatt schnell
aufgeklärt
15.04.2011 - Eine sechsköpfige Tätergruppe im Alter zwischen
13 und 19 Jahren wurde von der Kriminalpolizei ermittelt. Wie berichtet,
hatten sie in der Nacht zum Donnerstag im Ortsteil Niederbühl einen
61-jährigen Passanten krankenhausreif geprügelt, verfolgt und
beraubt. Gegen zwei 16-Jährige der Bande wurde Haftbefehl wegen weiterer
vorangegangener Straftaten beantragt. (vf)
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swr
Karlsruhe
dm wächst weiter
Die Karlsruher Drogeriemarktkette dm hat im ersten Geschäftshalbjahr
die 3-Milliarden-Umsatzgrenze überschritten. Europaweit wuchs das
Unternehmen um 8,8%, in den knapp 2einhalbtausend Filialen arbeiten inzwischen
über 36 000 Mitarbeiter. Bei Drogeriewaren ist dm inzwischen mit einem
Marktanteil von 17,2 % vor Aldi und Kaufland die Nummer eins in Deutschland.
Vor allem mit der Umsatzsteigerung in Deutschland von 9,5 Prozent zeigte
sich der Sprecher der Geschäftsleitung Erich Harsch zufrieden.
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Karlsruhe
EnBW bleibt Strompartner der Gemeinden
Der Karlsruher Energiekonzern EnBW bleibt wichtigster Strompartner
der Gemeinden im Südwesten. Wie das Unternehmen mitteilte, erhielt
der Energieversorger mit seiner Tochter Energiedienst AG in einer europaweiten
Ausschreibung des Gemeindetags Baden-Württemberg den Zuschlag für
die Lieferung von 262 Millionen Kilowattstunden Strom. Dies entspreche
rund 80 Prozent der ausgeschriebenen Menge. Mit dem Strom sollen in den
kommenden beiden Jahren mehr als 14 000 Rathäuser, Kindergärten,
Schulen und weitere kommunale Einrichtungen in Baden-Württemberg versorgt
werden. Fast 30 Prozent des Stroms komme aus erneuerbaren Energien, vor
allem aus regionaler Wasserkraft der Marke NaturEnergie.
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Kehl
Kirchenglocken dürfen läuten
Die Kirchenglocken von Rheinau-Memprechtshofen dürfen weiterhin
so laut und so häufig schlagen wie bisher. Das Amtsgericht Kehl hat
die Klage eines Anwohners zurückgewiesen. Der Mann hatte sich durch
den nächtlichen Glockenschlag gestört gefühlt. Wie die Richterin
am Mittag erklärte, sei das Dorf Memprechtshofen christlich orientiert,
die Kirche gehöre zum Dorf. Der Kläger, der 70 Meter gegenüber
von der Kirche wohnt, sei womöglich sehr empfindsam. Der Schornsteinfeger
hatte im Jahr 2009 Klage eingereicht, weil er sich durch den nächtlichen
Glockenschlag alle 15 Minuten gestört und in seiner Gesundheit beeinträchtigt
fühlt.
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Polizeimeldungen
14.4.2011
www.baden-online.de
Gezielte Motorradkontrollen am kommenden
Wochenende
14.04.2011 - In ganz Südbaden wird die Polizei am Sonntag Kontrollstellen
einrichten. Schwerpunkte werden die besonders bei Motorradfahrern beliebten
Strecken sein, heißt es einer Mitteilung der Polizeidirektion Offenburg.
Dabei wird es nicht nur Geschwindigkeitskontrollen geben, sondern die Maschinen
auch auf ihre Verkehrssicherheit überprüft. Zwar gab es im gesamten
Regierungsbezirk Freiburg im vergangenen Jahr fast 20 Prozent weniger Motorradunfälle.
Jeder vierte Tote im Straßenverkehr sei jedoch ein Motorradfahrer
gewesen. (vf)
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Schwerer Verkehrsunfall in Rastatt
14.04.2011 - Ein 42-jähriger Mercedes-Fahrer war an einer Kreuzung
links abgebogen und stieß mit einem von dort kommenden Auto zusammen.
Dabei wurde der Unfallverursacher leicht, der Unfallgegner schwer verletzt.
Es entstand Schaden in Höhe von rund 25.000 Euro. (vf)
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swr
Karlsruhe
Landeskirchen setzen sich für
Landeserziehungsgeld ein
Die Evangelische Landeskirche Baden in Karlsruhe und die katholische
Kirche fordern, dass das Landeserziehungsgeld beibehalten wird. In einem
Schreiben an den designierten Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann
heißt es, die Zahlung leiste einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung
in kinderreichen Familien. Außerdem fordern die beiden Landeskirchen
sowie die Wohlfahrtsverbände Diakonie und Caritas die Landesregierung
auf, eine ganzheitliche Familienpolitik für Baden-Württemberg
vorzulegen.
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Karlsruhe
Großes Interesse an Nutzfahrzeugmesse
In der Neuen Messe Karlsruhe hat heute die Nutzfahrzeugmesse NUFAM
begonnen. Auf der alle zwei Jahre stattfindenden Messe sind 280 Aussteller
aus zehn Ländern vertreten. Gegenüber der Messepremiere vor zwei
Jahren ist die Zahl der Aussteller um fast 100 gestiegen. Bis Sonntag werden
die neusten LKW-Modelle, Kräne, Anhänger, Aufbauten und Zubehör
ausgestellt. Im Begleitprogramm werden unter anderem Truckrennen und die
Bergung von Lastwagen gezeigt. Insgesamt erwarten die Veranstalter auf
der NUFAM in Karlsruhe rund 20.000 Besucher.
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Polizeimeldungen
13.4.2011
www.baden-online.de
Raubüberfall in Rastatt
13.04.2011 - Opfer wurde um kurz nach Mitternacht ein 61-jähriger
Mann, der im Ortsteil Niederbühl unterwegs war. Dabei begegnete er
mehreren mit Kapuzen-Shirts bekleideten Personen. Diese schlugen ihn unvermittelt
zu Boden und forderten die Herausgabe von Schlüsseln. Das verletzte
Opfer ging auf die Forderung ein, konnte sich aufrappeln und flüchten.
Die unbekannten Täter verfolgten den Mann aber weiter und ergriffen
erst selbst die Flucht, als sie von einer Zeugin beobachtet wurden. Der
61-Jährige kam stationär ins Krankenhaus. (vf)
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Baden-Racing startet Spendenaktion
für Fukushima
13.04.2011 - Am Eröffnungswochenende des diesjährigen Frühjahrs-Meetings
können Besucher der Iffezheimer Galopp-Rennbahn Lose für je zehn
Euro kaufen. Exklusive Preise stehen bereit. Der Erlös der Aktion
geht direkt an das Japanische Rote Kreuz. Die Rennbahn in Iffezheim pflegt
seither gute Kontakte mit der Stadt Fukushima. Auch dort gibt es eine Galopp-Rennbahn.
Am 29. Mai wird zudem der Fukushima-Cup in Iffezheim als Zeichen der Verbundenheit
ausgetragen. (vf)
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swr
Baden-Baden
Weiterer Prozess wegen Kindesmissbrauchs
In der Folge des großen Kinderschänder-Prozesses steht ab
kommender Woche ein weiterer Angeklagter vor Gericht. Ab Dienstag wird
gegen einen 30-Jährigen Diplom-Ingenieur verhandelt. Nach Mitteilung
der Staatsanwaltschaft Baden-Baden wird dem Mann unter anderem vorgeworfen,
Kinder nackt fotografiert und misshandelt zu haben. Er gehört offenbar
zur Gruppe der Kinderschänder, die im Raum Rastatt aktiv war. Den
Haupttäter, einen 61-Jährigen aus Rastatt, hat das Landgericht
vor zwei Wochen zu zwölf Jahren Gefängnis mit anschließender
Sicherungsverwahrung verurteilt.
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Karlsruhe
Möglicherweise weitere Bombe auf
Betriebsgelände
Auf dem Gelände der Karlsruher Verkehrsbetriebe im Rheinhafen
liegt möglicherweise eine weitere schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg.
Nach der Auswertung von alten Luftbildaufnahmen vermutet die Stadtverwaltung
eine etwa eine Tonne schwere Bombe in einer Tiefe von fünf Metern.
Bereits im Februar musste wegen der Entschärfung einer Bombe sogar
die Südtangente gesperrt werden. Bis zum Freitag soll Gewissheit herrschen,
ob eine erneute Entschärfung nötig ist. Die Verkehrsbetriebe
planen im Rheinhafen einen Neubau, daher wird das Erdreich auch auf mögliche
Bomben untersucht.
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Rastatt
Feuer zerstört Bahnwaggons
Am Güterbahnhof in Rastatt sind gestern Abend zwei Waggons der
Deutschen Bahn ausgebrannt. Nach Mitteilung der Polizei wurden ein zur
Reparatur abgestellter Restaurantwaggon und ein Personenwaggon zerstört,
vier weitere Wagen wurden beschädigt. Der Schaden wird auf etwa 100.000
Euro geschätzt, verletzt wurde niemand. Die Polizei hält Brandstiftung
für möglich, geklärt ist die Ursache aber noch nicht.
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Rastatt/Baden-Baden
Verbesserung der Notfallrettung
Die Notfallrettung im Landkreis Rastatt und der Stadt Baden-Baden wird
nach Angaben des Landratsamtes verbessert. Zum 15. April sollen die Computer
in den Notfall-Leitstellen verbunden werden, eingehende Notrufe über
die 112 sollen so künftig schneller bearbeitet werden können.
Seit Monaten laufen Gespräche zwischen dem Landkreis Rastatt, dem
Stadtkreis Baden-Baden und dem Deutschen Roten Kreuz über eine gemeinsame
Leitstelle für die Notfallrettung.
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Polizeimeldungen
12.4.2011
www.baden-online.de
Schwarzwald-Modellbahn in Hausach frisch
restauriert
12.04.2011 - Die Touristenattraktion wird am kommenden Sonntag, um
10 Uhr, wieder ihre Pforten öffnen. Die Schwarzwald-Modellbahn war
durch einen Großbrand im Nachbargebäude Ende September vergangenen
Jahres erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden. Es entstand Schaden
von mehr als 300.000 Euro. Ab dem 17.04. werden die Züge auf der 400
Quadratmeter großen Modellbahn-Anlage wieder rollen. Insgesamt mussten
70.000 Bäume, Loks, Miniaturgebäude gereinigt und rund 15 Kilometer
Kabel überprüft werden. (vf)
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Abzocke im Namen von Lotto
12.04.2011 - Ortenau (tom). Derzeit geistern wieder Abzockerbriefe
durch den Landkreis, diesmal von einem obskuren »Lotto Service«.
Darin wird den Empfängern entweder bestätigt, vier Richtige zu
haben oder bei einem Gewinnspiel um ein Auto einen Gewinn im Wert von 1000
Euro erzielt zu haben Das ist reine Abzocke: Die vier Richtigen unterscheiden
sich, je nach dem, welche Zahlen getippt wurden. Bei Isolde H. lauteten
sie 5, 7, 8, 17, bei Peter G. jedoch 4, 11, 12, 15. Weiterer Knackpunkt:
In dem Schreiben heißt es, ein Gewinn im Wert von 1000 Euro. Dabei
dürfte es sich um einen Gutschein handeln für völlig überteuerte
Produkte oder Reisen. Unser Tipp: Finger weg von diesen vermeintlichen
Gewinnen.
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swr
Rastatt/Baden-Baden
Schlag gegen Drogendealer
Der Polizei ist ein Schlag gegen eine Drogendealer-Bande gelungen.
Insgesamt wurden 7 Haftbefehle vollzogen. Die Kripo Rastatt/Baden-Baden
ermittelte seit Jahresbeginn gegen drei Hauptverdächtige und deren
Abnehmer wegen des illegalen Handels mit Amphetamin und Cannabis. Vor drei
Wochen dann wurden im nördlichen Landkreis Rastatt insgesamt 20 Wohnungen
gleichzeitig durchsucht. Zwei 21 und 22 Jahre alte vermeintliche Dealer
mit Wohnsitzen in Durmersheim wurden festgenommen. Im Zuge weiterer Ermittlungen
konnten ein weiterer Durmersheimer, ein Lörracher sowie ein Karlsruher
Drogenlieferant verhaftet werden. Der 21jährige Karlsruher benannte
seinerseits zwei weitere Karlsruher. Diese werden verdächtigt, mit
Drogen in größeren Mengen gehandelt zu haben. Bei Durchsuchungen
wurden Amphetamin, Cannabis sowie Ecstasy-Tabletten sichergestellt.
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Karlsruhe
Mehr Fälle am OLG bearbeitet
Beim Oberlandesgericht Karlsruhe wurden im vergangenen Jahr knapp 9000
neue Fälle bearbeitet. Das sind knapp fünf Prozent mehr als im
Vorjahr, wie das Gericht heute bei seiner Jahrespressekonferenz mitteilte.
Vor allem die Fälle im Bereich Familienrecht sind angestiegen. Allerdings
liegt das nicht etwa daran, dass es mehr Gewalt, mehr Stalking oder mehr
Adoptionsstreitigkeiten gegeben hat, sondern ist darauf zurückzuführen,
dass sich die Zuständigkeiten unter den Gerichten verändert haben.
Die durchschnittliche Dauer der Verfahren lag im abgelaufenen Jahr mit
3 Monaten für strafrechtliche Revisionen und gut zehn Monate für
Berufungen in Zivilsachen ungefähr auf dem gleichen Niveau wie 2009.
Die Strafsenate des OLG waren 2010 vor allem mit Fällen der nachträglichen
Sicherungsverwahrung beschäftigt. Insgesamt haben die Richter neun
Täter auf freien Fuß gesetzt. Drei Fälle liegen noch auf
Eis. Diese Problematik wird die Strafsenate, laut OLG, auch weiter beschäftigen.
Die Zivilsenate haben in diesem Jahr unter anderem einen Fall zu entscheiden,
bei dem ein Karlsruher auf Schadenersatz geklagt hat, weil er sich wegen
der Umweltzone ein neues Auto kaufen musste.
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Karlsruhe
Badenia mit mehr Neuabschlüssen
und weniger Gewinn
Die Karlsruher Bausparkasse Badenia hat ihre Neuabschlüsse im
vergangenen Jahr nach eigenen Angaben gesteigert. Beim eingelösten
Neugeschäft verzeichnete sie mit einer Bausparsumme von gut 2,6 Milliarden
Euro ein Plus von 5,1 Prozent. Das Ergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit
ging wegen gestiegener Belastungen aus Risikovorsorgen von 33,9 Mio. Euro
auf 20,0 Mio. Euro zurück. Der Jahresüberschuss betrug mit 10,2
Mio. Euro 6 Mio weniger als im Vorjahr.
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Straßburg
Stadtrat für Fessenheim-Abschaltung
Der Stadtrat der elsässischen Stadt fordert die Schließung
des Atomkraftwerkes Fessenheim. Gestern Abend haben die Sozialisten, Grünen
und die konservative Opposition einstimmig über eine entsprechende
Eingabe abgestimmt Wie ein Sprecher der Stadtverwaltung bestätigte,
gab es bei der Abstimmung nur eine Enthaltung. Das AKW Fessenheim ist seit
1977 am Netz.
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Polizeimeldungen
11.4.2011
www.baden-online.de
Wölfe ziehen in Wolf-und Bärenpark
Bad Rippoldsau-Schapbach ein
11.04.2011 - Am Mittwoch in den frühen Abendstunden sollen drei
Tiere von der Fasanerie Wiesbaden in den Schwarzwald umziehen. Veränderungen
in der Sozialstruktur haben zu Spannungen in der Wölfe-Gruppe geführt
und die Stiftung für Bären hat durch die Kapazitäten des
Schwarzwälder Projektes die Aufnahme der Tiere zusagen können.
Mit Jurka, Ben, Poldi und Schapi wohnen derzeit vier Bären im Gehege.
Der Wolf- und Bärenpark war im September eröffnet worden und
ist der zweite seiner Art in Deutschland. (as)
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swr3
Karlsruhe
Feuer in Reifenlager gelöscht
Das Feuer in einem Reifenlager ist weitgehend gelöscht. Zur Zeit
ist die Feuerwehr noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Bei
dem Brand in einer Reifenfirma im Karlsruher Stadtteil Grünwinkel
wurden am späten Vormittag mehrere Personen leicht verletzt. Aus bislang
unbekannter Ursache waren mehrere Reifenstapel in Brand geraten. Außerdem
hatte es mehrere kleine Detonationen gegeben. Dabei handelte es sich dabei
um Farbdosen, die wegen der Hitze explodierten. Für die Anwohner des
Reifenlagers bestand laut Polizei keine Gefahr. Die Höhe des Sachschadens
ist noch unklar..
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Karlsruhe/Philippsburg
Strahlenschutzübung der Polizei
Das Bundesamt für Strahlenschutz und die Bundespolizei trainieren
in dieser Woche für einen Ernstfall bei einem Atomunfall in Baden-Württemberg.
Bei der gemeinsamen Übung wird per Hubschrauber Radioaktivität
in der Luft gemessen. Dazu werden im Laufe der Woche unter anderem das
Gelände des Karlsruher Instituts für Technologie und die Umgebung
des Atommeilers Philippsburg in geringer Höhe überflogen. Mit
den Messungen sollen im Fall eines Unglücks in einem Atomkraftwerk
schnell die aktuelle Höhe der Radioaktivität in der Umwelt und
die bereits kontaminierten Regionen ermittelt werden.
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Polizeimeldungen
10.4.2011
www.baden-online.de
Betrunken hinterm Steuer unterwegs
10.04.2011 - Bei Verkehrskontrollen in der Ortenau waren auch an diesem
Wochenende zahlreiche Autofahrer betrunken unterwegs. In Offenburg kontrollierten
Polizeibeamte einen 34-jährigen PKW-Fahrer. Der Alkoholtest ergab
mehr als 3,1 Promille. Auch in Kehl musste ein Mann nach einer Kontrolle
seinen Führerschein abgeben – hier ergab ein Alkoholtest 1,76 Promille.
Der Mann war vorher der Streife dadurch aufgefallen, dass er die komplette
Fahrbahnbreite in der Kehler Innenstadt brauchte und mehrfach von der Straße
auf den Gehweg auswich. Glücklicherweise wurde keiner verletzt. (rva)
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Sportwagen geht bei Sinzheim in Flammen
auf
09.04.2011 - Dabei ist am Nachmittag ein Autofahrer schwer verletzt
worden. Der Mann aus dem Landkreis Offenburg kam mit seinem Ferrari in
einer Kurve ins Schleudern und prallte gegen einen Baum. Der Wagen fing
sofort Feuer. Die Feuerwehr Sinzheim konnte den bereits bewusstlosen Mann
noch rechtzeitig bergen. Er musste mit dem Rettungshubschreiber in eine
Spezialklinik geflogen werden. Neben schweren Verbrennungen zog sich der
Fahrer auch eine Rauchgasvergiftung zu. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden.
(sl)
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Zwei Tote im Elsass
10.04.2011 - Aus noch unbekannter Ursache ist bei Haguenau im benachbarten
Elsass am Samstag ein Mann bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.
Der 25-Jährige aus dem elsässischen Herrlisheim war mit seinem
PKW in der Nähe einer Kiesgrube von der Fahrbahn abgekommen und samt
seines Wagens in einen Kanal am Rhein gestürzt. Die Polizei konnte
das Opfer nur noch tot bergen. Einen weiteren Toten gab es am Wochenende
in Straßburg. Die Leiche eines 51-Jährigen wurde gestern im
See des Parks der Orangerie entdeckt. Die Polizei geht nicht von einem
Verbrechen aus. (rva)
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http://news-aus-baden.de/
10.04.2011 08:22
Ärger bei Festnahme
Achern (mr) Am Sonntagmorgen wurde gegen 01.30 Uhr eine Schlägerei
auf dem Parkplatz eines Acherner Fast-Food-Restaurants gemeldet. Auf das
Eintreffen der Polizeibeamten reagierte ein 19-Jähriger Tatverdächtiger
recht ungehalten. Zunächst bespuckte er die Polizeibeamten mit Essensresten
und wollte sich durch Androhen von Schlägen und Tritten einer Kontrolle
entziehen. Als der Tatverdächtige flüchtete, wurde er festgenommen.
Bei der Festnahme trat er wie von Sinnen um sich und beleidigte die eingesetzten
Polizisten aufs Übelste. An Händen und Füßen gefesselt
musste der junge Mann abtransportiert werden. Auf dem Polizeirevier wurde
eine starke Alkoholisierung des Randalierers festgestellt. Der junge Mann
wurde noch in der Nacht von Mama und Papa abgeholt. Mit der Strafanzeige
wird sich die Staatsanwaltschaft Baden-Baden auseinandersetzen.
9.4.2011
www.baden-online.de
TV Bühl ab heute in der Play-Down-Runde
09.04.2011 - Der Volleyball-Bundesligist trifft zuhause auf den VC
Gotha. In den insgesamt sechs Spielen der Play-Down-Runde geht es um den
Klassenerhalt. Die vier Tabellenletzten spielen gegeneinander. Die beiden
Teams, die am Ende dann die beiden Schlusslichter sind, steigen in die
2. Bundesliga ab. Spielbeginn ist heute Abend um 20 Uhr in der Schwarzwaldhalle.
(sst)
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Bei Reifenpanne dreist bestohlen
09.04.2011 - Während ein Autofahrer gestern Nachmittag bei Schutterwald
seinen Reifen wechselte, durchsuchte ein Mann unbemerkt das Fahrzeug und
stahl die Jacke mit den Papieren und dem Geldbeutel. Das Opfer sah den
Mann noch weggehen. Bis er aber kontrolliert hatte, ob im Auto etwas fehlt,
war der Dieb verschwunden. (sst)
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swr
Karlsruhe
Polizisten stoppen HSV-Bus wegen Autogramm
Drei Polizisten aus Karlsruhe drohen juristische Folgen, weil sie den
Mannschaftsbus des Hamburger SV wegen eines Autogrammwunsches angehalten
haben. Laut Medienberichten hat ein Bürger per Mail Strafanzeige gegen
die Streifenwagenbesatzung gestellt. Der Mann werfe den zwei Männern
und einer Frau unter anderem Nötigung und Amtsmissbrauch vor. Der
Fall, bei dem die Beamten das Autogramm des kroatischen Fußballstürmers
Mladen Petric ergattern wollten, werde nun Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft
übergeben. Die Beamten sollen vergangenen Samstagabend den HSV-Bus
nach dem Bundesligaspiel in Hoffenheim auf der Autobahn im Raum Heidelberg
gestoppt haben, weil Petric einer jungen Polizistin ein Autogramm geben
sollte, was er dann auch tat. Bei der Karlsruher Polizei hieß es
dazu heute, die drei Beamten müssten erst noch ermittelt werden, um
ihnen dann Gelegenheit zu geben, sich zu den Vorwürfen zu äußern.
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Karlsruhe
Diakonie dankt Ehrenamtlichen
Mit einer eintägigen Veranstaltung bedankt sich die Diakonie Baden
heute in Karlsruhe bei ihren freiwilligen Helfern. Rund 120 Ehrenamtliche
sind zusammen gekommen, um bei Vorträgen, in Workshops und beim Essen
Erfahrungen auszutauschen und neue Kraft zu Schöpfen. Die Teilnehmer
kommen aus der Altenhilfe, dem Hospiz und den Krankenpflegevereinen. Insgesamt
hat die Diakonie Baden 25.000 ehrenamtliche Mitarbeiter.
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Karlsruhe
Verletztenmisere beim KSC wird größer
Die Verletzten-Liste ist beim abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten
KSC vor dem morgigen Auswärtsspiel noch einmal länger geworden.
Gegen Erzgebirge Aue fehlen dem Tabellenfünfzehnten 13 Spieler. Neben
den Langzeitverletzten fallen auch Torwart Kristian Nicht, Godfried Aduobe,
Christian Timm und Lukas Rupp aus. Der Einsatz von Matthias Langkamp ist
fraglich. Trainer Rainer Scharinger wird voraussichtlich auf Spieler aus
der zweiten Mannschaft zurückgreifen müssen. Die Verletzten-Misere
kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, denn Erzgebirge Aue
liegt auf dem fünften Tabellenplatz und ist die heimstärkste
Mannschaft der zweiten Liga. Scharinger hofft, dass es vielleicht ein Vorteil
für seine Mannschaft ist, als klarer Außenseiter aufzulaufen.
Sein Team habe noch sechs Finalspiele vor sich - und fahre nach Aue, um
dort etwas mitzunehmen. In der ersten Liga gibt es heute Nachmittag ein
badisches Derby. Der SC Freiburg empfängt 1899 Hoffenheim. Mit einem
Sieg könnte Hoffenheim in der Tabelle an Tabellen-Nachbar Freiburg
vorbeiziehen. Die Freiburger haben nur einen Punkt mehr als die Hoffenheimer.
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Freiburg
Fessenheim Protest
Neuen Protest gegen den Weiterbetrieb des AKW Fessenheim hat das Aktionsbündnis
"Fessenheim stillegen jetzt" angekündigt. Deutsche und französische
Atomkraftgegner treffen sich morgen ab 14 Uhr zu einer Demonstration auf
der Rheininsel bei Fessenheim. Die Initiative kündigte an, der Widerstand
gegen Fessenheim werde weitergehen, solange das älteste Atomkraftwerk
Frankreichs am Netz bleibt.
8.4.2011
www.baden-online.de
Stadt Achern bei Kinderbetreuung für
Zukunft gerüstet
08.04.2011 - In dieser Woche wurden allein drei erweiterte Kindergärten
in Achern eingeweiht. Damit stehen jetzt ausreichend Plätze zur Verfügung,
insbesondere auch für die Unter-Dreijährigen. Jetzt sollen auch
neue Arbeitsplätze entstehen. Insgesamt wurden in Achern sechs Kindergarten-Erweiterungsbauten
in Angriff genommen. Fünf davon sind inzwischen fertig gestellt.
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Naturpark: Neuer Chef
Landrat Rückert gewählt
08.04.2011 - Hornberg (red/rr). Der Freudenstädter Landrat Klaus
Michael Rückert wurde jetzt in Hornberg zum neuen Vorsitzendes des
Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord gewählt. Er ist Nachfolger von Peter
Dombrowsky, früherer Landrat von Freudenstadt, der den Naturpark mehr
als zehn Jahre geleitet hatte Neue zweite Vorsitzende sind die Bürgermeister
Siegfried Scheffold (Hornberg) und Klaus Mack (Bad Wildbad). Der Naturpark
hat seit seiner Gründung mehr als 650 Projekte unterstützt und
dabei Fördermittel in Höhe von rund fünf Millionen Euro
ausgegeben.
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Wenn das Essen kopfsteht
Europa-Park nimmt Looping-Restaurant
in Betrieb / Parkchef Mack rechnet mit mehr Besuchern
Im 36. Jahr hat die Unternehmerfamilie Mack in den Familienbereich
des Europa-Parks investiert. Aus einer Kooperation mit dem Regisseur Luc
Besson soll eine neue Attraktion bis 2013 entstehen.
08.04.2011 - Rust. Dieses Mal ist es nicht die spektakuläre Achterbahn,
die der Europa-Park in Rust zum Saisonstart am morgigen Tag als Neuheit
präsentiert. Ein Großteil der Investitionen von zehn Millionen
Euro floss in den vergangenen Wochen in Bereiche, die den Familiencharakter
des Freizeitparks stärken sollen So wurde unter anderem der Märchenwald
mit fünf neuen Gebäuden umgestaltet und das Kinderfahrgeschäft
»Piccolo Mondo« (Reise durch Italien) installiert. An Pfingsten
soll zudem ein weiteres Hängefahrgeschäft im italienischen Themenbereich
an den Start gehen.
Ganz auf eine neue Achterbahn konnte die Unternehmerfamilie Mack aber
nicht verzichten. Im Restaurant »Food Loop« steht jedoch nicht
der Gast kopf, sondern das Essen: Die Speisen und Getränke werden
von der Küche zum Tisch über zwei Etagen auf achterbahnähnlichen
Schienen befördert. Bestellen kann der Gast direkt an seinem Sitzplatz
über einen Bildschirm. Der Europa-Park verspricht Wartezeiten von
maximal acht Minuten von der Bestellung bis hin zur Anlieferung.
50-Millionen-Euro-Paket
»Wir haben außerdem viel in Bereiche investiert, die der
Besucher nicht direkt wahrnimmt, den Aufenthalt aber noch schöner
machen«, sagte Roland Mack, Geschäftsführer des Europa-Parks,
gestern bei der Vorstellung der Neuheiten. Mack gab zudem eine strategische
Partnerschaft mit dem französischen Starregisseur Luc Besson (»Léon
– Der Profi« oder »Das Fünfte Element«) bekannt.
Er verriet nur so viel: »Aus dieser Zusammenarbeit soll 2013 eine
große Attraktion entstehen.« Sie ist ein Teil des von Roland
Mack angekündigten Investitionspakets in Höhe von 50 Millionen
Euro, das bis zum Jahr 2013 gestemmt werden soll und den Park um 3,5 Hektar
erweitert
Besson wird bereits heute im Europa-Park sein, um den dritten und letzten
Teil des Trickfilms »Arthur und die Minimoys« erstmals in Deutschland
zu präsentieren.
In der vergangenen Saison waren laut Mack vier Millionen Besucher in
den Park gekommen, diese Zahl wird der Unternehmer überbieten. »Die
Zeichen stehen auf Wachstum«, sagte er. Bereits jetzt könne
der Park ein Plus von fünf Prozent bei den Hotelbuchungen verzeichnen.
Konsequenz ist der Bau eines neuen fünften Hauses – in den kommenden
Wochen sollen die Arbeiten starten. Bislang bietet der Europa-Park rund
3500 Hotelbetten und weitere 1200 Übernachtungsmöglichkeiten
auf dem parkeigenen Campingplatz an. Er hat damit nach eigenen Angaben
die größte zusammenhängende Hotellandschaft Deutschlands.
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swr
Karlsruhe
Politessen überprüfen Feinstaubplaketten
Die Politessen in Karlsruhe werden in Zukunft auch prüfen, ob
Fahrzeuge in der Karlsruher Umweltzone ordnungsgemäß eine Feinstaubplakette
an der Windschutzscheibe kleben haben. Bislang ist das durch die Polizei
nur sporadisch überprüft worden. Die Stadt hat für die Überwachung
eine Sondergenehmigung beim Regierungspräsidium beantragt. Dem Verkehrssünder
drohen bei einem Verstoß 40 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.
Allerdings gilt nicht die Halterhaftung. Nach Angaben des Karlsruher Ordnungs-und
Bürgeramtes muss der Fahrer erwischt werden, der ohne Plakette in
die Umweltzone gefahren ist. Auch in Pforzheim überprüfen Politessen
die Feinstaubplaketten an Fahrzeugen in der Umweltzone. In Baden-Baden
und Rastatt gibt es bislang gar keine Umweltzonen.
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Karlsruhe
Vergleich im Streit um Olympische Ringe
Im Rechtsstreit um die Nutzung des Symbols für die Olympischen
Spiele ist heute vor dem Karlsruher Landgericht ein Vergleich geschlossen
worden. Der Karlsruher Kommunikationsanbieter 1&1 hat sich verpflichtet,
künftig nicht mehr mit den fünf olympischen Ringen für Gewinnspiele
zu werben. Im Gegenzug will der Kläger, der Deutsche Olympische Sportbund,
auf finanzielle Forderungen gegen das Unternehmen verzichten. Beide Parteien
können den Vergleich bis 6. Mai widerrufen.
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Karlsruhe
Stromausfall im nördlichen Landkreis
Am frühen Morgen ist im nördlichen Landkreis Karlsruhe über
mehrere Stunden der Strom ausgefallen. Nach Angaben der Polizei fiel der
Strom zwischen 2 und 5 Uhr unter anderem in Durmersheim und Au am Rhein
aus sowie im angrenzenden Landkreis. Dadurch lösten einige Alarmanlagen
aus. Hinweise auf Einbrüche konnte die Polizei nicht feststellen.
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Baden-Baden
Unruhen in Ägypten mindern Baden-Airport-Geschäft
Die Unruhen in Ägypten haben beim Baden-Airport zu spürbaren
Rückgängen geführt. Zahlreiche Flugausfälle und der
Einsatz kleinerer Flugzeuge bescherten dem Flughafen im ersten Quartal
2011 bei den Passagieren ein Minus von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Von Januar bis März seien nur knapp 200.000 Passagiere abgefertigt
worden, gab Geschäftsführer Manfred Jung am Donnerstag bekannt.
Hinzu kam, dass die Flüge teurer geworden sind. "Die Einführung
der Luftverkehrsabgabe hat sich beim Buchungsverhalten der Kunden negativ
bemerkbar gemacht." Mit dieser Abgabe mussten die Kunden zwischen acht
und 25 Euro mehr bezahlen.
Laut Jung hat sich die Nachfrage inzwischen wieder normalisiert. Zudem
könne der Flughafen mit neuen Angeboten punkten. Er gehe deshalb davon
aus, dass die Delle zum Jahresbeginn bis zum Jahresende ausgeglichen sein
wird. Angestrebtes Ziel sei, die Zahl von 1,2 Millionen Passagieren aus
dem vergangenen Jahr erneut zu erreichen.
Dabei setzt Jung auch darauf, dass sich die Lage in Ägypten normalisiert.
Bereits jetzt sei zu beobachten, dass das Reiseziel wieder stärker
nachgefragt wird. Von diesem Freitag an wird außerdem vom Anbieter
Ryanair die Insel Lanzarote angeflogen. In der kommenden Woche soll das
Ziel Teneriffa hinzukommen. Bereits seit März ist Gran Canaria neu
im Programm.
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Polizeimeldungen
7.4.2011
www.baden-online.de
Skisaison am Feldberg beendet
07.04.2011 - Heute liefen die Skilifte zum letztem Mal. 132 Skibetriebstage
wurden in diesem Winter insgesamt registriert – normalerweise rechnen die
Liftbetreiber mit rund 110 Tagen. Fast 7 Millionen Euro Umsatz und über
5 Millionen Lift-Fahrten stehen am Ende unter dem Strich. Damit wird die
Saison als überdurchschnittlich gut bewertet. (as)
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Traditionsreicher Baden-Badener Bénazet-Saal
wird aufwändig saniert
07.04.2011 - Der größte Veranstaltungssaal im weltbekannten
Kurhaus wurde zwischen 1912 und 1916 erbaut. Das letzte Facelift bekam
er 1980. Jetzt sollen rund 4,5 Millionen Euro investiert werden. Der renovierte
Prunksaal soll zum Grand Prix Ball bei der Großen Rennwoche am 3.
September wieder eröffnet werden. (as)
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Europa-Park rechnet in diesem Jahr
wieder mit über vier Millionen Besuchern
07.04.2011 - Die Zeichen stünden auf Wachstum, so Parkchef Roland
Mack. Die Vorbuchungen lägen schon jetzt im zweistelligen Plus. Zur
Stunde stellt der Ruster Park seine neuen Attraktionen erstmals der Presse
vor. Neu in diesem Jahr ist neben dem Looping-Restaurant „FoodLoop“ ein
Märchenwald für Kinder mit einer Märchenbahn und einem Kinderfahrgeschäft.
An Pfingsten wird ein weiteres Fahrgeschäft für Familien in Betrieb
gehen. Der Europa-Park startet am Samstag in die neue Saison. (sst)
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Forum für Natur-Begeisterte
Bilanz 2010 vorgestellt: Das Naturschutzzentrum
Ruhestein erfreut sich weiterhin großen Interesses
Das an der Schwarzwaldhochstraße liegende Naturschutzzentrum
Ruhestein erfreut sich offenbar zunehmender Beliebtheit. Die Zahl der Veranstaltungen
im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2009 ist leicht gestiegen, wie der
Leiter der Einrichtung, Wolfgang Schlund, erklärte.
07.04.2011 - Seebach. Genau 632 Veranstaltungen mit 12 234 Personen
wurden im vergangenen Jahr im Naturschutzzentrum Ruhestein durchgeführt.
Das erläuterte dessen Leiter Wolfgang Schlund am Dienstag dem Kreistagsausschuss
für Umwelt und Technik bei der Vorstellung der Bilanz 2010. Fast 4000
Kinder und Jugendliche waren dabei Im Jahr 2009 lag die Zahl der Veranstaltungen
mit 629 leicht darunter.
Den weitaus größten Anteil des Programms machten die Geländeführungen
(2010: 506, 2009: 479) aus. Allein 123 Führungen gab es über
den Lotharpfad. Aber auch Fortbildungen, Seminare, spezielle Kinderprogramme
und Vorträge wurden veranstaltet. Einen verhältnismäßig
großen Rückgang von 33 auf 21 gab es im vergangenen Jahr bei
den Ausstellungsführungen. Der Grund für diese Entwicklung dürfte
nach Einschätzung von Schlund darin liegen, dass vielen die seit mittlerweile
zehn Jahren bestehende Dauerausstellung im Naturschutzzentrum vielerorts
schon bekannt ist.
Aber auch in vielen anderen Bereichen sind die Mitarbeiter der Einrichtung
aktiv – besonders in der Betreuung der umliegenden Naturschutzgebiete.
So wird dort die Beweidung dieser Areale koordiniert, mit eingebunden ist
das Zentrum auch beim Holzeinschlag in Schutzgebieten. 15 »NAZ-Ranger«
waren 2010 an Sonntagen bei Kontrollgängen unterwegs. Diese achteten
darauf, dass die Besucher nicht die Wege verließen und versuchten,
die Spaziergänger über die Bedeutung des Naturschutzes zu informieren.
Gerade im »Internationalen Jahr der biologischen Artenvielfalt«
trugen auch die Experten des Naturschutzzentrums Ruhestein dazu bei, das
Aufkommen seltener Tierarten zu dokumentieren. So wurden drei Bruten des
Dreizehenspechts nachgewiesen
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swr
Zecken wieder weit verbreitet
Zecken sind in der Region zurzeit wieder weit verbreitet. Weil die
Lebensbedingungen zuletzt optimal waren, haben sich große Populationen
gebildet. Bei den jetzt hohen Temperaturen sind die Insekten besonders
aktiv. Zecken-Experte Dieter Hassler aus Kraichtal-Münzesheim sagte
gegenüber dem SWR, man beobachte einen Zusammenhang zwischen Zeckendichte
und Mäusepopulation. In guten Mäusejahren, wenn diese mit vielen
Eicheln und Bucheckern ausreichend Nahrung haben, überlebten auch
viele Zecken.
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Sinzheim
Frau verletzt sich beim Sprung in Baggersee
Beim Sprung in den Baggersee bei Sinzheim-Leiberstung hat sich eine
junge Frau schwer verletzt. Die 22-Jährige sprang kopfüber ins
Wasser und prallte dabei auf den Grund. Eine Freundin konnte die 22-Jährige
aus dem Wasser ziehen. Mit schweren Kopfverletzungen musste sie in eine
Spezialklinik geflogen werden
6.4.2011
www.baden-online.de
Modellprojekt Bürgerarbeit im
Ortenaukreis kann starten
06.04.2011 - Die Rechtsgrundlage wurde jetzt geschaffen. Das teilt
Bundestagsabgeordneter Peter Weiss mit. Mit einer Änderung der Richtlinien
durch das Arbeitsministerium wurde einem Vorschlag von Landrat Frank Scherer
jetzt doch entsprochen. Zuvor war der Antrag abgelehnt worden, Scherer
hatte daraufhin die Bundestagsabgeordneten aktiviert. Bei dem vom Bund
geförderten Projekt sollten Langzeitarbeitslose bis zu drei Jahre
bei Städten angestellt werden. Allerdings gab es Unklarheiten über
die Vergütungen im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst.
Jetzt kann die Bürgerarbeit über eine sogenannte Arbeitnehmerüberlassung
gestattet werden. (as)
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Brennender Langholztransporter bei
Oppenau-Löcherberg
06.04.2011 - Auf der Landesstraße geriet am Vormittag das Führerhaus
in Brand. Warum, ist noch unklar. Der Fahrer wurde nicht verletzt, so die
Polizei auf Schwarzwaldradio-Anfrage. Derzeit wird der LKW geborgen und
auf einen Abschleppwagen geladen. Die Landesstraße zwischen Oberharmersbach
und Oppenau-Löcherberg ist noch bis ca. 13 Uhr gesperrt. (sst)
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4,3 Millionen Euro für neue Radwege
Netz des Kreises wird um acht Kilometer
erweitert
06.04.2011 - Ortenau (red/rr). Der Ortenaukreis investiert bis zum
Jahr 2012 rund 4,3 Millionen Euro in den Ausbau der Radwegeverbindung und
die Sanierung der Kreisstraßen zwischen Kippenheimweiler, Wittenweier,
Nonnenweier und Ottenheim Der Ausschuss für Umwelt und Technik des
Ortenauer Kreistags stimmte in seiner gestrigen Sitzung der Auftragsvergabe
für den ersten Abschnitt der Straßenbauarbeiten in Höhe
von rund 2,8 Millionen Euro an die Firma Vogel-Bau GmbH, Lahr, zu.
Das Straßenbauamt kann damit den Auftrag für den Ausbau
der Kreisstraßen zwischen Nonnenweier und Ottenheim, Kippenheimweiler
und Wittenweier auf eine Fahrbahnbreite von 5,5 Metern vergeben. Mit den
Bauarbeiten will der Kreis noch in diesem Monat beginnen. Bis Ende dieses
Jahres werden sie voraussichtlich abgeschlossen sein.
Im Gesamtprojekt ist darüber hinaus eine neue Geh- und Radwegbrücke
über die Autobahn an der Kreisstraße von Nonnenweier nach Kippenheimweiler
und der Abbruch und Neubau der Brücke über den Schutterentlastungskanal
an der Kreisstraße 5343 von Nonnenweier nach Allmannsweier enthalten.
Der Bau dieser Brücken ist für das Jahr 2012 vorgesehen.
Der Kreis erweitert mit dem Gesamtprojekt das Radwegenetz entlang von
Kreisstraßen um rund acht Kilometer auf über 130 Kilometer.
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Weltweite Tourismus-Initiative
Oberrhein-Region will bekannter werden
/ Neue Angebote für Kulinarik, Kultur und Natur
»Upper Rhine Valley« als neue Destination/Kulinarische
Kreuzfahrten auf dem Rhein und Michelin-Führer für den Oberrhein
als neue Produkte. Die Region will sich besser vermarkten.
06.04.2011 - Was politischer Ebene noch nicht gelang, haben die Tourismusverbände
aus dem Elsass, Baden, der Südpfalz und der Nordschweiz geschafft:
Sie werben künftig auf internationalem Parkett gemeinsam mit zwei
neuen Produkten für den Oberrhein als Tourismusziel: mit dem ersten
roten Michelin-Führer für den Oberrhein und kulinarischen Kreuzfahrten
auf dem Rhein.
31 Partner haben sich dafür zu dem aus Mitteln des Interregprogramms
finanzierten Projektes »Upper Rhine Valley« zusammengeschlossen,
um weltweit den Bekanntheitsgrad des Oberrheins zu steigern und so zu anderen
Urlaubsregionen wie der Toskana aufzuschließen. Denn mit einer Fläche
von über 21 500 Quadratkilometern, mehr als 17 Millionen Übernachtungen
pro Jahr und 5,8 Millionen Einwohnern ist das Oberrheintal (Elsass, Südpfalz,
Baden, Nordschweiz) zahlenmäßig zwar fast mit der Toskana vergleichbar
(22 990 Quadratkilometer Fläche, 19,7 Millionen Übernachtungen,
37,7 Millionen Einwohner).
Dennoch hat die Toskana auf fernen Märkten wie China, Indien,
Japan, Südkorea, den Vereinigten Staaten und Kanada bisher einen weit
höheren Erkennbarkeitsgrad als die Oberrheinregion. Und das, »obwohl
wir hier in der trinationalen Region alles haben: historisches Kulturgut,
Natur, Städte, Lebenskunst«, wie Bernd Dallmann, Hauptgeschäftsführer
der Wirtschaftsförderung Region Freiburg und Initiator des Projekts
Upper Rhine Valley, betont.
Upper Rhine Valley soll aber keine neue Marke sein, sondern ist nur
als neue Destination gedacht
Denn laut Dallmann fehlte es bislang in der Region an gemeinsamen Tourismusangeboten,
deren Fokus auf fünf Schwerpunktthemen liegt: Lebensart: Wein und
Gastronomie, Kunst und Kultur, Architektur und Kulturerbe, Traditionen
und Veranstaltungen, sowie Natur und Freizeit.
Stopp in Neuf-Brisach
Zu dem neuen trinationalen Angebot gehören kulinarische Kreuzfahrten
auf dem Rhein zwischen Basel und Straßburg mit Stopp in Breisach,
um die zum Weltkulturerbe gehörende Zitadelle in Neuf-Brisach besichtigen
zu können.
An acht Terminen zwischen Juni und September bietet Croisi Europe,
europäischer Marktführer für Flusskreuzfahrten mit Sitz
in Straßburg, diese Fahrten an. Dabei stehen jeweils drei der insgesamt
61 Sterneköche aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz am Herd
und bereiten abends ein Mehrgänge-Menu zu, zu dem Weine aus der Region
serviert werden. 1000 Plätze für jeweils 299 Euro bietet »Croisi
Europe« dafür an.
Daneben gibt es seit kurzem erstmals einen roten Michelin-Führer
für den Oberrhein (Preis: 15,95 Euro), dessen Produktion die EU mit
35 000 Euro aus Interreg-Mitteln finanzierte. In dem zweisprachigen Bändchen
sind neben den 61 Sterne-Restaurants der Region rund 1000 Hotels und Restaurants
aufgelistet, die für die Michelin-Redaktion aufgrund vernünftiger
Preise als empfehlenswert erscheinen.
Was dabei auffällt: die Zahl dieser mit einem »Bib«
– dem Michelin-Männchen – ausgezeichneten Adressen aus dem Badischen
ist doppelt so groß wie die aus dem Elsass
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swr
Bruchsal
Offizieller Startschuss für Spargelzeit
Bei der Obst- und Gemüse-Absatzgenossenschaft OGA in Bruchsal
ist heute der erste Spargel versteigert worden. Der offizielle Startschuss
für Spargelsaison fällt somit zehn Tage früher als letztes
Jahr. Die badischen Erzeuger liefern derzeit täglich rund fünfzehn
Tonnen Spargel an. Je nach Qualität liegt der Kilopreis für den
Endverbraucher zwischen 8 und 15 Euro. Wegen des warmen Frühlingswetters
rechnet die OGA bis Ostern mit deutlich steigenden Mengen und sinkenden
Preisen
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Rastatt
Probebohrungen für Bahntunnel
Ab morgen führt die Deutsche Bahn Probebohrungen für den
Rastatter Tunnel durch. Die Bahn erhofft sich von den Untersuchungen wichtige
Informationen über die technischen Möglichkeiten und die möglichen
Kosten für den Tunnelbau in diesem Bereich. Im Rahmen der Baumaßnahme
Aus- und Neubaustrecke Karlsruhe-Basel liegt für den Rastatter Tunnel
ein Planfeststellungsbeschluss vor. Neue Verordnungen erfordern nun die
Ergänzung der Planunterlagen. Die Bohrungen sollen voraussichtlich
am 14. April abgeschlossen sein.
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Polizeimeldungen
5.4.2011
www.baden-online.de
16-Jähriger in Offenburg zusammen
geschlagen und überfallen
05.04.2011 - Zwei etwa Gleichaltrige hatten den Jungen am vergangenen
Freitag in einer Unterführung des Radwegs zum Mühlbach abgepasst
und unvermittelt niedergeschlagen. Das Opfer ging zu Boden und wurde noch
mehrfach in den Rücken getreten, so dass er Geldbeutel und Handy schließlich
abgab. Dennoch wurde er noch mal getreten, bevor die beiden Täter
zu Fuß Richtung Vogesenstraße flüchteten. Die Kripo bittet
um Zeugenhinweise. (as)
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Termine für Kampf des TV Bühl
um Klassenerhalt stehen fest
05.04.2011 - Der Play-Down-Spielplan der ersten Volleyball-Bundesliga
steht. Der TV Bühl empfängt in der Hinrunde am kommenden Samstag
den VC Gotha. Danach müssen die Bühler zum CV Mitteldeutschland
und zu den Titans Bergisches Land. Das letzte Spiel der Rückrunde
ist am 7. Mai in der Bühler Schwarzwaldhalle. (as)
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swr
Landau/Speyer
Mehr Öl in der Pfalz
Im Rheinland-Pfälzischen Boden steckt mehr Erdöl als bisher
angenommen. Die vermutete Menge an Ölreserven wurde nach neuesten
Entdeckungen um rund ein Drittel angehoben. Rheinland-Pfalz gehört
in Deutschland zu den drei Bundesländern mit dem höchsten Ölvorkommen.
Vermutlich 9,4 Mio Tonnen stecken noch unter der Erde, vor allem rund um
Speyer, Landau und Feldeich. Das Öl wird in der Karlsruher Raffinerie
Miro zu Benzin verarbeitet. Die vermuteten Ölmengen könnten sogar
noch größer sein, da die Erschließung des Speyrer Ölfeldes
am Römerberg weitergeht. Durch die hohen Preise auf den Rohstoffmärkten
wird die Suche nach Öl auch bei uns immer interessanter. Im vergangenen
Jahr wurden in Rheinland-Pfalz 103000 Tonnen Öl gefördert.
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Polizeimeldungen
4.4.2011
www.baden-online.de
Offenburger Fahrradverleihsystem startet
in die neue Saison
04.04.2011 - Ab heute stehen an den 13 Nextbike-Standorten in der Stadt
wieder 85 Leihfahrräder bereit. Das Verleihsystem war im Juli 2010
gestartet worden. Mit der ersten Saison zeigten sich die Initiatoren sehr
zufrieden: in den knapp fünf Monaten bis zur Winterpause kamen die
Räder über 700 Mal zum Einsatz. Für die zweite Saison erwartet
die Firma Nextbike, dass sogar noch deutlich mehr Räder ausgeliehen
werden. (sst)
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Rekordverdächtiger Promillewert
bei Frau aus Rottweil
04.04.2011 - Wie die Polizei erst jetzt mitteilt, war die 37-Jährige
den Beamten bei einem Streit in der Nacht vom vergangenen Donnerstag auf
Freitag aufgefallen. Sie konnte zwar noch normal sprechen und gehen, der
Alkomat zeigte den überraschten Beamten aber einen Wert von 5,2 Promille
an. Die Frau wurde in Gewahrsam genommen und in ein Krankenhaus gebracht.
(as)
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E10: »Nahrung tank’ ich nicht«
»Super« bis zu neun Cent
teurer / ADAC kündigt Klagen an / Verweigerung auch aus moralischer
Sicht
Das E10-Drama nimmt kein Ende. An der »Shell« in Oberkirch
gibt es als Alternative nur noch teuren Premium-Sprit. Der ADAC kündigt
nun Klagen gegen Konzerne an. Ausbaden müssen es die Autofahrer –
und Tankstellenpächter, die ihre Preise vorgegeben bekommen.
E10: »Nahrung tank’ ich nicht«
»Super« bis zu neun Cent teurer / ADAC kündigt Klagen
an / Verweigerung auch aus moralischer Sicht
Das E10-Drama nimmt kein Ende. An der »Shell« in Oberkirch
gibt es als Alternative nur noch teuren Premium-Sprit. Der ADAC kündigt
nun Klagen gegen Konzerne an. Ausbaden müssen es die Autofahrer –
und Tankstellenpächter, die ihre Preise vorgegeben bekommen.
Der Audi-A3-Fahrer hat sich noch nicht mit E10 beschäftigt:
»Wenn ich nicht weiß, ob mein Motor das verträgt, tanke
ich lieber Super.« Dass die Sorte auch hier neun Cent teurer ist,
empfindet er als »Geldmacherei«.
Völlige Unkenntnis – das beobachtet auch »Classic«-Pächter
Michael Müller aus Oberkirch: »Viele Leute kümmern sich
gar nicht darum und tanken lieber die teuren Sorten.« Noch immer
hält er die DAT-Liste bereit, die Automodelle als E10-tauglich oder
untauglich klassifiziert. »Wenn ich sehe, wie jemand Super tankt,
aber E10 nehmen könnte, weise ich dezent darauf hin.«
Aral-Pächter Andreas Breuer hat nichts gegen E10: Die Hälfte
der Kunden greife schon zum Biosprit, Tendenz steigend. E10 sei der »Kraftstoff
der Zukunft«. Bei Aral kostet Super derzeit acht Cent mehr als E10
– ein Preis, den die Pächter vorgegeben bekommen.
Alles in allem sei das Renchtal noch gut dran, sagt ein Zapfsäulen-Techniker,
der seinen Namen lieber nicht in der Zeitung sehen will. »In Baden-Baden
ist es viel schlimmer. Da gibt es an manchen Tankstellen nur eine einzige
Super-Säule.« Wenn es dann zu Ausfällen komme, sei der
Ärger vorprogrammiert: »Die Leute werden richtig sauer, wenn
sie nur noch E10 tanken können.«
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swr
Hannover/Bruchsal
SEW gründet Tochter für Elektroautos
Die Bruchsaler Firma SEW Eurodrive will auf der Hannover-Messe heute
eine neue Tochterfirma vorstellen. Die Brose-SEW-Elektromobilitäts
GmbH wurde zusammen mit dem Fahrzeugteilehersteller Brose aus Coburg gegründet
und hat ihren Sitz in Bruchsal. Ziel des neuen Unternehmens ist die Entwicklung,
Produktion und auch die Vermarktung von neuen Antriebs- und Ladesystemen
für Elektro- und Hybridfahrzeuge. SEW hat in den vergangenen Jahren
eine Methode zum berührungslosen Aufladen von Fahrzeugen entwickelt,
die zukünftig das mitführen schwerer Batterien überflüssig
machen könnte.
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Berlin/Karlsruhe
Erstes Treffen der Ethikkommission
zur Atomkraft
Heute findet in Berlin die erste Sitzung der Ethik-Kommission zur Atomenergie
statt. Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesumweltminister Norbert
Röttgen nimmt auch der badische evangelische Landesbischof Ulrich
Fischer teil. Im Vorfeld betonte Fischer in Karlsruhe immer wieder, er
werde sich für einen möglichst schnellen Ausstieg aus der Atomkraft
einsetzen. Von den Beratungen erwartet er Vorschläge, wie man schneller
auf erneuerbare Energien umsteigen kann.
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Bruchsal
1. Spargelversteigerung bei der OGA
Bruchsal
Bei der Obst- und Gemüse Absatzgenossenschaft OGA Bruchsal findet
am Mittwoch die 1. Spargelversteigerung der neuen Saison statt. Damit ist
man zehn Tage früher dran als letztes Jahr. Im Moment liefern die
Erzeuger jeden Tag über zehn Tonnen Spargel aus Mini-Tunnels und Folienabdeckung
an. Das Kilo Spitzenspargel kostet noch 12 bis 15 Euro. Aufgrund der Frühlingstemperaturen
rechnet die OGA in Bruchsal noch vor Ostern mit einer größeren
Ernte und damit niedrigeren Preisen.
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Polizeimeldungen
3.4.2011
http://news-aus-baden.de/
Blutiger Streit um Parkplatz
Gengenbach (mr) Am Samstagabend kam es in der Gengenbacher Innenstadt
zu einem Streit zwischen einem PKW-Fahrer und einem Fußgänger.
Als der PKW-Fahrer in der Hauptstraße sein Fahrzeug auf einem freien
Parkplatz abstellen wollte, stand in der Parklücke ein Mann, der diese
angeblich für einen Bekannten freihalten wollte. Zwischen den beiden
kam es zunächst zu einem verbalen Streit. Als der PKW-Fahrer ausstieg,
schlug ihm der Fußgänger unvermittelt mit der Faust ins Gesicht,
so dass er sich hierdurch eine Platzwunde am Auge zuzog. Beim anschließend
Sturz zu Boden verletzte er sich zusätzlich noch am Knie. Der PKW-Fahrer
musste nach der Auseinandersetzung im Klinikum Gengenbach behandelt werden,
vom Schläger fehlt noch jede Spur.
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www.ka-news.de
Rastatter Jugendliche läuten
Wochenende mit Prügeln ein
Rastatt (pol/dac) - Gleich zweimal wurde zum Einklang des Wochenendes
in Rastatt kräftig zugelangt: So lieferten sich mehrere Jugendliche
am späten Freitagabend im Schlosspark eine Schlägerei. Nur wenige
Stunden später mussten sich zwei Heranwachsende nach Schlägen
eines Unbekannten im Krankenhaus behandeln lassen.
Wie die Polizeidirektion Rastatt/Baden-Baden berichtet, war es im Schlosspark
gegen 22 Uhr zu einer Auseinandersetztung zwischen zwei Gruppen von Jugendlichen
gekommen, die mit fliegenden Fäusten ausgetragen wurde. Beim Eintreffen
der Polizei flüchteten die Mitglieder einer der Gruppen. Der Grund
für die Schlägerei wurde im Zuge der Anzeigenaufnahme nicht bekannt.
Zu ernsthaften Verletzungen war es bei den Beteiligten nicht gekommen.
Drei Stunden später, gegen 1 Uhr am frühen Samstagmorgen,
kam es dann bei einem Benefizkonzert vor der Reithalle zu einer Körperverletzung:
Ein 18- und ein 20-Jähriger erhielten von einer unbekannten Person
jeweils einen Schlag ins Gesicht und mussten sich in der Folge im Krankenhaus
behandeln lassen. Eine Beschreibung des Täters konnten beide nicht
abgeben.
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Motorradfahrer im Schwarzwald
schwer verletzt
Baden-Baden (pol/dac) - Lebensgefährliche Verletzungen erlitt
am Freitagabend, gegen 18.20 Uhr, ein 23-jähriger Motorradfahrer aus
Gernsbach auf der L79.
Wie die Polizeidirektion Rastatt/Baden-Baden berichtet, kam der junge
Mann von der Fischkultur kommend etwa 1,5 Kilometer vor der Roten Lache
infolge zu hoher Geschwindigkeit in einer Rechtskurve zu Fall und rutschte
in die angrenzenden Leitplanken, wo er im Anschluss liegen blieb.
Der 23-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik
nach Karlsruhe eingeliefert. An seinem Fahrzeug entstand ein Sachschaden
in Höhe von etwa 3.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme
musste die L79 zeitweise kurz gesperrt werden.
2.4.2011
www.baden-online.de
Suchaktion nach versunkenem Auto im
Rhein bei Rheinstetten
02.04.2011 - Ein Zeuge hatte beobachtet, wie der Wagen am Donnerstagabend
die Rampe zur Rheinfähre hinunterrollte. Kurz danach erloschen alle
Lichter. Feuerwehr, Wasserschutzpolizei, DLRG sowie ein Polizeihubschrauber
suchten das Gewässer ab. Zum Einsatz kamen auch Taucher und ein Sonargerät.
Bislang wurde jedoch nur ein PKW geortet, der schon längere Zeit im
Wasser gelegen hatte. Er wurde mit einem Kranschiff geborgen. Nach dem
anderen Auto soll auch am Wochenende weitergesucht werden. (vf)
-----
Volleyball-Bundesligist TV Bühl
bestreitet letztes Spiel der Normalrunde
02.04.2011 - Die Mittelbadener sind heute beim Serienmeister VfB Friedrichshafen
zu Gast. Bühl hatte bislang gegen den VfB noch nie gewonnen. Primär
gehe es der Mannschaft darum, Selbstvertrauen für die kommende Play-Down-Runde
zu gewinnen, so Bühls Cheftrainer Ruben Wolochin. (vf)
------
Gutacher "Park mit allen Sinnen" startet
in die neue Saison
02.04.2011 - Ab heute ist er wieder täglich zwischen 10 und 18
Uhr geöffnet. Es ist inzwischen der achte Sommer für die Gutacher
Freizeit-Attraktion. Im „Park mit allen Sinnen“ erleben Besucher verschiedene
Stationen zum Fühlen, Hören, Riechen. Unter anderem gibt es Duftpavillons,
Meditationsräume und einen Barfußpfad mit unterschiedlichen
Belägen. (vf)
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http://news-aus-baden.de/
Kradfahrer verletzt
Baden-Baden (mr) Lebensgefährliche Verletzungen erlitt am Freitagabend,
gegen 18.20 Uhr, ein 23-jähriger Kradfahrer aus Gernsbach bei seiner
Fahrt auf der L 79 bei Baden-Baden.
Ca. 1,5 Kilometer vor der Roten Lache von der Fischkultur kommend,
kam er infolge nicht angepasster Geschwindigkeit in einer Rechtskurve zu
Fall und rutschte in die angrenzenden Leitplanken, wo er im Anschluss liegen
blieb.
Der 23-jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik
nach Karlsruhe eingeliefert.
Am Krad entstand Sachschaden in Höhe von ca. 3000 EURO.
Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die L 79 zeitweise kurz
gesperrt werden.
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swr
Karlsruhe
GDL zufrieden mit Streik
Nach dem Streik der Lokführergewerkschaft GDL fahren die Bahnen
der Albtalverkehrsgesellschaft wieder normal. Die Lokführer waren
in einen 47-stündigen Ausstand getreten. Dreiviertel der Stadtbahnen
und S-Bahnen fielen dadurch in den vergangenen zwei Tagen aus. Der Streikleiter
und stellvertretende Ortsgruppenleiter der GDL in Karlsruhe, Olaf Benz,
sagte dem SWR Studio Karlsruhe, er sei zufrieden mit dem Streikverlauf.
Es hätten sich viele beteiligt, auch Nicht-GLD-Mitglieder. Die GDL
hat deutschlandweit mehr als 20 Transportunternehmen bestreikt. Sie will
damit eine einheitliche Bezahlung für die deutschen Lokführer
durchsetzen.
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Bruchsal
Spargelsaison beginnt
Die diesjährige Spargelsaison beginnt nun langsam. Die Wetterbedingungen
seien optimal für den Spargel, sagte Wolfgang Böser, der Präsident
der südwestdeutschen Spargelanbauer, dem SWR Studio Karlsruhe. Schon
in den kommenden Wochen wird es den ersten Freilandspargel geben. Dann
gilt die Spargelsaison offiziell als eröffnet.
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Karlsruhe
"Blaues Tor" zieht um
Das Kunstwerk "Blaues Tor" am Ettlinger Tor wird abgebaut. Heute Abend
wird die 30 Tonnen schwere Stahlskulptur zerlegt und nach Knielingen transportiert.
Dort wird sie bei einer Baufirma zwischengelagert. Voraussichtlich im Sommer
soll das Tor dann an der Südtangente am "Schwarzwaldkreuz" wieder
aufgebaut werden. Ein paar Jahre später soll es dann wieder ans Ettlinger
Tor zurückkehren - wenn dort die Bauarbeiten für die Kombilösung
abgeschlossen sind.
1.4.2011
www.baden-online.de
Zahlreiche Stadtbahnen beiben weiter
im Depot
01.04.2011 - Heute warteten erneut zahlreiche Pendler auf den Linien
der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft vergeblich auf ihren Zug. Auch die Strecke
zwischen Achern und Karlsruhe war betroffen. Der Lokführerstreik dauert
noch bis kommende Nacht 2 Uhr. Die Gerwerkschaft der Lokführer will
damit ihrer Forderung nach einheitlicher Bezahlung für alle 26 000
Lokführer in Deutschland Nachdruck verleihen. (vf)
------
swr
Baden-Baden
Zwei Personen bei Unfall eingeklemmt
Bei einem Unfall heute Morgen in Baden-Baden sind zwei Frauen schwer
verletzt worden. Eine 50-jährige war mit ihrem Wagen rückwärts
gegen eine Wand gefahren. Im Anschluß prallte sie frontal auf ein
anderes Auto. Dabei kippte ihr Wagen um. Die Unfallverursacherin und die
Beifahrerin in dem zweiten Auto wurden eingeklemmt. Nachdem sie die Feuerwehr
befreit hatte, brachte sie ein Rettungshubschrauber in die Baden-Badener
Stadtklinik.
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Karlsruhe
Landesbischof Fischer will Ausstiegs-Szenario
Der badische evangelische Landesbischof Ulrich Fischer erwartet von
den Beratungen der Ethik-Kommission zur Atomkraft ein ethisch verantwortbares
Ausstiegs-Szenario. Ebenso wichtig sei ein Szenario, wie man auf erneuerbare
Energien umsteigen könne, sagte Fischer in Karlsruhe. Er werde in
dem Beratergremium der Bundesregierung eine biblisch-theologische Position
vertreten. Die Ethik-Kommission tagt am Montag zum ersten Mal.
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Pforzheim
Gute Chancen auf Ausbildungsplatz
Die Chancen Jugendlicher auf einen Ausbildungsplatz sind in diesem
Jahr besonders gut. Das teilte die Agentur für Arbeit in Pforzheim
mit. Ende März sei die Zahl der gemeldeten Lehrstellen höher
gewesen als die Zahl der Bewerber. Etwa die Hälfte von ihnen bekam
einen Job, mehr als zu dieser Zeit üblich, sagt Agenturchef Walter
Reiber. Auch die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen ging von über
1100 vor einem Jahr auf 800 zurück. Aber mit einer Quote von 4,1 Prozent
bleibe der Bezirk Schlusslicht im Land, so Reiber.
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Iffezheim
B 500 an Staustufe gesperrt
Die B 500 ist an diesem Wochenende im Bereich der Staustufe Iffezheim
gesperrt. Grund sind Bauarbeiten. Die Vollsperrung dauert von heute Abend
19 Uhr bis Sonntagnacht 23 Uhr. Eine Umleitung ist ausgeschildert.
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http://news-aus-baden.de/
Viel Schaden bei Feuer in Tiefgarage
Baden-Baden (mr) Am Donnerstag kurz nach 16.00 Uhr brach an einem Pkw
der in einer Tiefgarage in der Lange Straße abgestellt war ein Brand
aus. Die Feuerwehr aus Baden-Baden war mit einem Großaufgebot von
insgesamt 25 Wehrmännern vor Ort. Da das Fahrzeug in einem Untergeschoß
abgestellt war, musste die Feuerwehr mit Atemschutz vorgehen. Nach einer
ersten Bilanz dürfte ein technischer Defekt an einem kurz zuvor abgestellten
PKW die Ursache des Brandes sein. Dabei wurden neben dem betroffenen Fahrzeug
noch drei weitere Fahrzeuge durch unmittelbare Brandeinwirkung beschädigt.
Zahlreiche weitere Fahrzeuge wurden durch Russentwicklung ebenfalls beschädigt.
Gegen 17.00 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand gelöscht. Der Sachschaden
am Gebäude sowie den Fahrzeugen in Baden-Baden beläuft sich auf
mehrere zehntausend Euro.
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Erst Schülerin angefahren, dann
geflüchtet
Rastatt (mr) Beim Überqueren der grün zeigenden Fußgängerbedarfsampel
am Berliner Ring in Richtung Waldfriedhof wurde am Donnerstagmorgen um
07.30 Uhr eine 17-jährige Schülerin von dem Lenker eines in Richtung
Karlsruher Straße fahrenden schwarzen Kleinwagens erfasst. Die Jugendliche
stürzte über die Motorhaube auf die Straße und wurde dabei
verletzt. Ohne sich um die 17-Jährige zu kümmern, entfernte sich
der Unfallverursacher, bei dem Fahrer soll es sich um einen korpulenten
Mann handeln, unerlaubt. Hinweise zu der Unfallflucht in Rastatt nimmt
die Unfallfluchtermittlungsgruppe der Polizeidirektion Rastatt/Baden-Baden,
Tel. 07221/680-0, entgegen
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Radfahrerin angefahren und dann geflüchtet
Rastatt (mr) Am Donnerstag um 13.20 Uhr missachtete ein bislang unbekannter
Lenker eines weißen Pkws beim Ausfahren aus der Baldenaustraße
nach rechts in den Röderweg die Vorfahrt einer von links auf dem Radweg
kommenden 58-jährigen Radfahrerin. Diese kam zu Fall und erlitt dabei
leichte Verletzungen. Ohne sich um die Gestürzte zu kümmern,
entfernte sich der Verursacher unerlaubt von der Unfallstelle in Rastatt.
Hinweise an das Polizeirevier Rastatt, Tel. 07222/761-0.
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