In der Presse gefunden
November
2010
30.11.10
www.baden-online.de
Minusrekorde im Schwarzwald
30.11.2010 - Der Wintereinbruch der letzten Tage mit Schnee hat zusammen
mit klarem im Himmel in der vergangenen Nacht die Temperaturen kräftig
in den Keller purzeln lassen. So herrschten an einigen Messstationen im
Schwarzwald regelrecht sibirische Verhältnisse. In St. Georgen wurden
-19,4 Grad gemessen. Im Feldberggebiet sogar unter -22 Grad. Auch kommende
Nacht ist strenger Frost angekündigt. (vf)
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Ortenauer Arbeitsmarkt blieb im November
stabil
30.11.2010 - Derzeit sind bei den Agenturen 8.963 ohne Job gemeldet.
Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent. Damit liegt der
Ortenaukreis deutlich unter dem Landesschnitt mit einer Quote von 4,3 Prozent.
Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist unterdessen weiter gestiegen.
Fast 1.800 freie Stellen sind derzeit in der Ortenau noch nicht besetzt.
(vf)
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Staustufe Rheinau/Gambsheim soll erweitert
werden
30.11.2010 - Das Wasserkraftwerk soll eine fünfte Turbine erhalten.
Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens soll nun die Bevölkerung
über das Vorhaben informiert werden. Am 7. Dezember ist in der Mehrzweckhalle
von Gambsheim eine erste Veranstaltung geplant. Derzeit hat das Wasserkraftwerk
eine Leistung von 96 Megawatt und speist den Strom in das französische
Netz ein. Die letzten Baumaßnahmen fanden vor fünf Jahren statt.
Im Jahr 2006 wurde eine neue Fischtreppe eröffnet. Seit 2007 gibt
es ein Informationszentrum. Besucher können durch drei große
Aquarienfenster das Wandern von Fischen beobachten. (vf)
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swr
Karlsruhe
Kompromiss für Exotenhaus
Im Gemeinderat deutet sich ein Kompromiss für den Umbau des Tullabads
in ein Exotenhaus für den Zoo an. Die Fraktionen von CDU und GRÜNEN
wollen nun mehr Geld für das Projekt investieren. Im Sommer hatten
CDU und Grüne den Umbauplan für 18 Millionen Euro im Gemeinderat
abgelehnt und nur 10 Millionen Euro für das Projekt bewilligt. Die
Verwaltung hat inzwischen eine überarbeitete Variante vorgelegt, die
aber immer noch rund 16 Millionen Euro kostet. CDU und Grüne haben
nun im Gegenzug den Kostendeckel auf 12 Millionen Euro angehoben. Dazu
gebe es Spielraum, da sich mittlerweile die städtische Haushaltssituation
verbessert hat, so beide Fraktionen. GRÜNE und CDU hoffen, dass der
Kompromissvorschlag im Gemeinderat mehrheitsfähig ist.
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Karlsruhe
Bilanz der Winterunfälle
Bei rund 20 witterungsbedingten Unfällen in der vergangenen Nacht
und am Morgen im Stadt und Landkreis Karlsruhe blieb es weitgehend bei
Blechschäden. Allerdings wurde eine 27 jährige Frau bei einem
Glatteisunfall auf der B 36 lebensgefährlich verletzt. Aus dem Enzkreis
werden seit gestern insgesamt 18 Verkehrsunfälle mit Sachschaden von
rund 50.000 Euro gemeldet. Menschen wurden dabei nicht verletzt.
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Karlsruhe/Pforzheim
Arbeitslosenzahlen fast auf Vorkrisenniveau
Der Aufschwung am Arbeitsmarkt hat sich auch im November fortgesetzt.
Bei allen vier Arbeitsagenturen in der Region sind die Arbeitslosenzahlen
weiter gesunken. Im Bezirk Karlsruhe und Pforzheim ist die Arbeitslosenquote
wie im Landesdurchschnitt um 0,1 Prozent gesunken. Im Bereich der Agentur
Rastatt sank die Quote sogar um 0,3 Prozent, in Landau blieb sie im Vergleich
zum Vormonat unverändert. Die Stadt Pforzheim weist im November mit
8,1 Prozent nach wie vor die höchste Arbeitslosenquote unter den Stadt-
und Landkreisen aus. Im Enzkreis liegt die Arbeitslosenquote allerdings
nur bei 3,2 Prozent. Ingo Zenker, der neue Vorsitzende der Agentur für
Arbeit Karlsruhe erklärte heute, dass jetzt nahezu das Niveau wie
vor der Wirtschaftskrise erreicht sei. Das gilt auch für die Region
Rastatt, Baden-Baden, Bühl und Gaggenau. Einen positiven Effekt registrieren
die Arbeitsagenturen bei der Kurzarbeit, die um bis zu 90 Prozent zurückgegangen
ist. Problematisch ist die Situation noch bei den Arbeitslosen ab 50 Jahren.
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29.11.10
www.baden-online.de
Neue Räume für Hubschrauberstaffel
in Rheinmünster
29.11.2010 - Das Gebäude am Baden-Airpark wurde saniert, umgebaut
und heute seiner Bestimmung übergeben. Die Hubschrauberstaffel ist
eine wichtige Spezialeinheit der Landespolizei wird und vor allem bei der
Verkehrsüberwachung, im Umweltschutz, bei Fahndungen und bei der Suche
nach Vermissten eingesetzt. Die neuen Räume in einem ehemaligen Militärhangar
wurden umgebaut und energetisch saniert. Die Heizung wurde ausgetauscht
und ein Erweiterungsbau errichtet. Gesamtkosten: rund 600 000 Euro. (as)
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Autofahrer im Ortenaukreis am Morgen
eiskalt erwischt
29.11.2010 - Allein zwischen 6.00 Uhr und 7.30 Uhr wurde die Polizei
zu zehn witterungsbedingten Unfällen im Berufsverkehr gerufen. Die
meisten Autos kamen von der schneeglatten Straße ab, landeten im
Graben oder fuhren auf andere Fahrzeuge auf. Verletzt wurde glücklicherweise
niemand. Die Polizei vermutet, dass die tatsächliche Anzahl der Schnee-
und Glatteisunfälle am Morgen noch weitaus höher lag und sich
die betroffenen Autofahrer selbst zu helfen wussten. Auch viele Staus wurden
gemeldet. Gegen 8 Uhr beruhigte sich das Lage allmählich wieder. (vf)
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Drei Bürgermeisterwahlen im kommenden
Jahr
29.11.2010 - Im Landkreis werden im kommenden Jahr drei Bürgermeisterwahlen
stattfinden. Den Auftakt macht am Sonntag, 6. Februar, die Stadt Gengenbach.
Bürgermeister Michael Roschach wird nicht mehr kandidieren. Er wird
am 1. Mai 2011 in den Ruhestand gehen. Roschach ist seit 1996 Bürgermeister
von Gengenbach
Es gibt bereits zwei Kandidaten, die ihn beerben möchten. Einer
ist Stefan Grimm (44), der derzeit Ortsvorsteher in Gengenbachs Ortsteil
Bermersbach ist. Hauptberuflich betreut er als Forstrevierleiter die Kommunalwälder
Gengenbach, Berghaupten, Heiligenwald, Berghaupten, Ohlsbach, Durbach und
Ortenberg. Seit Januar 2007 ist er zusätzlich Geschäftsführer
der Waldservice Ortenau.
Zweiter Kandidat ist Richard Weith (35), ehemaliger Kämmerer der
Gemeinde Ohlsbach. Seit Februar 2010 ist er bei der Gemeindeprüfungsanstalt
Baden-Württemberg in Karlsruhe mit der Prüfung von Städten,
Gemeinden und Zweckverbänden vorwiegend in den Regierungsbezirken
Karlsruhe und Freiburg betraut.
In Gutach wird nach Auskunft des Landratsamtes voraussichtlich im Mai
gewählt. Noch steht ein Wahltermin nicht fest, und somit kann es auch
noch keine möglichen Gegenkandidaten für Siegfried Eckert geben.
Er ist seit 2003 im Amt.
Voraussichtlich einen Monat später wird sich auch Jürgen
Oßwald in Schutterwald zur Wahl stellen. Auch hier gibt es noch keinen
Termin. Würde er wiedergewählt werden , wäre das seine dritte
Amtsperiode seit 1995.
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swr
Ettlingen
Fedrow widerspricht Suspendierung
Der suspendierte Ettlinger Beigeordnete Thomas Fedrow will heute bei
der Stadt förmlichen Widerspruch gegen die Entscheidung von Oberbürgermeisterin
Gabriela Büssemaker einlegen. Büssemaker hatte Fedrow nach einem
angeblichen tätlichen Übergriff mit sofortiger Wirkung vom Dienst
frei gestellt und ihm im Rathaus Hausverbot erteilt. Noch in der vergangenen
Woche hatte ein Rechtsanwalt des suspendierten Beigeordneten Thomas Fedrow
den Gang zum Verwaltungsgericht angekündigt - davon nehmen die Rechtsvertreter
des Bürgermeisters inzwischen Abstand. Sie wollen sich nach eigenen
Angaben vielmehr um eine gütliche Einigung im Streit zwischen der
Oberbürgermeisterin und ihrem Beigeordneten bemühen. Dazu soll
ein Vermittler eingesetzt werden. Fedrow bleibt dabei: er habe die Oberbürgermeisterin
weder beleidigt noch geschlagen. Gabriela Büssemaker bleibt ebenfalls
bei ihrem Vorwurf. Fedrow soll sie vor Zeugen an diesem Tag bei einer öffentlichen
Veranstaltung mehrfach geschlagen und beleidigt haben. Das Regierungspräsidium
hat unterdessen Ermittlungen wegen eines möglichen Disziplinarverfahrens
aufgenommen.
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Karlsruhe/Pforzheim
Behinderungen durch Schnee und Eis
Schnee und Eis haben heute Morgen den Berufsverkehr behindert. Es gab
zahlreiche Unfälle. Die Räum- und Streufahrzeuge sind überall
unterwegs. Und es schneit weiter. In Stadt und Landkreis Karlsruhe krachte
es zwischen 6 und 11 Uhr 50 Mal, berichtet die Polizei. Darunter waren
fünf Unfälle mit Verletzten. Auch in Pforzheim und dem Enzkreis
gab es über 20 Unfälle mit zwei Leichtverletzten. Ansonsten blieb
es bei Blechschäden. An Steigungen in Pforzheim und in Sternenfels
blieben zudem zwei LKW hängen. Rutschpartien auf schneeglatten Fahrbahnen
meldet auch die Polizeidirektion Rastatt/Baden-Baden, dort krachte es 24
Mal, ein Mensch wurde leicht verletzt. Im Murgtal blieben einige Busse
an steilen Strecken hängen. In der Südpfalz ereigneten sich 24
Unfälle mit Blechschäden. Auf den Autobahnen gab es teilweise
längere Staus und auch am Regionalflughafen Karlsruhe/Baden-Baden
gibt es leichte Verspätungen bei den Starts, da die Maschinen enteist
und die Start- und Landebahnen immer wieder geräumt werden müssen.
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Bühl
Vollsperrung auf der A 5
Die A 5 ist nach einem LKW-Unfall vor zwei Stunden (11.30 Uhr) ab der
Anschlußstelle Bühl Richtung Süden voll gesperrt. Nach
ersten Informationen kam ein 40-Tonner zwischen Bühl und Achern von
der Autobahn ab und stürzte eine Böschung hinunter. Der Fahrer
wurde leicht verletzt.
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www.polizei-rastatt-baden-baden.de
28.11.10
www.baden-online.de
Zwangspause für Fußballspieler
in der Region
28.11.2010 - Schnee und Eis haben die meisten Plätze unbespielbar
gemacht. Betroffen davon ist auch das Topspiel in der Verbandsliga Südbaden
zwischen dem SV Oberachern und dem VfB Bühl, dass heute für 14.30
Uhr angesetzt war. In der Landesliga wurde unter anderem die Partie Achern
gegen Oppenau abgesagt; die Sonntagsspiele in der Kreisliga A wurden komplett
gestrichen. Auch in der Kreisliga B gibt es zahlreiche Spielausfälle.
(sl)
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Stromausfälle im Kinzigtal nach
Wintereinbruch
28.11.2010 - Wie das E-Werk Mittelbaden mitteilte, waren am Freitagabend
in Hornberg-Reichenbach 22 Ortsnetzstationen von der Stromversorgung für
ein bis zwei Stunden abgeschnitten. Am Samstagmorgen fiel der Strom in
Oberwolfach für eine halbe Stunde aus.
Grund für die Stromunterbrechungen waren jeweils stark verschneite
Äste und Bäume, die auf die Stromleitungen fielen. (sl)
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Europa-Park startet in die Wintersaison
28.11.2010 - Eröffnet wurde sie am Samstag von den Geschäftsführern
Roland und Jürgen Mack, sowie von Oleg Popov. Die weltberühmte
Clownlegende aus Russland durchschnitt das rote Band und machte den Weg
zu den winterlichen Attraktionen für die Besucher frei. Bis zum 9.
Januar laden zahlreiche winterliche Attraktionen in Deutschlands größten
Freizeitpark ein. Zu den Highlights zählen in diesem Jahr das Riesenrad
„Bellevue“ und die neue Winterausstellung von Tomi Ungerer. (sl)
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http://news-aus-baden.de
27.11.2010 15:44
Verkehrsunfälle sorgen für
Behinderungen
Achern/Konstanz/Liestal/Lörrach (mr) Zahlreiche Unfälle sorgen
am Samstag Mittag für Behinderungen in der Region. Besonders betroffen
ist die A 5 zwischen Offenburg und Achern. Dort haben sich Unfälle
ereignet, derzeit dort Stau von rund sechs Kilometer Läange. Aber
auch auf der Hochrheinautobahn im Süden gibt es durch Eisglätte
Probleme für die Fahrzeugführer. Dort ereignete sich auf der
A 98 bereits ein Unfall im Bereich des Dreieck Hochrhein. Wenige Kilometer
entfernt, auf der B 518 zwischen Schopfheim und Wehr kam es zu einem weiteren
Verkehrsunfall. Dort ist die Bundesstraße im Moment gesperrt.
27.11.10
www.baden-online.de
Räuber in Ettlingen geschnappt
27.11.2010 - Drei mutige Helfer haben einer 62 Jahre alten Imbisswagen-Besitzerin
geholfen und einen Raub verhindert. Nach Angaben der Polizei wurde die
Frau gestern Abend überfallen. Nachdem sie ihr Auto auf dem Parkplatz
eines Einkaufszentrums gestartet hatte, setzte sich der Täter zu ihr
ins Auto und bedrohte sie mit einer Schreckschusspistole. Die Frau wehrte
sich lautstark und alarmierte dadurch einen 44-Jährigen Mann und ein
22 und 27 Jahre altes Bruderpaar. Sie eilten der Frau zur Hilfe und konnten
den Räuber verjagen, der es offenbar auch die Tageseinnahmen der Frau
abgesehen hatte. Die Brüder konnten den Täter nach einer kurzen
Verfolgungsjagd dingfest machen und der Polizei übergeben. (vf)
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Mann bedroht Polizisten in Offenburg
27.11.2010 - Der 30-Jährige aus dem Renchtal hatte gestern Nachmittag
zunächst einen Pflasterstein durch die Fensterscheibe des Polizeireviers
geworfen. Als die Beamten nach draußen stürmten, bedrohte sie
der 30-Jährige mit einem Messer. Der offensichtlich psychisch auffällige
Mann konnte unblutig mit Pfefferspray überwältigt und festgenommen
werden. Er wurde in eine entsprechende Klinik eingewiesen. (vf)
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Straßburg in vorweihnachtlichem
Lichterglanz.
27.11.2010 - Heute fällt der offizielle Startschuss für den
diesjährigen Weihnachtsmarkt. Der sogenannte Christkindelsmärik
gilt als einer der Größten und Ältesten Europas und findet
seit 1570 statt. In diesem Jahr haben die Macher insgesamt 27 Kilometer
Lichterketten gezogen und das bis in die Außenbezirke der Stadt.
Sogar Baukräne werden in der Nacht zu fantastischen Leuchtfiguren.
Erwartet werden bis Ende Dezember rund zwei Millionen Besucher. (vf)
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swr
Polizei warnt vor neuer Betrugsmache
Die Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmache. Seit Anfang November
werden Bürger per Telefon über einen angeblichen Gewinn von mehreren
tausend Euro informiert. Wenige Tage später erhalten sie ein Nachnahme-Einschreiben
mit dem sie bei der Post ihren angeblichen Gewinn abholen können.
Für die Entgegennahme der Gewinnbenachrichtigung muss zunächst
ein höherer zweistelliger Geldbetrag bezahlt werden. In der Benachrichtigung
befindet sich allerdings nur ein einfaches Schreiben, in dem man dazu aufgefordert
wird, sich bei einer Community anzumelden und dort quartalsweise eine Gebühr
entrichten muss.
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Feldberg
Traumstart in die Skisaison
In den Wintersportgebieten Baden-Württembergs hat die Skisaison
begonnen. Viele Wintersportler nutzen den frühen Start bei viel Schnee
und Sonne. Ein Sprecher der Hochschwarzwald-Tourismus- Gesellschaft sprach
von einem Traumstart. Nach Angaben der Liftbetreiber wurde die Saison rund
eine Woche früher eröffnet als in den Vorjahren. Auf dem Feldberg
laufen 9 von insgesamt 31 Liften bei bis zu 50 Zentimeter Schnee. Auf nahezu
allen Schwarzwaldbergen sowie auf der Schwäbischen Alb gibt es optimale
Wintersportbedingungen. Die Pisten und Loipen seien gut präpariert,
hieß es.
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Baden-Baden
Milliardär und Abenteurer erhält
Deutschen Medienpreis
Der britische Milliardär und Abenteurer Richard Branson erhält
den Deutschen Medienpreis 2010. Der 60-Jährige wurde unter anderem
wegen seiner geplanten Touristenflüge ins Weltall berühmt. Die
undotierte Auszeichnung wird am 24. Januar in Baden-Baden verliehen.
Wie das Marktforschungsunternehmen Media Contral am Freitag mitteilte,
soll Bundesaußenminister Guido Westerwelle die Laudatio halten.
"Die Jury ehrt damit einen global agierenden Unternehmer, der wirtschaftliche
Kreativität und Innovation zu einer Kraft des Guten für internationale
Verständigung, menschliche Entwicklung und die Bewahrung der Umwelt
gemacht hat", hieß es in der Mitteilung.
Gesellschaft und Politik wesentlich geprägtMit dem Deutschen Medienpreis
werden seit 1992 Persönlichkeiten geehrt, die Gesellschaft oder Politik
nach Überzeugung der Jury aus Chefredakteuren wesentlich geprägt
haben. Im vergangenen Jahr erhielt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)
die Auszeichnung.
"Den Unternehmer, Philanthropen, Aktivisten und Weltrekordjäger
Branson beflügelt der Wille, Grenzen zu überwinden und Ziele
zu erreichen, die vormals als unrealistisch angesehen wurden: So gelang
es ihm unter anderem etwa mit Virgin Records eine Plattenfirma aus dem
Nichts aufzubauen, mit Virgin Atlantic Airways eine eigene Fluggesellschaft
zu etablieren, das britische Eisenbahnnetz zu reformieren und als Erster
touristische Reisen ins Weltall anzubieten", hieß es bei Media Control.
Globaler Rat der WeisenDer Ideengeber und Netzwerker ist auch Kämpfer
gegen den Klimawandel und engagiert sich für die Entwicklung neuer
Treibstoffe. Zudem ist er für den Frieden aktiv. So berief er 2007
einen globalen Rat der Weisen ein ("The Elders"), dem unter anderem der
frühere südafrikanische Präsident Nelson Mandela, der ehemalige
UN-Generalsekretär Kofi Annan und Ex-US-Präsident Jimmy Carter
angehören.
Mit dem Deutschen Medienpreis wurden auch schon der Rocksänger
und Afrika-Aktivist Bono, Palästinenser-Präsident Jassir Arafat
und posthum der israelische Ministerpräsident Izchak Rabin, der frühere
russische Präsident Boris Jelzin sowie Kofi Annan geehrt.
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http://news-aus-baden.de
27.11.2010 12:36
Berauschter Verkehrsunfall
Bühl (mr) 8 000 Euro Sachschaden entstanden bei einem Verkehrsunfall
am Samstag gegen 01.35 Uhr. Ein 37 jähriger Mann aus Bühlertal
fuhr mit seinem Pkw auf der Rungstraße und bog in die Schänzelstraße
ein. Hierbei rutschte er infolge Alkoholeinwirkung und glatter Straße
nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein geparktes Fahrzeug,
wobei dieses noch auf einen abgestellten Wohnwagen geschoben. wurde. Der
Fahrzeugführer entfernte sich anschließend von der Unfallstelle
in Bühl, konnte aber von der Polizei ermittelt werden. Ein Alcomattest
ergab 1,8 Promille. Nach der Blutprobe wurde der Führerschein einbehalten.
26.11.10
www.baden-online.de
Skisaison an der Schwarzwaldhochstraße
ist eröffnet
26.11.2010 - Nach den starken Schneefällen liegen auf den Pisten
und den Loipen an der Schwarzwaldhochstraße bis zu 60 cm Neuschnee
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Ende der Karlsruher Wiederaufarbeitungsanlage
naht
26.11.2010 - Jetzt wurde auch 300 Millionen Euro teure weltweit einzigartige
Spezialofen abgeschaltet. Die Verglasung flüssigen Atommülls
ist somit nach über einem Jahr abgeschlossen. Der Ofen soll abgerissen
und entsorgt werden. Bevor dies passiert, wird der verglaste Atommüll
aber zunächst für einen geplanten Castor-Transport Anfang kommenden
Jahres in ein Zwischenlager nach Mecklenburg-Vorpommern vorbereitet. Der
Rückbau der gesamten Wiederaufarbeitungsanlage wird voraussichtlich
mehr als zehn Jahre dauern und über 3 Milliarden Euro kosten. (vf)
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swr
Karlsruhe
Trickdieb bestiehlt Seniorin
Karlsruhe. Eine Seniorin ist gestern Abend Opfer eines Trickdiebes
geworden. Der Mann hatte sich als Mitarbeiter der Rentenanstalt ausgegeben
und flüchtig einen Ausweis gezeigt. Daraufhin wollte er den Rentenausweis
der 90-jährigen Frau sehen. Dafür ging er mit ihr in die Wohnung
hinein. Als der Unbekannte wieder weg war, stellte die Frau fest, dass
in ihrer Handtasche die Geldbörse fehlt. Täterhinweise nimmt
die Karlsruher Polizei entgegen.
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Karlsruhe
Venedig-Bilder in der Städtischen
Galerie
In der Städtischen Galerie Karlsruhe sind ab heute Abend "Venedig-Bilder
in der deutschen Kunst des 19. Jahrhunderts" zu sehen. Neben Werken der
Karlsruher Künstler Anselm Feuerbach, Ludwig Dill und Gustav Schönleber
werden unter anderem auch Bilder der Maler Max Liebermann und Carl Spitzweg
gezeigt. Die Ausstellung ist bis Anfang März kommenden Jahres in der
Städtischen Galerie in Karlsruhe zu sehen.
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www.polizei-rastatt-baden-baden.de
25.11.10
www.baden-online.de
Kokain im Geldbeutel entdeckt
25.11.2010 - Nicht schlecht staunten Beamte des Offenburger Polizeireviers,
als sie das zuvor abgegebene Fundstück untersuchten. In dem Geldbeutel
befand sich kein Geld mehr - dafür persönliche Papiere und klein
zusammengefaltete Papiertütchen mit weißem Pulver und etwas
Alu-Folie. Der Verdacht bestätigte sich bei einem Labortest. Es handelte
sich um Kokain. Der Besitzer des Geldbeutels konnte schnell ausfindig gemacht
werden. Dem 26-jährigen droht nun eine Anklage wegen unerlaubten Drogenbesitzes.
(vf)
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Zahlen sollen im Dezember vorliegen
OB Muttach rechnet mit mehr Gewerbesteuer
25.11.2010 - Achern (aci). Der Aufschwung erreicht auch Achern. Noch
ist allerdings nicht genau absehbar, wieviel Geld die Stadt bei der Gewerbesteuer
mehr einnehmen wird als geplant Acherns Finanzchef Rolf Schmiederer soll
im Dezember im Gemeinderat einen Zwischenbericht ablegen und einen Ausblick
auf die Haushaltslage für 2011 geben.
Im Frühjahr lehnte das Regierungspräsidium die volle Höhe
der geplanten Darlehen ab. Für 2010 wurden Ausgaben gesperrt, für
2011 die Gewerbesteuer angehoben. Projekte wie der Parkplatz beim Bahnhof,
die Breitbandverkabelung oder die Sanierung der Johannesstraße in
Oberachern wurden erst einmal hintenan gestellt.
Im Gemeinderat müsse man, so Klaus Muttach am Montag in öffentlicher
Sitzung, darüber diskutieren, welche Projekte realisiert werden können
beziehungsweise sollen. Rolf Glaser (Bürgerforum) mahnte an, dass
der OB beauftragt gewesen sei darzustellen, welche Mittelumschichtung
im Haushalt 2010/11 möglich sei, um die Freibadsanierung zu finanzieren.
Der OB verwies darauf, dass bei der vergangenen Beratung über das
Freibad beschlossen worden sei, dass die Verwaltung beauftragt wurde, parallel
zur Vorlage der Fachplanung ein Finanzierungskonzept zur Umsetzung der
Maßnahme zu erarbeiten, um einen Betrieb in der Saison 2012 zu ermöglichen.
Antragstellung denkbar
Die möglichen Kosten einer Beckenvergrößerung sollen
alternativ geprüft werden. Von einer Planungszeit von einem halben
Jahr wurde ausgegangen. Bis Dezember sei dies nicht darstellbar, so der
OB in der Sitzung
Wie Klaus Muttach auf Anfrage der Acher-Rench-Zeitung betonte, sei
es möglich, im Dezember zu beantragen, die zusätzlichen Gewerbesteuermittel
für das Freibad anzusparen statt die Sperrvermerke aufzuheben. Der
Gemeinderat könne dann darüber entscheiden.
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Service: Straßburger Weihnachtsmarkt
25.11.2010 - Der Straßburger Weihnachtsmarkt, der in diesem
Jahr vom 27. November bis 31. Dezember geht, besteht aus zwölf Märkten
mit 300 Buden, die quer über die Innenstadt verteilt sind. Die Standbetreiber
dürfen, wenn sie wollen, auch am 25. Dezember öffnen Daneben
hat die Stadt 90 Weihnachtsbäume aufgestellt und Dutzende von Kilometern
an Weihnachtsbeleuchtung aufgehängt.
Ein Gastland gibt es in diesem Jahr nicht, dafür steht der Europarat,
der 60. Geburtstag der Europäischen Menschenrechtskonvention, das
EU-Parlament und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte
mit Ausstellungen auf dem Kleber- und Gutenbergplatz im Mittelpunkt. Über
500 Veranstaltungen sieht das Adventsprogramm vor. Allein auf dem Kleberplatz
finden an den Samstag- und Sonntagnachmittagen 50 Konzerte statt.
Wie im vergangen Jahr gibt es das Kinderdorf auf der Place St. Thomas,
auf dem Kleberplatz sind im »Dorf des Teilens« über 60
karitative und soziale Einrichtungen vertreten.
Öffnungszeiten: 27. November bis 23. Dezember, Sonntag bis Donnerstag
10 bis 20 Uhr, Freitag und Samstag 10 bis 21 Uhr; 24. Dezember 10 bis 18
Uhr; 25. Dezember 14 bis 18 Uhr (den Händlern freigestellt); 26. bis
31. Dezember 10 bis 19 Uhr.
Straßburg greift härter durch
eine Waren und Speisen mehr auf dem Weihnachtsmarkt, die auf Volksfestcharakter
schließen lassen
Keine Churros, keine Paninis. Dafür Bredele, Männele und Glühwein.
Die Stadt Straßburg sorgt sich um die Authentiziät ihres traditionellen
»Christkindelsmäriks« und verbietet Waren, die mit Weihnachten
und Advent nichts zu tun haben.
25.11.2010 - Die Klagen sind nicht neu: In den vergangenen Jahren sind
auf dem berühmten Straßburger »Christkindelsmärik«
mehr und mehr Dinge verkauft worden, die auf einem Weihnachtsmarkt eigentlich
nichts zu suchen haben, etwa Untersetzer in Stringform
In diesem Jahr will nun die Straßburger Stadtverwaltung dieser
Entwicklung einen Riegel vorschieben und hat nach Rücksprache mit
den Standbetreibern per Verordnung vom 26. Oktober unter anderem den Verkauf
von Churros, dem spanischen Fettgebäck, und Paninis, den kleinen typischen
belegten Broten aus Italien, verboten.
Das Gleiche gilt für Schmuck oder Stofftiere made in China oder
für mit Wasser gestrecktem Glühwein. »Wir wollen die Authentizität
erhalten, die die Attraktivität des Weihnachtsmarktes ausmacht«,
begründet Straßburgs Oberbürgermeister Roland Ries die
Entscheidung. Der Christkindelsmärik, der in Straßburg seit
1570 stattfinde, sei nämlich kein Jahrmarkt. Wobei Ries sehr wohl
einräumt, dass der Weihnachtmarkt für Straßburg ein enormer
Wirtschaftsfaktor ist. Zwei Millionen Besucher werden erwartet, die nach
Schätzungen der Straßburger Tourismus-Info 160 Millionen Euro
in der Stadt lassen.
Mit dem Verbot wolle die Stadt die Anzahl der Fressbuden auf ein Viertel
der insgesamt 300 genehmigten Stände beschränken, wie Eric Elkouby,
als Städtischer Beigeordneter für die Märkte und Messen
zuständig, erklärt.
Diese neuen Regeln will die Stadt bereits ab Samstag, 27. November,
kontrollieren, wenn der Startschuss zur 440. Ausgabe des Straßburger
Weihnachtsmarktes fällt. Wer dagegen verstößt, bekommt
ein Jahr Marktverbot.
Das Churros-Verbot trifft einige Standbetreiber auf dem Weihnachtsmarkt
besonders hart
Sie klagen, zu spät davon erfahren zu haben. »Die Zutaten
sind schon angeliefert. Ich habe hier zwei Tonnen Mehl liegen«, klagt
Hez Edine Ben Mourdi, der Präsident des ostfranzösischen Schausteller-Verbandes.
»Die Churros machen 20 bis 30 Prozent meines Umsatzes aus.«
Im kommenden Jahr will Straßburg bei der Auswahl der auf dem
Weihnachtsmarkt angebotenen Produkte noch strikter vorgehen. Ein neues
Reglement, das im Januar in Kraft tritt, sieht die Bildung einer Beraterkommission
vor, die darüber entscheidet, welche Artikel würdig sind, auf
dem Straßburger Weihnachtsmarkt verkauft zu werden. »Die Händler
müssen uns dann Fotos mit den Waren vorlegen, die sie verkaufen wollen«,
erklärt Elkouby das Procedere.
Möglich sei, dass 2011 dann noch weitere Imbissangebote verboten
werden. Eine typische Elsass-Spezialität, die ebenfalls nichts mit
Advent und Weihnachten zu tun hat, hält in diesem Jahr dagegen Einzug
auf den Straßburger Weihnachtsmärkten: das Sauerkraut. »Die
Touristen verlangen danach«, sagt Elkouby. »Wir werden daher
den Weihnachtsmarkt auf dem Bahnhofsvorplatz den lokalen Traditionen widmen.«
Und auch auf die rot-weißen Zipfelmützen in Form eines Storches
müssen die Weihnachtsmarkts-Besucher in diesem Jahr nicht verzichten.
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swr
Karlsruhe
6,6 Mio für Kommunen
Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat Investitionshilfen in Höhe
von 6,6 Millionen Euro für Kommunen in Nordbaden bewilligt. Das Geld
geht an finanzschwache Städte und Gemeinden, die laufende Vorhaben
wie den Bau von Schulen oder Kindergärten aus eigener Kraft nicht
erfüllen können. Unter anderem gehen knapp 570.000 Euro nach
Östringen für den Ausbau einer Grund-und Hauptschule zu einer
Ganztagesschule
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Ettlingen
Ermittlungen gegen Bürgermeister
Wegen des Verdachts der Beleidigung und Körperverletzung hat die
Staatsanwaltschaft Karlsruhe ein Ermittlungsverfahren gegen den Ettlinger
Bürgermeister Thomas Fedrow eingeleitet. Oberbürgermeisterin
Gabriela Büssemaker hatte gestern Anzeige gegen ihren Beigeordneten
erstattet. Angeblich soll er sie am vergangenen Samstag bei einer öffentlichen
Veranstaltung beleidigt und geschlagen haben. Fedrow wies die Vorwürfe
gestern gegenüber dem SWR als falsch zurück. Neben den strafrechtlichen
Ermittlungen prüft auch das Regierungspräsidium als übergeordnete
Dienststelle, ob gegen den Bürgermeister ein Disziplinarverfahren
eingeleitet werden muss.
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www.polizei-rastatt-baden-baden.de
24.11.10
www.baden-online.de
Schweinegrippe sorgt für Gripperekordjahr
im Ortenaukreis
24.11.2010 - Nach einer Statistik des Robert-Koch-Instituts, sind im
vergangenen Jahr 491 Fälle von Virusgrippe, der sogenannten Influenza,
gemeldet worden. Im Jahr zuvor waren es nur 46 Fälle im Ortenaukreis.
Die Techniker Krankenkasse erklärt diesen sprunghaften Anstieg mit
dem Ausbruch der Schweinegrippe 2009. Im Jahr 2010 wurden bisher nur 271
Grippefälle in ganz Baden Württemberg gemeldet.(sj)
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Anbindung über »Alten Bahnhof«
Medizinisches Versorgungszentrum ist
geplant
24.11.2010 - Achern (aci). Das Projekt medizinisches Versorgungszentrum
(MVZ) in der Jahnstraße kommt voran. Der Gemeinderat stimmte am Montag
der Einleitung eines Verfahrens zur Aufstellung eines vorhabenbezogenen
Bebauungsplans zu. Strittige Punkte konnten zwischenzeitlich geklärt
werden.
Ein Punkt waren die Stellplätze Zwar können diese nicht an
einem Ort angeboten werden. Die Zahl der notwendigen Plätze werde
aber erreicht. Zudem müssen für die gegenüber liegenden
Beruflichen Schulen ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen.
Peter Huber (ABL) verwies darauf, dass es in dem bislang sehr ruhigen
Gebiet nun anders werde. Was die Zahl der Parkplätze angelangt, bestehe
noch Klärungsbedarf.
Gewisse Entlastung
Durch die nunmehr vorgesehene Zufahrt der Stellplätze, die über
die Straße »Am Alten Bahnhof« geplant ist, sowie durch
die geänderte Anordnung der Stellplätze für die Schülerinnen
und Schüler sei eine gewisse Entlastung, keinesfalls aber eine höhere
Belastung des Verkehrsknotenpunktes Kaiser-Wilhelm-Straße / Jahnstraße
/ Berliner Straße / Im Engert erreicht, heißt es in der Sitzungsvorlage.
Voraussetzung für diese Effekte sei aber die Schließung
der Anbindungsmöglichkeit an die Jahnstraße durch eine Schranke
oder entsprechende Poller.
Ein Lärmgutachten sei nach wie vor erforderlich, zumal die Anzahl
der zu erwartenden Zu- und Abfahrten zum MVZ nach wie vor mit nicht unerheblichen
Lärmemissionen verbunden sein werde.
Lösungen gefunden
Karl Früh (CDU) sieht es als positiv an, dass »ein Ensemble
von Fachärzten« so nah an der Innenstadt entstehen soll. Gebhard
Glaser (FW) freut sich darüber, dass bei den Bedenken des Gemeinderats
Lösungen gefunden wurden
Zu seiner Frage, was die Zeitschiene anbelangt, erläuterte Stadtplaner
Wolfgang Becker, dass im März der Satzungsbeschluss erfolgen könne.
Sollte es allerdings Einwände geben, sei mit dem Beschluss im Mai
zu rechnen.
Die ABL begrüßt die Verkehrsanbindung vom Alten Bahnhof
her, erklärte Reinhard Früh. Allerdings fehle in dem Gesamtbereich
ein schlüssiges Gesamtkonzept, was die Verkehrsführung betrifft.
Die ABL setze sich dafür ein, nicht nur die Belange des Bauträgers,
sondern gerade das Interesse der Bürger wahrzunehmen. Bei einer Enthaltung
stimmte der Gemeinderat dem Verfahren zu.
Rolf Glaser (Bürgerforum) begrüßte die »sinnvolle
Lösung« am richtigen Standort. Die Planung habe ein »glückliches
Ende« gefunden.
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»Unsere Stadt wird profitieren«
Eine Begegnungsstätte mit Ausstellung
und Café soll die Illenau in Achern attraktiver machen
Unter der Bauherrschaft der Stadt Achern soll das südliche Arkadengebäude
der Illenau als Begegnungsstätte umgestaltet werden. Die Kosten sollen
durch Zuschüsse und die Spenden des Forums Illenau gedeckt werden.
24.11.2010 - Achern. Rund 385 000 Euro soll die Begegnungsstätte
in der Illenau kosten (ohne Arkadengang und Fassade). Diese in den Festsaal
zu integrieren, sei aus mehreren Gründen nicht möglich, erklärte
Carmen Weber am Montag im Gemeinderat für die Stadtverwaltung Die
Einrichtung für die Stadt soll kostenneutral sein, weil die Spendenmittel
des Förderkreises eingesetzt werden. Allerdings muss die Stadt die
Bauherrschaft übernehmen. Kosten für Küche und die Ausstattungsgegenstände
sollen entweder vom Förderkreis, von einem künftige Betreiber
des Cafés oder von weiteren Institutionen getragen werden. Die Betriebs-
und Unterhaltungskosten sollen laut Förderkreis Illenau durch die
Pachteinnahmen gedeckt werden.
Suche nach Betreiber
Derzeit sei man, so Klaus Muttach, auf der Suche nach einem Betreiber.
Im Gespräch sei unter anderem die Integra, die auch an der Realschule
das Catering betreibt.
Gastronomie und Ausstellung seien genau das, was die Illenau noch brauche,
betonte Karl Früh (CDU). Es sei gut, dass das Spendengeld »nicht
irgendwo in der Gesamtmaßnahme verschwindet«. »Welche
Stadt würde sich so etwas entgehen lassen, ein solches Engagement,
einen solchen Betrag!«, erklärte Thomas Kohler (FW). Hier gebe
es das Ehrenamt in Reinkultur. Er freut sich, dass »ein wichtiger
Teil der Illenau saniert wird«.
Das Interesse an der Illenau sei groß und gehe weit über
die Stadt hinaus, wie erst beim »Adventszauber« zu sehen gewesen
sei, erklärte Jutta Römer (ABL). »Unsere Stadt wird von
dem Interesse profitieren«, meinte sie. Die Arkaden seien ideal,
um die Geschichte der Illenau zu dokumentieren
Der Förderkreis habe über einen langen Zeitraum Außergewöhnliches
geleistet, verwies sie auf die zahlreichen Aktionen wie Bücherflohmärkte
und Geschirrbasare.
»Schon abenteuerlich«
»Das Ganze ist schon ein bisschen abenteuerlich«, merkte
Rolf Glaser (Bürgerforum) an. Es gebe ungeklärte Parameter. Folgekosten
seien nicht definiert. Die Idee der Begegnungsstätte sei sehr gut,
aber viele Dinge nicht bis zu Ende abgearbeitet. Er sprach sich für
die Begegnungsstätte innerhalb des Kulturforums aus.
STICHWORT
Baukosten
Die Baukosten für die Begegnungsstätte betragen 385 000 Euro.
Die förderfähigen Kosten belaufen sich auf 327 250 Euro. 196
350 Euro davon werden durch Landesmittel bestritten. Der Anteil der städtischen
Mittel in Höhe von 188 650 Euro soll durch Spendenmittel des Förderkreises
Forum Illenau abgedeckt werden. Unabhängig davon soll die Sanierung
des Arkadenganges und der Fassade in Höhe von 57 000 Euro durch die
Stadt aus dem Illenau-Topf finanziert werden.
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swr
Ettlingen
Schwere Vorwürfe im Rathaus
Im Rathaus ist offenbar ein Streit zwischen der Oberbürgermeisterin
Gabriela Büssemaker und ihrem Stellvertreter Thomas Fedrow eskaliert.
Wie die Oberbürgermeisterin in einer E-Mail verschiedenen Gemeinderatsmitgliedern
schreibt, sei sie von Fedrow wiederholt beleidigt worden. Er habe sich
mehrmals Anweisungen widersetzt. Außerdem soll er sogar handgreiflich
geworden sein. Bei der Fastnachtsveranstaltung am Wochenende soll er Büssemaker
an der Schulter verletzt haben. Die Oberbürgermeisterin hat zwei für
gestern und heute angesetzte Sitzungen abgesagt, weil "eine ordnungsgemäße
Durchführung unter diesen Umständen nicht mehr garantiert werden
könne". Von Thomas Fedrow liegt dem SWR noch keine Stellungnahme vor.
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Karlsruhe
Gentechnikgesetz ist verfassungskonform
Das strenge deutsche Gentechnik-Gesetz ist mit dem Grundgesetz vereinbar.
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat die Klage des Landes Sachsen-Anhalt
abgewiesen, das eine Lockerung des Gesetzes zugunsten der so genannten
Agro-Gentechnik erreichen wollte. Sowohl das Standortregister für
Gentechnikfelder wie auch die weitreichende Haftungsregelung seien mit
dem Grundgesetz vereinbar. Danach müssen Gentechnik-Landwirte zahlen,
wenn veränderte Pollen ein Nachbarfeld verunreinigen - und zwar unabhängig
davon, ob sich der konkrete Verursacher nachweisen lässt. Damit ist
der Vorstoß der ehemaligen schwarz-gelben Landesregierung von Sachsen-Anhalt
gescheitert, den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen zu erleichtern.
Die Richter setzten der Politik enge Grenzen: «Angesichts eines noch
nicht endgültig geklärten Erkenntnisstandes der Wissenschaft
bei der Beurteilung der langfristigen Folgen eines Einsatzes von Gentechnik
trifft den Gesetzgeber eine besondere Sorgfaltspflicht.»
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www.polizei-rastatt-baden-baden.de
23.11.10
www.baden-online.de
Stromaggregat von Autobahnbaustelle
auf A5 gestohlen
23.11.2010 - Unbekannte haben das Aggregat im Wert von 20.000 Euro
im Baustellenbereich der Tank- und Rastanlage Renchtal entwendet. Die Polizei
grenzt den Zeitraum des Diebstahls auf Freitag 14.00 Uhr bis Montag 08.00
Uhr ein. Nachdem das Stromaggregat circa 1000 Kilogramm schwer ist, gehen
die Ermittler davon aus, dass mehrere Personen mit Hilfsmitteln das Gerät
gestohlen haben. Hinweise bitte an die Autobahnpolizei Bühl. (sj)
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Noch keine Flugausfälle am Flughafen
Karlsruhe/Baden-Baden
23.11.2010 - Der Baden Airpark ist bisher noch nicht von den angekündigten
Streiks der Fluggesellschaft Air Berlin betroffen. Ein Sprecher des Flughafens
erklärte gegenüber unserem Sender, dass es keine Informationen
darüber gibt, dass eine der vier Air Berlin-Verbindungen ausfällt.
Allerdings könne sich die Situation am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden
auch jederzeit wieder ändern. Die Vereinigung Cockpit hat für
Mitte der Woche Streiks angekündigt, falls sich das Unternehmen Air
Berlin in den Verhandlungen nicht bewege. Im Tarifstreit geht es um bessere
Dienst- und Bereitschaftszeiten und um einheitliche Arbeitsbedingungen.
(sj)
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Rathauschefs im Raum Rastatt kämpfen
gegen Alkoholmissbrauch Jugendlicher
23.11.2010 - In Zukunft soll durch stärkere Auflagen der Jugendschutz
während Veranstaltungen gewährleistet sein. Dazu haben die 23
Oberbürgermeister und Bürgermeister eine gemeinsame Erklärung
unterzeichnet. Vor allem bei der Vermietung und Verpachtung von gemeindeeigenen
Veranstaltungsorten sollen die Ausrichter von Partys vertraglich in die
Pflicht genommen werden. Grundsätzlich sei dann auch der Veranstalter
für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen verantwortlich, selbst
wenn er den Ausschank oder die Einlasskontrollen auf andere Personen überträgt.
Die Rathauschefs im Landreis Rastatt reagieren damit auf Vorfälle
in der Vergangenheit, in denen Jugendschutzbestimmungen nicht eingehalten
wurden und Jugendliche durch übermäßigen Alkoholkonsum
auffielen. (sj)
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Sasbach lädt zum Markttag ein
Morgen findet wieder der Katharinenmarkt
statt
23.11.2010 - Sasbach (sp). Der Duft von »Bollwecke« weht
wieder vom Kirchplatz bis in den Großen Winkel, wenn am Mittwoch,
24. November, der traditionelle Katharinenmarkt stattfindet und die Sasbacher
ihren »Nationalfeiertag« begehen Seit alter Zeit ist es guter
Brauch, dass die Bürger sich mitten in der Woche einen freien Tag
gönnen, bis zu 150 Händler in den Ort kommen und Gäste Sasbach
besuchen, um einen schönen Markttag zu erleben.
Das Marktrecht verlieh der damalige Landesherr Kardinal Rohan von Straßburg
im Jahre 1782 und seither wird der Katharinenmarkt mit Pauken und Trompeten
gefeiert. Mit dabei sind auch Marktleute aus der italienischen Partnergemeinde
Mapello, die unter anderem Weine aus dem Bergamasker Land kredenzen.
Leckere Wildgerichte
Händler, Klassen, Vereine und Fachgeschäfte haben sich bei
Marktmeister Daniel Retsch von der Gemeindeverwaltung angemeldet, um auf
dem Marktgelände zwischen Kirchplatz, Lindenplatz, Großer Winkel
und längs des Sasbachs ihre Stände aufzubauen. Neben dem großen
Sortiment mit Artikeln aller Art gehört es zur Tradition, dass die
Wirtsleute ihren Gästen leckere Wildgerichte kredenzen. Nicht zu vergessen
die original »Saschbacher Bollwecke«, für die manche Genießer
meilenweit gehen.
Damit die Gäste von auswärts bequem, ohne Parkplatzprobleme
und auf direktem Weg zum Markt kommen, hat die Gemeinde wieder einen Busdienst
eingerichtet. Die Sonderbusse fahren zwischen Sasbachwalden und Sasbach
sowie zwischen Lauf und Sasbach zum Preis von einem Euro. Dieser Sonderpreise
für Hin- und Rückfahrt gilt auch für den regulären
Linienverkehr aus Richtung Offenburg und Bühl
Umleitungen beachten
Damit der Verkehr geregelt über die Bühne geht und alle Besucher
an Ort und Stelle kommen, bittet die Verwaltung, die gut ausgeschilderten
Umleitungen, Halteverbote und Einbahnstraßen vor allem in der Friedhofstraße
zu achten. Zum guten Katharinen-Brauch gehört es, dass Bürgermeister
Wolfgang Reinholz die treuen Marktbeschicker zu einem »Kaffeekränzel«
in sein Rathaus einlädt und die Bürgermeister aus der Region
zu einem gemütlichen interkommunalen Beisammensein empfängt
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swr
Gaggenau
Protest gegen Produktions-Verlagerung
bei Mercedes
Über 2000 Beschäftigte des Mercedes-Benz-Werks haben in Gaggenau
gegen eine Verlagerung der Getriebe-Produktion protestiert. Im Rahmen einer
Betriebsversammlung marschierten die Mitarbeiter durch die Gaggenauer Innenstadt.
Sie befürchten, dass das Nachfolgegetriebe für Pkw mit Heckantrieb
künftig nicht mehr in Gaggenau produziert, sondern von einer Fremdfirma
angeliefert werden soll. Am Nachmittag will sich die Werksleitung dazu
äußern.
KarlsruheTelekom-Beschäftigte demonstrieren gegen SchließungenBeschäftigte
der Telekom haben in Karlsruhe gegen geplante Standortschließungen
und Arbeitsplatzverlagerungen protestiert. Zu der Demonstration am Mittag
hatte die Gewerkschaft ver.di aufgerufen. Vor einigen Wochen war bekannt
geworden, dass ab dem kommenden Jahr 17 Service-Außenstellen und
kleine Büros in Baden-Württemberg schließen sollen.
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Bühlertal/Gernsbach
Skisaison vor dem Start
Die Skisaison an der Schwarzwaldhochstraße beginnt möglicherweise
schon am kommenden Wochenende. Der erste Schnee bedeckt bereits Pisten
und Loipen. Entlang der Schwarzwaldhochstraße haben die Liftbetreiber
von Hundseck, Seibelseckle, Unterstmatt und Mehliskopf die Lifte bei aktuellen
Schneehöhen zwischen fünf und 15 cm bereits startklar gemacht.
Auch auf dem 870 Meter hohen Kaltenbronn liegen bereits acht Zentimeter
Schnee. Sollte die Wettervorhersage zutreffen, könnte es mit dem Saisonstart
am Wochenende klappen, so die Loipen- und Liftbetreiber.
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Das Wetter
Das Wetter : Trüb + teils Schnee
Es bleibt auch am Nachmittag trüb. Oberhalb von 300 Metern fällt
örtlich noch etwas Schnee. Die Temperaturen bewegen sich zwischen
0 Grad im Schwarzwald und plus 5 Grad in der Rheinebene. Kommende Nacht
gelegentlich Schnee oder Schneeregen. Die Temperaturen sinken auf plus
3 bis minus 2 Grad. Die weiteren Aussichten: Auch morgen und am Donnerstag
bewölkt und vereinzelt Schneefall. In tiefen Lagen örtlich Regen
bei 0 bis 5 Grad.
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www.polizei-rastatt-baden-baden.de
22.11.10
www.baden-online.de
Uwe Rapolder ist neuer Trainer beim
Karlsruher SC
22.11.2010 - Das gab der Verein heute bekannt. Der 52-Jährige
tritt die Nachfolge von Markus Schupp an. Der war Ende Oktober entlassen
worden, nachdem die Mannschaft in sechs Spielen in Folge ohne Sieg geblieben
war. Übergangsweise hatte U 21 Trainer Markus Kauczinski das Profitraining
geleitet. Inzwischen steht der KSC in der Tabelle auf Platz 16. Rapolder
war bis Ende vergangenen Jahres beim TuS Koblenz. Davor trainierte er unter
anderem den 1. FC Köln, Arminia Bielefeld und Waldhof Mannheim. (as)
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Christbäume kontra Grünflächen
35 Bürgermeister in der Region
stehen Anpflanzungen kritisch gegenüber und wollen Sonderregelungen
Christbäume sind zwar Bäume, ergeben aber keinen Wald. Rund
15 Landwirte versuchten dies am Samstag vier Bürgermeistern klar-
zumachen. Auf dem entlegenen Hengsthof in Ödsbach halten die Bäume
tatsächlich die Landschaft frei, aber anderswo steht heute ein Wald
aus Nordmannstannen.
22.11.2010 - Oberkirch-Ödsbach. »Wir sehen Schwierigkeiten«,
machte Carsten Gabbert, Bürgermeister der Gemeinde Schuttertal, beim
Ortstermin auf dem Hengsthof deutlich. Manchmal beeinträchtige eine
Christbaumkultur das Landschaftsbild, manchmal könnten die Flächen
für andere Zwecke genutzt werden Seitdem eine Anpflanzung nur noch
angezeigt und nicht mehr genehmigt werden müsse, seien die Gemeinden
nicht mehr beteiligt (siehe Kasten): »Das missfällt uns.«
Er sprach für 35 Bürgermeister der Region, die im April ein Schreiben
an den Landwirtschaftsminister, den Regierungspräsidenten und den
Landrat geschickt hatten. Darin forderten sie, der kritischen Situation
in den waldreichen Schwarzwaldgemeinden durch Sonderregelungen Rechnung
zu tragen.
Der Trend gehe zu mehr Christbäumen, wurde aus den Erklärungen
von Manfred Graf, Vorsitzender des Arbeitskreises Heimischer Christbaum
Baden-Württemberg, deutlich. Nur noch fünf Prozent der Christbäume
ernte man heute im Wald. Der Bedarf wachse jährlich. Während
ein Landwirt mit der Viehhaltung auf Subventionen angewiesen sei, könne
er mit Weihnachtsbäumen aus eigener Kraft Geld verdienen. Kein Wunder
also, dass mancher entscheide, auf seinen Wiesen Christbäume zu pflanzen.
Es sei jetzt eindeutig geregelt, dass diese höchstens drei Meter hoch
werden dürfen. »Jeder Bürgermeister hat jetzt die Chance,
den schwarzen Schafen ans Fell zu gehen«, sagte er.
»Aber nach drei Jahren verjährt die Sache und dann wachsen
mir die Nordmannstannen bis ins Dorf«, befürchtete Sasbachwaldens
Bürgermeister Valentin Doll. Seinen Vorsatz, in seiner Gemeinde 200
Hektar Grünfläche zu erhalten, sehe er jedenfalls gefährdet
Seine Kritik richtete er jedoch nicht in Richtung der Landwirte, sondern
nach Stuttgart.
»Wir wollten die Bürgermeister nicht in den Regen stellen«,
reagierte Erich Herrmann als Vertreter des Ministeriums für den Ländlichen
Raum, Ernährung und Verbraucherschutz. Er ärgerte sich, dass
man diese Gespräche nicht vor der Gesetzesnovelle geführt habe.
Eigentlich habe man eine Entbürokratisierung erreichen wollen. Dass
nun beim Land weniger Personaleinsatz nötig sei und dafür die
Gemeinden das Problem haben, das dürfe nicht sein. Nun gelte es gute
Lösungen zu finden. »Hoffentlich ist es noch nicht zu spät.«
Höheren Aufwand sieht ganz eindeutig Edwin Dreher, Dezernent für
den Ländlichen Raum im Ortenaukreis, auf sich zukommen. »Die
Kontrolle wird eine Riesenherausforderung für uns«, sagte er
zum Aufwand, mit der Dreimeterstange durchs Land zu fahren.
Eine Vereinfachung habe das neue Anzeigeverfahren tatsächlich
nur für die Landwirte gebracht, so Dreher weiter. Seine Behörde
prüfe jedoch weiterhin, ob es Hinderungsgründe gebe, etwa wenn
ein Biotop in der angezeigten Anbaufläche liege. Er sehe es auch kritisch,
wenn heutige Grünlandflächen angepflanzt werden sollen. Bei 40
Prozent der derzeit neu angezeigten Flächen habe er Bedenken angemeldet,
sodass sie vorerst nicht bepflanzt werden können. Dennoch stehe für
ihn fest: »Wir müssen uns auseinandersetzen.« Es gebe
nun mal Bereiche, in denen der Christbaumanbau ein Problem darstelle.
In diese Kerbe schlug auch Melitta Hörr, stellvertretende Bürgermeisterin
aus Bad Peterstal-Griesbach: „Wir haben nur noch 15 Prozent Grünland.
Wir kämpfen um Lebensqualität und das Landschaftsbild. Mit Christbäumen
im Wald haben wir kein Problem, aber nicht auf den letzten Grünflächen.«
Der Ortsvorsteher von Ödsbach, Karl Gieringer, widersprach: »Wir
Landwirte pflanzen nicht die Täler zu, die wachsen eher von alleine
zu.« Wenn junge Landwirte heute Alternativen suchen und im Christ-
baumanbau teilweise sogar einen Haupterwerb finden, sei ihnen das nicht
zu verdenken.
Im Gespräch bleiben
Josef Huber vom Hengsthof gelang mit der Anpflanzung der Weihnachtsbäume
sogar eine Steigerung der Übernachtungsszahlen in seiner Waldpension,
die jetzt von der Sonne beschienen wird. Toni Vetrano, Bürgermeister
von Durbach, sah in der Diskussion inhaltlich keine großen Differenzen
und rief dazu auf, im Gespräch zu bleiben. Er erinnerte aber daran,
dass den Gemeinden ein Mitspracherecht wichtig sei.
Der Forderung von Manfred Graf als Vertreter des Arbeitskreises Heimischer
Christbaum werden die Bürgermeister wohl nicht nachkommen. Er wollte,
dass sie erneut nach Stuttgart schreiben, um zuzugeben, dass sie sich »vergaloppiert«
haben. Ministeriumsvertreter Herrmann rief dazu auf, »friedlich und
sachorientiert weiterzuarbeiten.«
Die Weihnachtsbaum-Regelung
Das Landwirtschafts- und Landeskulturgesetz (LLG) gibt es seit 1972.
Es soll dazu beitragen, dass die Land- und Forstwirtschaft »ihre
gesellschaftspolitischen Aufgaben zum Wohle der Allgemeinheit erfüllen
können.«
In seiner Novelle, die im November 2009 in Kraft trat, wurde der Anbau
von Weihnachtsbäumen durch den neuen Paragraphen 25 a geregelt. Er
besagt, dass Landwirte für die Anlage von Weihnachtsbaumkulturen keine
Genehmigung mehr brauchen. Wer eine Christbaumplantage anlegen will, muss
dies jetzt nur noch anzeigen. Äußert sich die Landwirtschaftsbehörde
nicht innerhalb von drei Monaten, kann die Anpflanzung durchgeführt
werden.
Das Anzeigeverfahren ist für den Landwirt kostenfrei. Viele Anpflanzer
haben auf diese Vereinfachung gewartet und nach seinem Inkrafttreten ihre
Wünsche angezeigt. Derzeit hat das Amt für Landwirtschaft in
Offenburg 43 Hektar neu angezeigte Christbaumflächen auf dem Tisch.
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Ausbau ist auch für den Bund Neuland
Via Solutions Südwest will mit
A 5 schnellstmöglich fertig sein / Erfahrungen werden täglich
gesammelt
22.11.2010 - Achern (hei). »Wir sitzen alle im selben Boot«,
sagte Arnaud Judet, Chef der Via Solutions Südwest GmbH, die die Autobahn
sechsspurig ausbaut, bei der ARZ-Lokalrunde. Da seine Firma die Einnahmen
der Lkw-Maut erhält, will auch er, dass der Verkehr fließt.
2011 soll schon einiges besser laufen Dann steht die neue Fahrbahn zur
Verfügung, wenn die vier Baustellen von der Süd- auf die Nordfahrbahn
wandern.
Nur noch freie Strecke
Ab 2012 werden die jetzigen Beruhigungszonen ausgebaut, auf denen sich
dann keine Auffahrten mehr befinden, unterstrich Wolfgang Ott vom RP Karlsruhe.
Allerdings müssen, das habe das erste Jahr gezeigt, diese Fahrbahnen
vor dem Ausbau noch stabilisiert werden, um Schlaglöcher zu vermeiden.
Ende 2013 ist der Ausbau dann fertig. Da Via Solutions 30 Jahre lang für
die Qualität der Fahrbahnen garantieren muss, wird ein besonders strapazierfähiger
Beton verwendet, der eine größere Verkehrsmenge aushält
als prognostiziert wird, machte Judet deutlich. Alle zwei Wochen treffen
sich Vertreter von Firma und Behörden.
Gerald Schmidt (RP Freiburg) sagte, dass es vier dieser »privaten«
Autobahnprojekte in Deutschland gibt. Der Bund habe Neuland betreten: »Wir
sammeln Erfahrungen, fordern und fördern.«
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swr
Karlsruhe
Unfall auf Verkehrsübungsplatz
wirft Fragen auf
Der Unfall auf dem Karlsruher Verkehrsübungsplatz wirft Fragen
auf. Gestern Nachmittag war eine 34-jährige Fahranfängerin mit
ihrem Auto in einen Bach gestürzt. Sie erlag heute Morgen ihren Verletzungen.
Es gibt Zeugen, die beschreiben, wie der Wagen bei einer Einparkübung
auf einmal ins hoppeln geriet und dann mit voller Geschwindigkeit- also
mit durchgedrücktem Gaspedal zunächst einen Bordstein, dann eine
Böschung überfuhr und erst 20 Meter weiter im Bach zum Liegen
kam. Der 26 jährige Ehemann, der mit im Auto saß, konnte selbst
noch verletzt befreien. Helfern gelang es noch, den auf dem Dach liegenden
BMW auf die Seite zu drehen. Während der achtjährige Sohn befreit
werden konnte, kam für sein 34 jährige Mutter jede Hilfe zu spät.
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Karlsruhe
Fußgänger angefahren und
schwer verletzt
Eine 60-jährige Autofahrerin hat in der Karlsruher Nordweststadt
einen 44-jährigen Fußgänger angefahren und schwer verletzt.
Sie hatten sich nach eigenen Angaben auf das Gebläse in ihrem Auto
konzentriert, weil die Scheiben beschlagen waren. Dabei übersah sie
den Mann auf dem Fußgängerüberweg. Er schleuderte über
die Motorhaube und erlitt unter anderem mehrere Knochenbrüche und
eine Gehirnerschütterung. Die Karlsruher Polizei ermittelt gegen die
Frau wegen fahrlässiger Körperverletzung.
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Karlsruhe
Schriftsteller Walter Helmut Fritz
gestorben
Der Karlsruher Schriftsteller Walter Helmut Fritz ist tot. Er gilt
als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dichter der Nachkriegszeit.
Walter Helmut Fritz wurde 1929 in Karlsruhe geboren, war dort Lehrer und
Dozent. Er lebte zurückgezogen in seiner Heimatstadt bis zu seinem
Tod am vergangenen Samstag. Walter Helmut Fritz hatte für sein Werk
zahlreichen Preisen bekommen.
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Freiburg
Bewachter Weihnachtsmarkt
Unter strengen Sicherheitsauflagen beginnt heute der Freiburger Weihnachtsmarkt.
In diesem Jahr werden sich besonders zahlreich Polizisten unter die Marktbesucher
mischen. Grund für die verstärkten Sicherheitsvorkehrungen: im
Rathaus nebenan wird am 10. Dezember der deutsch-französische Gipfel
tagen, mit dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy
und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Der Markt wird heute Abend offiziell
eröffnet, mit dem traditionellen Lebkuchenanschnitt durch Oberbürgermeister
Dieter Salomon. Bis zum 23. Dezember präsentieren insgesamt 111 Stände
handwerkliche Kunstgegenstände, Weihnachtsschmuck und Spielzeug. Auch
Speisen und Getränke sind im Angebot. Erwartet werden Besucher aus
der gesamten Region, aber auch zahlreiche Gäste aus dem Ausland -
vor allem aus Frankreich und der Schweiz. Die Organisation des deutsch-französischen
Gipfels sei für die Stadt eine Herausforderung, heißt es in
einer Mitteilung. Im Augenblick gehen die Veranstalter davon aus, dass
der Weihnachtsmarkt auch am 10. Dezember uneingeschränkt stattfinden
kann.
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www.polizei-rastatt-baden-baden.de
21.11.10
www.baden-online.de
Herd versehentlich angelassen
21.11.2010 - Dank eines aufmerksamen Nachbarn konnte der Brand eines
Mehrfamilienhauses in Kehl verhindert werden.
Ihm fiel am Nachmittag Brandgeruch aus einer Wohnung auf.
Weil die Mieterin nicht da war, brach die Feuerwehr die Tür auf.
Die Frau hatte vergessen den Herd auszuschalten.
Eine darauf liegende Plastikdose war verschmort und verursachte den
Brandgeruch. (uc)
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"Rote Karte" in den eigenen vier Wänden
21.11.2010 - Platzverweis für gewalttätigen Ehemann in Oberkirch
gestern mittag.
Er wurde von der Polizei aus seiner eigenen Wohnung verwiesen und darf
diese nun nicht mehr betreten.
Er hatte seine Frau geschlagen und bedroht und muss sich jetzt vor
Gericht verantworten. (uc)
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Acherner Polizei verhindert Messerstecherei
21.11.2010 - Schlägerei in einer Kneipe am Stadtgarten Achern.
Mehrere Betrunkene gerieten aneinander.
Dabei bedrohte einer sein Gegenüber mit einem großen Messer.
Die Polizei konnte schlimmeres verhindern. (uc)
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http://news-aus-baden.de
20.11.2010 20:01
Berauschter Verkehrsunfall
Forbach (mr) Ein 23-jähriger Pkw-Fahrer war am Samstag, um 03.40
Uhr, auf der B 462, von Forbach nach Langenbrand, unterwegs. In einer Rechtskurve
kam er, auf regennasser Fahrbahn, nach links von der Fahrbahn ab und beschädigte
dort die Leitplanken auf 25 Meter Länge, bevor der Pkw auf die Fahrbahn
zurückschleuderte und zum Stillstand kam. Sofort verließen er
und sein Beifahrer den verunfallten Pkw und flüchteten zu Fuß
von der Unfallstelle. Die hinzu gerufene Polizei konnte den flüchtigen
Fahrer jedoch kurze Zeit später ermitteln und stellte bei ihm etwas
mehr als 1,2 Promille fest. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von
ca. 16.500 Euro.
20.11.10
www.baden-online.de
Seelbach im Ausnahmezustand
20.11.2010 - Heute Abend startet der traditionelle Katharinenmarkt.
Bei der 555. Jubiläums-Auflage wird es erstmals eine „Katharina“
geben. Wer die Namensgeberin des Marktes darstellen wird, ist bis zum Katharinenmarkt-Start
heute Abend noch geheim. Im Vergnügungspark können sich die Besucher
diesmal unter anderem auf einen 32 Meter hohen Free-Fall-Tower freuen.
Außerdem gibt es weitere Neuerungen.250 Marktstände sind bis
Montagabend in Seelbach vor Ort – es gab doppelt so viele Anfragen von
Marktbeschickern. Wie gewohnt gibt es die Sonderfahrten der SWEG zum Katharinenmarkt
und die Nachtbusse. (sst)
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Erneut Warnung vor Fischkonserven
20.11.2010 - Stuttgart/Willstätt (red/tom). Das Verbraucherschutzministerium
weitet die Warnungen vor dem Verzehr von »Fischkarbonaden in Pflanzenöl
430 Gramm« auf die Produkte »Heringskarbonaden in Pflanzenöl
mit Gewürzen sowie mit Rauch – jeweils 430 gr.« aus. Das Haltbarkeitsdatum
geht bis einschließlich 8. Dezember Mit Listerien verunreinigt sind
möglicherweise auch »Makrelenkarbonaden geräuchert«
sowie »gewürzt in Pflanzenöl« – Haltbarkeitsdatum
jeweils bis einschließlich 10. Dezember. Hersteller ist die Willstätter
Firma »LB Fisch«. Sie hat die genannten Produkte zurückgerufen.
Wer davon gegessen hat, sollte bei Fieber, Kopfschmerzen und grippeähnlichen
Symptomen einen Arzt aufsuchen.
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Nikolaus-Party bei der Messe Offenburg
Sonntag, 5. Dezember: Kindermusical »Aschenputtel« und
Besuch des Weihnachtsmannes
20.11.2010 - Offenburg (red/tom). Die Messe Offenburg-Ortenau veranstaltet
am Sonntag, 5. August, 15 Uhr (Einlass 14 Uhr) wieder die Nikolaus-Party.
Aufgeführt wird das Kindermusical »Aschenputtel«, frei
nach dem Märchen der Gebrüder Grimm
Plötzlich Prinzessin? Davon träumt wohl jedes Mädchen!
Doch Aschenputtels Geschichte beginnt traurig: ihre Mutter stirbt, ihr
Vater nimmt sich eine neue Frau. Diese bringt zwei Töchter ins Haus
und kümmert sich nur um das Wohl ihrer eigenen Kinder. Trost und Unterstützung
findet Aschenputtel nicht bei Menschen, sondern bei Tieren. Neben den aus
dem klassischen Märchen bekannten Tauben steht ihr dabei die Küchenratte
Kasimir zur Seite. Mehr soll hier nicht verraten werden, nur so viel: auch
wenn die Geschichte neu erzählt wird: am Ende bekommt Aschenputtel
natürlich ihren Prinzen – und der Prinz genau das Mädchen, das
er sich immer erträumt hat!
Nach den erfolgreichen Familienmusical-Produktionen »Der Regenbogenfisch«
und »Lauras Stern« schlagen das Team Karl-Heinz March als Autor
und der Komponist Andy Muhlack ein neues Kapitel romantischer Familien-
Unterhaltung auf: Das klassische Volksmärchen »Aschenputtel«
wird verknüpft mit moderner, familiengerechter Unterhaltung und Musik.
Im Anschluss an das Musical wird auch wieder der Nikolaus mit einem
Sack voller Geschenke und Überraschungen kommen. Tickets gibt es in
allen bekannten Vorverkaufsstellen, bei der Verwaltung der Messe Offenburg-Ortenau
montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr und im Internet unter www.messe-offenburg.de
im Internet.
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Karlsruhe
Technischer Defekt offenbar Ursache
für Zoobrand
Wahrscheinlich ist das Feuer im Karlsruher Zoo auf einen technischen
Defekt zurückzuführen. Das ist nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft
das Ergebnis eines Brandgutachtens. Bei dem Unglück waren am vergangenen
Wochenende 26 Tiere im Streichelgehege gestorben.
Der Brandsachverständige nenne in seinem Gutachten keine Hinweise
auf Brandstiftung, wurde gestern mitgeteilt. Die Polizei vermutet, dass
das Feuer in einer Elektroinstallation an einer zentralen Stelle des Stalls
des Streichelzoos ausgebrochen sein könnte. Da sich die Flammen auf
Grund des dort gelagerten Heus sehr schnell ausgebreitet haben und sehr
große Hitze entstand, sei die Zerstörung am Brandort sehr groß
gewesen und die Spurensuche schwierig.
Gänzlich ausschließen können die Ermittler eine Brandstiftung
deshalb nicht. Ein Zusammenhang mit dem Brand zweier Mülltonnen nur
wenige hundert Meter vom Zoo entfernt am selben Morgen wurde bislang nicht
gefunden. Die Behörden verwiesen jedoch auf weitere Untersuchungen,
deren Ergebnisse noch ausstehen. Die Ermittlungsgruppe "Zoo" bleibt zunächst
bestehen.
Bei dem Unglück hatten außerdem vier Elefanten im benachbarten
Dickhäuterhaus zum Teil schwere Brandwunden an Kopf und Rücken
erlitten. Zwei Flusspferde und 70 Flamingos konnten unverletzt gerettet
werden. Die vier Elefantendamen Rani, Shanti, Ilona und Jenny werden noch
immer medizinisch behandelt.
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http://news-aus-baden.de
20.11.2010 10:17
Feuer im Kreispflegeheim
Ottersweier (mr) Am Freitag, um 20.50 Uhr, wurde ein Brandalarm im
Kreispflegeheim Hub ausgelöst. Verursacht wurde er durch einen brennenden
Sessel der im Flur im 1. OG eines Wohngebäudes aufgestellt war. Durch
das schnelle und beherzte Eingreifen der Nachtschwester konnte der Brand
in Ottersweier mit einer Decke erstickt und somit noch vor dem Eintreffen
der Feuerwehr gelöscht werden. Durch die Löschmaßnahmen
zog sie sich Brandverletzungen an beiden Händen zu. Vermutlich wurde
der Brand durch eine Zigarettenkippe verursacht, obwohl im Gebäude
das Rauchen verboten ist, dies jedoch immer wieder durch uneinsichtige
Bewohner missachtet wird. Es entstand ein Sachschaden von ca. 5.000 Euro.
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19.11.10
www.baden-online.de
Malaria-Mücke aus Postpaket stach
Straßburger
19.11.2010 - Wie erst jetzt bekannt geworden ist, wurde der Mann Opfer
einer infizierten Anopheles-Mücke, die in dem Paket aus Afrika den
Flugtransport ins Elsass überlebt hatte. Derartige Fälle sind
nach Angaben des Straßburger Krankenhauses extrem selten. Der Mann
ist zwischenzeitlich wieder gesund. Die Mücke kann bis zu vier Wochen
überleben. Kälte ist für sie tödlich, doch im Laderaum
des Flugzeugs aus Kamerun haben anscheinend milde Temperaturen geherrscht.
Fluggesellschaften setzen zumeist Mückenspray in den Kabinenräumen
ein, doch kaum in den Frachträumen. (sst)
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Trickdieb in Haslach und Wolfach
19.11.2010 - Zwei Rentner wurden durch den sogenannten „Zwei-Euro-Trick“
bestohlen. In beiden Fällen fiel offenbar zufällig Münzgeld
auf den Boden, als die Rentner jeweils einem Mann zwei Euro in kleinere
Münzen wechseln wollten. Die Rentner bückten sich und hoben das
Geld auf. Später bemerkte das Opfer im ersten Fall, dass sein komplettes
Portemonnaie verschwunden war. Im zweiten Fall fehlten Geldscheine. Bei
dem Trickdieb handelt es sich um einen ca. 35 bis 50 Jahre alten Mann,
der etwa 1,75 Meter groß ist. (sst)
-----
swr
Bühl
Grabschändungen auf Stadtfriedhof
weiterhin ungeklärt
Die Grabschändungen auf dem Bühler Stadtfriedhof vom September
sind weiter ungeklärt. Wie die Polizei mitteilt, wird die Ermittlungsgruppe
in den nächsten Tagen aufgelöst. Mitte September hatten Unbekannte
auf dem Bühler Stadtfriedhof etwa 75 Gräber verwüstet und
dabei mehr als 50 Grabsteine aus der Verankerung gerissen. Der Schaden,
der an den Eigentümern der Gräber hängen bleiben wird, beläuft
sich auf rund 30.000 Euro. Auch wenn die Ermittlungsgruppe aufgelöst
werde, werde man den Fall dennoch weiter bearbeiten, hieß es. Auf
die Ergreifung der Täter ist eine Belohnung in Höhe von 1000
Euro ausgesetzt.
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Karlsruhe
Hochschulen zufrieden mit Informationstagen
Mehrere tausend Schülerinnen und Schüler aus der Region haben
sich in den vergangenen zwei Tagen über ein Studium am KIT informiert.
Zur "Uni für Einsteiger" kamen ungefähr 2.500 Schüler. Den
Campustag an der Hochschule Karlsruhe für Technik und Wirtschaft besuchten
etwa 1.700 junge Menschen. Auch an der Pforzheimer Hochschule war der Andrang
groß. An beiden Tagen informierten sich mehr als 1.500 Schüler
über die verschiedenen Studienfächer und damit ein Drittel mehr
als im vergangenen Jahr.
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Karlsruhe
Spargel und Erdbeerbörse in der
Messe
Die Europäische Spargel- und Erdbeerbörse ist in diesem Jahr
mit über 270 Ausstellern größer denn je. Die Fachmesse
findet heute und morgen in der dm-Arena in der Messe Karlsruhe statt. Aus
13 Nationen präsentieren sämtliche Marktführer ihre Produkte
auf 12.500 Quadratmetern: Maschinen und Technik, Zubehör, Dienstleistung
und Beratung für Produktion und Vermarktung. Heute stehen zahlreiche
Vorträge und Diskussionen zu aktuellen Themen auf dem Programm der
europäischen Leitmesse für Spargel- und Erdbeeranbau.
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Freiburg
Dachmarke für den Schwarzwald
Die Tourismusmanager im Schwarzwald wollen die Touristenwerbung mit
einer gemeinsamen Dachmarke stärken. Ziel sei ein einheitliches Erscheinungsbild,
sagte der Geschäftsführer der Schwarzwald-Tourismus-Gesellschaft
in Freiburg, Christopher Krull. Mit einem einheitlichen Logo und dem Begriff
Schwarzwald könne die Region im Marketing deutschlandweit einen neuen
Weg gehen. Unter anderem sollten Lebensmittelproduzenten und andere Unternehmen
sich mit einem gemeinsamen Markenauftritt ebenso zum Schwarzwald bekennen
und für ihn werben. Ähnliches gebe es bislang lediglich in Tirol
und Südtirol.
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www.polizei-rastatt-baden-baden.de
18.11.10
www.baden-online.de
Zahlreiche Verkehrssünder bei
Kontrolle in Rastatt erwischt
18.11.2010 - Sieben Strafanzeigen, elf Ordnungswidrigkeiten, neun Verwarnungen
und 16 Mängelberichte sind die Bilanz der knapp vierstündigen
Polizeiaktion gestern Nachmittag auf der Karlsruher Straße. Ein Autofahrer
hatte keinen Führerschein, mehrere telefonierten während der
Fahrt. Außerdem mussten nicht angeschnallte Autofahrer und LKW-Fahrer
wegen Überschreitung der Lenkzeiten beanstandet werden. 14 Autos und
LKW wiesen Mängel auf, zwei Motorroller waren frisiert. (as)
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Stadt Bühl bekommt Auto-Rarität
18.11.2010 - Der historisch wertvolle graue VW-Käfer aus dem Baujahr
1955 hat noch ein original Bühler Kennzeichen. Der Wagen wird von
Besitzerin Johanna Cohors-Fresenborg an das Stadtgeschichtliche Institut
der Stadt Bühl übergeben. Sie hat den Käfer viele Jahre
selbst gefahren. Das Schätzchen kommt am 23. November ganz stilecht
mit einem historischen Abschleppwagen in das Institut. (as)
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Neuer KSC-Trainer soll spätestens
nächste Woche bekannt gegeben werden
18.11.2010 - Das hat der frisch gewählte KSC-Präsident Ingo
Wellenreuther angekündigt. Nach dem Rauswurf von Markus Schupp hatte
Markus Kauczinski vorübergehend das Training der Profimannschaft geleitet.
Am Sonntag in Augsburg wird er auf jeden Fall noch als Trainer auf dem
Platz stehen. Wellenreuther will den Verein außerdem in den kommenden
zwei Jahren sanieren und die Vereinsstrukturen modernisieren. Am Abend
war der CDU-Bundespolitiker von den KSC-Mitgliedern an die Vereinsspitze
gewählt worden. (as)
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Ideen für Freibadsanierung abgeben
Stadt Achern bietet Bevölkerung
an, schriftlich oder im Internet Vorschläge zu einem Umbau zu machen
18.11.2010 - Achern (red/hei). Der Acherner Gemeinderat hatte am 18.
Oktober die Möglichkeiten einer Sanierung des Freibads erörtert.
Der schlechte Zustand des Beckens und der Technik zur Wasseraufbereitung
macht eine umfassende und damit teure Sanierung in den nächsten Jahren
unumgänglich Unbestritten ist, dass sich ein Schwimmbadneubau, wie
er vor Jahren planerisch voruntersucht wurde, auf absehbare Zeit nicht
finanzieren lassen wird, schreibt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung.
Ein Umbau sei die einzige Möglichkeit, den Badebetrieb langfristig
erhalten zu können.
Stadtrat Manfred Nock (ABL) hatte vorgeschlagen, die Bevölkerung
aktiv in die Entwicklung von Ideen einzubinden. Als Diskussionsgrundlage
hat die Verwaltung nun deswegen auf der Homepage www.achern.de (unter Aktuellem)
eine mögliche Sanierungskonzeption bereit gestellt.
Sie steht auch in Papierform im Technischen Rathaus, Zimmer T 101,
zur Einsichtnahme zur Verfügung – wie auch im Internet für einen
Monat. Meinungsäußerungen sind auf dem Postweg (Stadtverwaltung
Achern, Hochbau und Bauverwaltung, Rathausplatz 1, 77855 Achern) oder elektronisch
über die Homepage unter »Verwaltung & Politik« unter
»Anregung, Beschwerde & Lob« möglich.
Nach dem 20. Dezember werden die Rückmeldungen ausgewertet und
später öffentlich vorgestellt.
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swr
Karlsruhe
Studentenzahlen am KIT auf Rekordniveau
Am Karlsruher Institut für Technologie KIT sind zum Wintersemester
so viele Studenten eingeschrieben, wie seit den 90er Jahren nicht mehr.
Von den fast 20.800 in rund 60 Studiengängen sind knapp 5000 Erstsemester.
Am stärksten sind die Bachelor-Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen
und Maschinenbau gefragt. Der Anteil der ausländischen Studenten liegt
bei 16 Prozent. Sie komme aus über 100 Nationen. Am stärksten
sind chinesische und türkische Studenten am KIT vertreten.
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Iffezheim
Galoppsaison 2011 mit vierzehn Renntagen
Auf der Iffezheimer Galopprennbahn wird es nächstes Jahr wieder
die gewohnten Rennwochen im Frühjahr und Sommer mit je sechs Veranstaltungstagen
geben. Das Herbstmeeting über zwei Tage wird auf das zweite Oktoberwochenende
vorverlegt. Das teilte der Rennbahnbetreiber Baden-Racing mit. Er hatte
die Bahn nach der Insolvenz seines Vorgängers im vergangenen Sommer
übernommen. Damit die Rennen wieder mehr Besucher anlocken, werden
elf der vierzehn Renntage in Iffezheim an Wochenenden beziehungsweise dem
Feiertag Christi Himmelfahrt ausgetragen.
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Willstätt
Erneute Warnung vor Fischkonserven
Nach einem Todesfall haben Gesundheitsbehörden in Baden-Württemberg
erneut vor dem Verzehr einer Fischkonserve mit Hering in Pflanzenöl
gewarnt. Dem Landesgesundheitsamt liegen vier Hinweise auf Infektionen
von Verbrauchern vor, teilte das Verbraucherschutzministerium heute in
Stuttgart mit. Die Erkrankungen stünden möglicherweise in Zusammenhang
mit dem Verzehr des Produktes der Firma LB Fisch aus Willstätt. Unter
den Opfern ist ein 75 jähriger Mann, der Ende Oktober gestorben ist.
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www.polizei-rastatt-baden-baden.de
17.11.10
www.baden-online.de
Autofahrer rammt Hausmauer in Baden-Baden
17.11.2010 - Beim Rückwärtsfahren aus einem Hof hatte der
84-Jährige Gas- und Bremspedal verwechselt. Sein Wagen durchbrach
einen Maschendrahtzaun und kam in der Mauer gegenüber zum Stehen.
Dabei entstand ein Schaden von 10.000 Euro. (as)
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Silber für Ulmer Maibock
17.11.2010 - Die Familienbrauerei Bauhöfer in Renchen-Ulm kann
wieder einen Erfolg beim European Beer Star verbuchen. Bei ihm handelt
es sich um den weltgrößten Bierwettbewerb. Der Ulmer Maibock
belegte dabei den zweiten Platz in der Kategorie „Heller Bock“. Anders
als bei anderen Wettbewerben gibt es je Kategorie immer nur eine Gold-,
Silber- und Bronzemedaille. Insgesamt stellten sich fast 1.000 Biere aus
34 Ländern dem Wettbewerb. (sst)
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badenova gibt gestiegene Kosten nicht
komplett an Kunden weiter
17.11.2010 - Der Stromversorger teilt mit, dass er über ein Drittel
der gestiegenen EEG-Umlage selbst übernimmt. Die Umlage dient der
Förderung von Ökostrom und wird zum 1. Januar bundesweit brutto
um 1,76 Cent pro Kilowattstunde erhöht. badenova übernimmt nach
eigenen Angaben davon jeweils 0,67 Cent. Dies sei durch eine optimierte
Beschaffung und die günstige Entwicklung der Marktpreise möglich,
heißt es. Die neuen Preise werden dann mindestens ein Jahr lang nicht
mehr erhöht. (sst)
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swr
Karlsruhe
Geothermie setzt auf Bürgerbeteiligung
Mit stärkerer Bürgerbeteiligung will der Geothermieverband
den Bau neuer Anlagen vorantreiben. Die kleinen Erdbeben in Basel und Landau
und die Erderhebung in Staufen hätten der Branche zugesetzt und den
Ausbau der umweltfreundlichen Energie aus Erdwärme erschwert, sagte
Verbandspräsident Hartmut Gaßner heute beim Geothermiekongress
in Karlsruhe. Etliche Bohrungen mussten wegen Protesten und verschärfter
Genehmigungsverfahren verschoben werden. Der Verband geht jedoch davon
aus, dass der Anlagenbau im kommenden Jahr vorangetrieben werden kann.
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Karlsruhe/Ettlingen
Polizei macht Hausbesuche
Mit Hausbesuchen und einer zusätzlichen Sicherheitsberatung will
die Polizei in Karlsruhe und Ettlingen gegen eine steigende Zahl von Wohnungseinbrüchen
vorgehen. Dabei wollen die Beamten vor Ort auch auf Schwachstellen bei
der Sicherheit von Wohnhäusern hinweisen. Die Ermittlungsgruppe weist
auf eine steigende Zahl von Wohnungseinbrüchen in der dunklen Jahreszeit
hin und kündigt für die Wohngebiete in beiden Städten zusätzliche
Streifen an.
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Karlsruhe
Große Hilfsbereitschaft für
Streichelzoo
Nach dem Brand im Karlsruher Zoo am Wochenende, bei dem 26 Tiere starben,
melden sich immer mehr Menschen, die spenden wollen. Ein Brandsachverständiger
hat am Montag die Suche nach der Brandursache aufgenommen. Bisher gibt
es noch keine entscheidenden Hinweise zur Unglücksursache.
Nach Informationen des SWR kommen die Spenden für einen neuen
Streichelzoo in verschiedenster Form. So wollen etwa Kinder ihr Klassensparschwein
an der Zookasse abgeben, Firmen planen ihre Weihnachtsfeiern zugunsten
des Zoos. Der Vorstand der L-Bank in Karlsruhe hat in seiner Sitzung spontan
10.000 Euro gespendet. Ein Unternehmer aus Pfinztal-Berghausen verspricht
sogar 100.000 Euro, allerdings nur unter der Bedingung, dass die Stadt
mit dem Bau des Streichelzoos innerhalb eines halben Jahres beginnt. Er
will vermeiden, dass Bürokratie das Projekt in die Länge zieht.
Handwerksbetriebe haben sich bei der Zoodirektion gemeldet und wollen
Holz für neue Ställe spenden, Architekten bieten ihre Leistung
bei der Planung kostenlos an. Eine Gerüstfirma stellt Material für
das beschädigte Elefantenhaus.
Möglichst schneller WiederaufbauOberbürgermeister Heinz Fenrich
(CDU) kündigte an, dass der Streichelzoo möglichst schnell wieder
aufgebaut werden soll. Das Gebäude soll an einer anderen Stelle errichtet
werden, wie bereits in einem Konzept zur Modernisierung des Zoos vorgesehen.
Die Kosten sollen laut Fenrich bei rund 1,5 Millionen Euro liegen und aus
Spenden sowie Haushaltsmitteln finanziert werden.
Das SWR-Studio Karlsruhe organsiert zusammen mit dem Verein der Zoofreunde
und dem Kammertheater Karlsruhe eine Benefizrevue zugunsten des Zoos. Dabei
treten am 11. Dezember unter anderem Gunzi Heil, Harald Hurst, Fräulein
Köpfle und ihre Herrenkapelle sowie der Puppenspieler Stefan Blinn
im Kammertheater auf. Nach wie vor können Spenden auch auf das Konto
der Sparkasse überwiesen werden.
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www.polizei-rastatt-baden-baden.de
16.11.10
www.baden-online.de
Falscher Stadtwerke-Mitarbeiter bei
Baden-Baden unterwegs
16.11.2010 - Der Mann hatte sich unter dem Vorwand, im Auftrag der
Stadtwerke unterwegs zu sein, Zutritt in ein Haus in Neuweier verschafft.
Angeblich soll er Vorschläge zum Stromsparen unterbreiten. Die Stadtwerke
teilen mit, dass grundsätzlich keine Haustürgeschäfte gemacht
werden und jeder Mitarbeiter mit einem Dienstausweis ausgestattet sein
muss. (as)
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Hochzeitsmesse in Offenburg
40 Aussteller zu »Ja, ich will!«
am Wochenende in der Oberrheinhalle erwartet
Das siebte Jahr ist keineswegs verflixt: Jens Güttinger präsentiert
in der Oberrheinhalle eine Hochzeitsmesse mit noch mehr engagierten Ausstellern.
40 Anbieter und Dienstleister kommen am Wochenende nach Offenburg und zeigen
den Brautpaaren, was in ist.
16.11.2010 - Offenburg. Im Zeichen großer Gefühle steht
die Oberrheinhalle in der nächsten Zeit: Am Wochenende findet dort
die siebte Ausgabe der Hochzeitsmesse »Ja, ich will« statt,
vom 26. bis zum 28. November ist dann eine Erotik-Messe angesagt
Zur Hochzeitsmesse haben sich mehr als 40 Anbieter angekündigt,
die alles präsentieren, was man am schönsten Tag so braucht:
Brautmode, Trauringe, gastronomische Ideen, Fotografen, Musik, Autos, Reiseziele
für die Flitterwochen und vieles mehr. »Die Ausstellung bietet
eine Fülle von Ideen und Anregungen«, sagte Veranstalter Jens
Güttinger. Seine Messe sei der ideale Treff für alle, die heiraten
wollen – auch wenn sie mit ihren Planungen noch ganz am Anfang stehen.
Um die Paare besser unterstützen zu können, hat Güttinger
den Termin erstmals von Januar auf Herbst verlegt.
Als »heimlicher« Aussteller gilt übrigens auch die
Messe selbst: Die Oberrheinhalle eignet sich für besonders große
Gesellschaften. Normalerweise, so Güttinger, laden Brautpaare rund
50 Personen zu ihrem Fest ein.
Und natürlich haben künftige Bräute im Bereich Mode
eine umfassende Auswahl. Gleich drei Mal – um 11, 14 und 16 Uhr – flanieren
die Models täglich über den Laufsteg, um die neueste Brautmode
zu präsentieren.
Miss Baden zu Gast
Mit dabei sein wird auch die amtierende Miss Ortenau und Miss Baden,
Anja Roth aus Kehl-Goldscheuer. »Im November wird die neue Kollektion
ausgeliefert«, freut sich Olga Romme von »Eleganz und Glanz«
aus Lahr darüber, dass sie bei der Messe die Trends aus Italien, Spanien
und Deutschland zeigen kann.
Es wird wieder viel romantischer, nach der glatten Silhouette bauschen
sich nun wieder strass- und perlenbesetzte Röcke
Reinweiß ist out – cremefarben ist die aktuelle Brautkleid-Generation,
es darf auch Schwarz, Bordeauxrot oder Pastellfarbe dazu kombiniert werden.
Und: Es wird wieder mit Schleier geheiratet. Als Herrenausstatter ist Bona-
celli aus Lahr mit an Bord – hier ist alles dabei vom klassischen bis
zum frechen Outfit.
Abheben zu vergleichbaren Veranstaltungen will man sich durch ein wertiges
Ambiente, erklärt Güttinger: »Wir fühlen uns in der
Oberrheinhalle sehr wohl.«Direkt angeschlossen sei hier auch der
Besucher-Parkplatz, an dem an den Messetagen jeweils die Pauschale von
zwei Euro gilt.
Aufgrund seiner Erfahrung rechnet Güttinger mit mindestens 2000
Besuchern: »Mit 1000 Brautpaaren decken wir die Region ab«,
rechnet der Veranstalter die Strahlkraft der Messe vor. Beworben werden
soll die Veranstaltung auch in Frankreich, um von dort mehr Publikum zu
locken.
Bei der Messe hat man übrigens alle Hände voll zu tun: Bis
Donnerstag läuft noch die Ecomobil – dann muss die Oberrheinhalle
in Windeseile umgerüstet werden.
»Ja, ich will«
Die Hochzeitsmesse »Ja, ich will« findet am Samstag/Sonntag,
20./21. November, täglich von 10 bis 18 Uhr in der Oberrheinhalle
statt. Karten kosten fünf Euro, ermäßigt vier Euro.
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swr
Karlsruhe
Spenden für den Zoo
Nach dem Brand im Karlsruhr Zoo wollen immer mehr Menschen spenden.
Für den 11. Dezember ist eine Benefizveranstaltung im Kammertheater
geplant, die vom SWR Studio Karlsruhe unterstützt wird. Die Spenden
für einen neuen Streichelzoo kommen in verschiedenster Form. Kinder
wollen ihr Klassensparschein an der Zookasse abgeben, Firmen planen ihre
Weihnachtsfeiern zugunsten des Zoos. Der Vorstand der L-Bank in Karlsruhe
hat in seiner Sitzung heute Vormittag spontan 10.000 Euro gespendet. Ein
Unternehmer aus Pfinztal-Berghausen verspricht sogar 100.000 Euro. Und
das SWR-Studio Karlsruhe organsiert zusammen mit dem Verein der Zoofreunde
und dem Kammertheater Karlsruhe eine Benefizrevue zugunsten des Zoos. Der
Vorverkauf dazu beginnt in Kürze.
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Karlsruhe / Wörth
Keine Beschädigung der Rheinbrücke
Die Rheinbrücke ist bei dem Schiffsunfall gestern Abend nur leicht
beschädigt worden. Das Regierungspräsidium hat die Sperrung eines
Fahrstreifens für den Autoverkehr wieder aufgehoben. Das Tragwerk
der Rheinbrücke ist nicht beschädigt worden. Standfestigkeit
und Verkehrssicherheit sind intakt. Zu diesem Ergebnis kommt das Regierungspräsidium
nach genauer Prüfung der Brücke am Vormittag. Gestern Abend hatte
der zu hohe Aufbau eines Baggerschiffs die Brücke gestreift. Dabei
ist eine Stahlschiene beschädigt worden, an der technische Geräte
zur Brückenüberwachung hängen. Diese müsse zwar erneuert
werden, die Brücke selbst habe den Vorfall aber unbeschadet überstanden.
Das Regierungspräsidium schätzt den Schaden auf etwa 100.000
Euro. Schuld an dem Unfall war offenbar der Kapitän, der den Bagger-Aufbau
auf seinem Schiff nicht rechtzeitig vor der Brücke heruntergefahren
hat.
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Karlsruhe
Atomgegner protestieren vor dem Verfassungericht
Rund 150 Atomgegner haben am Mittag zum Antrittsbesuch von Bundespräsident
Christian Wulff vor dem Bundes- Verfassungsgericht Gericht in Karlsruhe
protestiert. Sie übergaben Wulff eine Sammlung von rund 115 000 Unterschriften,
in denen der Bundespräsident aufgefordert wird, das Atomgesetz der
Bundesregierung nicht zu unterzeichnen. Laut Polizei verlief der Protest
zwar lautstark, aber friedlich.
KarlsruheWenige Demonstranten beim CDU ParteitagAuch am letzten Tag
des CDU-Bundesparteitags ist es rund um die Messe Karlsruhe ruhig geblieben.
Am Vormittag gab es zwei friedliche Demonstrationen, eine der DGB-Jugend
und eine von Gegnern der Präimplantationsdiagnostik. Insgesamt protestierten
20 Menschen und damit weniger als angemeldet. Gestern hatten vor der Messe
rund 150 Menschen unter anderem gegen das Bahnprojekt "Stuttgart 21" protestiert.
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Kehl
Mittelkürzung Euro-Info-Verbraucher
Das Europäische Verbraucherzentrum in Kehl muß im kommenden
Jahr mit rund 50.000 Euro weniger auskommen. Euro -Info Vebraucher appelliert
nun an den Bundestag, die Mittelkürzung bei der Schlußberatung
zum Haushalt 2011 rückgängig zu machen. Statt 174.000 gibt es
im kommenden Jahr nur noch 149.000 Euro, da die EU-Komission in gleicher
Höhe kofinanziert schlägt das Minus gleich doppelt zu Buche.
Dabei hat sich die Zahl der Fälle seit 2005 mehr als vervierfacht
und liegt nun bei rund 2500 im Jahr. Vor diesem Hintergrund kritisiert
Euro-Info-Verbraucher die Mittelkürzung als nicht nachvollziehbar.
Auch auf französischer Seite zeigt man sich enttäuscht, denn
dort wurden die Mittel für die grenzüberschreitende Verbraucherberatung
im vergangenen Jahr sogar erhöht. Alain Lamassoure Vorsitzender des
Haushaltsausschusses im EU-Parlament bezeichnete die Mittelkürzung
als, Zitat: "Affront gegenüber dem französischen Nachbarn". Der
Bundestag berät abschließend am 26. November.
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www.polizei-rastatt-baden-baden.de
15.11.10
www.baden-online.de
Sorge um verletzte Elefanten im Karlsruher
Zoo
15.11.2010 - Bei dem Feuer am vergangenen Samstag hatten alle vier
Elefanten Brandwunden davon getragen, so Zoodirektorin Gisela von Hegel
heute. Sie werden mit Schmerzmitteln und Antibiotika behandelt. Weiterhin
unklar ist, ob Brandstiftung oder ein technischer Defekt Ursache des verheerenden
Feuers war. Brandermittler sind vor Ort. Bei dem Feuer im Streichelzoo
waren alle 26 Tiere in dem Gebäude getötet worden. (as)
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swr
Karlsruhe
Friedlicher Protest bei CDU Bundesparteitag
Deutlich weniger Demonstranten als erwartet haben heute im Umfeld des
CDU-Bundesparteitages protestiert. Die Polizei zählte am Vormittag
bei vier Demonstrationen in der Nähe der Messe Karlsruhe rund 150
Demonstranten. Angemeldet waren bis zu 400 Teilnehmer. Demonstriert haben
unter anderem der DGB Nordbaden und Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21.
Laut Polizei verlief der Protest friedlich.
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Karlsruhe
Fonds-Anlageopfer wehren sich vor Gericht
Kunden von Genossenschaftsbanken wollen sich gerichtlich gegen hohe
Verluste bei Anlagegeschäften wehren. Am Mittwoch verhandelt das Karlsruher
Landgericht einen Fall, bei dem es um einen Schaden von 56.000 Euro geht.
Die Betroffenen sprechen von rund 20. 000 geschädigten Anlegern. Es
handelt sich dabei um Kapitalanlagen für die Altersvorsorge, die auf
Immobilienbeteiligungen aufbauen. Weil die Erträge ausblieben, sind
viele der Anlagen mittlerweile wertlos. Verhandlungen der Betroffenen mit
den Banken brachten keine Lösung, erste Klagen vor Gericht hatten
dagegen Erfolg: Banken mussten Schadenersatz und Zinsen bezahlen. Auch
in dem in Karlsruhe verhandelten Fall geht es um Schadenersatz und um die
Frage, ob die Genossenschaftsbanken ihre Kunden falsch beraten oder die
heute wertlosen Anlagen nur vermittelt haben.
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Karlsruhe
Ursachensuche im Zoo
Zwei Tage nach dem Feuer im Karlsruher Zoo, dem 26 Tiere zum Opfer
fielen, schließt die Polizei Selbstentzündung als Ursache aus.
Der Brandort wird seit heute Morgen von Experten untersucht. Die Ermittlungen
konzentrieren sich darauf, ob das Feuer vorsätzlich gelegt wurde oder
ein technischer Defekt vorliegt. Der Brand hatte Samstagfrüh das Gebäude
des Streichelzoos komplett zerstört.
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Baden-Baden
Fernsehfilmfestival beginnt
Heute beginnt im Baden-Badener Kurhaus das 22. Fernsehfilmfestival
Kurhaus. Vier Tage lang konkurrieren zwölf deutschsprachige Filme
um den Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.
Teilnehmer sind öffentlich-rechtliche und private Fernsehsender. In
der Jury sitzen unter anderem die Schauspielerin Maria Schrader und der
Regisseur Michael Verhoeven.
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Willstätt
Keine Verunreinigung von Fischprodukten
Der Verdacht auf Listerien in Fisch-Produkten der Willstätter
Firma LB Fisch hat sich nicht bestätigt. Das Unternehmen hatte eine
Fischkonserve bestimmten Produktionsdatums vorsorglich zurückgerufen,
nachdem einer Kundin von der Heringskarbonade angeblich schlecht geworden
war. Das Veterinäramt des Ortenaukreises hat allerdings keine Bakterien
in den fraglichen Konserven feststellen können.
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www.polizei-rastatt-baden-baden.de
14.11.10
http://news-aus-baden.de
14.11.2010 09:29
Festnahme bei Aufbruch eines Autos
Kehl (mr) Durch aufmerksame Mitbürger konnte in den frühen
Morgenstunden des Sonntag ein Pkw-Aufbrecher auf frische Tat in Kehl-Goldscheuer
festgenommen werden. Dieser wurde dabei beobachtet, wie er auf dem Gelände
eines Autohandels einen Pkw aufbrechen wollte. Die anschließende
Flucht nützte ihm allerdings nichts. Der konnte noch in unmittelbarer
Nähe des Tatorts durch eine Streife der Polizei dingfest gemacht werden.
Hierbei wurden die Beamten von dem Täter auch noch aufs Übelste
beleidigt. Sein Pech, der Täter war ohnehin bereits zur per Haftbefehl
zur Festnahme ausgeschrieben. Nur wenig später fand er sich in der
Justizvollzugsanstalt Offenburg wieder.
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14.11.2010 08:33
Feuer im Zoo: Polizei kann noch keine
Aussagen zur Brandursache machen
Karlsruhe (mr) Nach dem Brand im Karlsruher Zoo, bei dem in den frühen
Morgenstunden des Samstags 26 Tiere des Streichelgeheges getötet wurden,
versucht die Polizei, rasch Klarheit in die Ursache des Feuers zu bringen.
Zur Klärung der Ursache wird in Absprache mit der Staatsanwaltschaft
Karlsruhe ein Brandsachverständiger seine Arbeit an dem abgesperrten
Brandort aufnehmen.
Das Fachdezernat der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen
und prüft dabei auch, ob ein Zusammenhang mit dem zeitnahen Brand
zweier Mülltonnen nur wenige hundert Meter vom Zoo entfernt besteht.
Gegen 04.26 Uhr informierten Passanten die Polizei, dass in einem Hinterhof
im Bereich Ettlinger und Augartenstraße zwei große Wertstoffcontainer
brennen würden. Die alarmierte Feuerwehr konnte die brennenden Tonnen
rasch löschen. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren hundert
Euro. Auch bei diesem Brand ist die Ursache unklar.
Die Ermittler der Kriminalpolizei führen derzeit Nachbarschaftsbefragungen
in der Nähe der Brandorte durch, um so Hinweise auf die Ursache der
Brände zu erlangen. Einhergehend bitten die Beamten, dass sich mögliche
Hinweisgeber unter Telefon 0721/939-5555 mit dem rund um die Uhr erreichbaren
Kriminaldauerdienst in Verbindung setzen. Die Polizei betont in diesem
Zusammenhang, dass seriöse Aussagen zur Brandursache zum jetzigen
Zeitpunkt nicht getroffen werden können.
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13.11.2010 18:07
Auto beschädigt
Baden-Baden (mr) Erhebliche Beschädigungen an einem auf der Ludwig-Wilhelm-Straße
geparkten Mercedes hinterließ ein bislang unbekannter Autofahrer
am Samstagmorgen, zwischen 07.00 Uhr und 09.30 Uhr.
Als der Eigentümer zu seinem Fahrzeug in Baden-Baden kam, stellte
er mehrere Kratz- und Lackabriebspuren an der Fahrzeugseite fest, wodurch
ein Sachschaden in Höhe von ca. 4000 EURO entstand.
Hinweise zum Unfallverursacher unter der Telefonnummer 07221/680-0 an
das Polizeirevier Baden-Baden.
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13.11.2010 18:05
Fußgängerin bei Unfall mit
Straßenbahn verletzt
Karlsruhe (mr) Schwere Verletzungen zog sich am Samstagvormittag kurz
nach 10 Uhr eine 89 Jahre alte Fußgängerin aus Karlsruhe zu,
nachdem sie in Höhe der Kreuzung Ettlinger Allee/Nürnberg Straße
beim Überqueren der Gleise mit einer Straßenbahn zusammenstoßen
war. Laut Zeugenaussagen überquerte die ältere Dame die Gleisanlage
in Richtung Nürnberger Straße trotz Rotlicht zeigender Fußgängerampel
und wurde dabei von einer in Richtung Ettlingen fahrenden Straßenbahn
seitlich erfasst. Obwohl der Straßenbahnführer sofort nach Erkennen
der Gefahrensituation Warnsignal gab und eine Vollbremsung einleitete,
konnte er nicht verhindern, dass die Fußgängerin seitlich gegen
die Straßenbahn lief und ins Gleisbett zurückgeschleudert wurde.
Die schwer verletzte Dame wurde vom Notarzt versorgt und musste ins Krankenhaus
eingeliefert werden. Nach derzeitigem Sachstand erlitt sie einen Oberarmbruch
und eine schwere Kopfprellung. Der Straßenbahnverkehr war für
etwa eine halbe Stunde in beide Richtungen gesperrt, ein Busersatzverkehr
wurde für diesen Zeitraum eingerichtet.
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13.11.2010 13:32
Autos beschädigt
Rastatt (mr) In der Nacht zum Samstag wurden an insgesamt neun im Bereich
Kehlerstraße, Josefstraße und Alte Bahnhofstraße abgestellten
Fahrzeugen die jeweiligen Außenspiegel durch bislang unbekannte Täter
mutwillig abgetreten, bzw. abgeschlagen. Hierdurch entstand in Rastatt
ein Sachschaden von weit über 1000 EURO.
Hinweise nimmt das Polizeirevier Rastatt unter der Telefonnummer 07222/761-0
entgegen.
13.11.10
www.baden-online.de
300 Bauarbeiter machen Tempo
Letzte Lücken werden in der dreispurigen
Autobahn geschlossen / Im Dezember soll sie in Betrieb gehen
Endspurt für die ersten 18 Kilometer dreispuriger Autobahn: Mitte
Dezember sollen sie in Betrieb gehen. Von Weihnachten bis zum 9. Januar
werden die Arbeiten an der neuen A5 dann ruhen.
13.11.2010 - Achern. »Die Planungen für die Inbetriebnahme
laufen auf Hochtouren«, sagt der Leiter Bau beim Konzessionsnehmer
Via Solutions Südwest, Matthias Schmidt. Vor der Winterpause soll
der Verkehr auf die neuen Fahrbahnen verlegt werden Wenn das Wetter es
zulässt, könnten noch im Dezember die Abbrucharbeiten für
den nächsten Bauabschnitt beginnen. Inzwischen steht fest, dass alle
Arbeiten von Weihnachten bis nach Dreikönig ruhen werden. Wieder aufgenommen
wird der Ausbau nach der Winterpause am Montag, 10. Januar.
Behördliche Prüfung
Derzeit befinden sich die jetzt aktiven Bauabschnitte in der Endphase.
Bis zu 300 Bauarbeiter treiben die Arbeiten zwischen Baden-Baden und Offenburg
voran. Es gilt, die letzten Lücken in der neuen Betonfahrbahn zu schließen,
Betonschutzwände zu bauen, Markierungen und Beschilderungen anzubringen
und Brückenbauwerke zu vollenden. Vier der 32 Brückenbauwerke,
die 2010 fertig werden sollen, sind bislang in Betrieb genommen. Überall
sonst wird noch mit Hochdruck gearbeitet. »Vor der Inbetriebnahme
steht immer auch eine Begehung, eine Abnahme und die behördliche Prüfung«,
erklärt Matthias Schmidt.
In Offenburg rollen die Autofahrer bereits ein kleines Stück auf
der neuen Betonfahrbahn, wenn sie in Richtung Süden auf die Autobahn
auffahren. Bei Appenweier musste der neue Fahrbahnbelag auf einem Teilstück
ausgetauscht werden. Dort hatte Via Solutions die Betonmischungen in einem
Probefeld getestet. »Eine der Rezepturen hat den Langzeittest nur
zu 99,9 Prozent bestanden, deshalb musste sie jetzt wieder ausgebaut werden«,
erklärt der Leiter des 350-Millionen-Euro-Projekts. Via Solutions
will ganz sicher gehen, dass die Fahrbahn möglichst lange hält
Weil die alte Oberfläche der A 5 an immer mehr Stellen zu bröseln
beginnt, arbeitet die Konzessionsgesellschaft auch mit Hochdruck an der
Ertüchtigung schadhafter Stellen. »Wir warten nicht auf die
Schlaglöcher, sondern sanieren die Deckschicht, wenn es die ersten
Anzeichen gibt«, erklärt der Verantwortliche. Nicht immer gelingt
dieser Wettlauf mit der Zeit. »Es kann immer wieder etwas kommen,
aber wir haben zwischenzeitlich so viel Erfahrung und Know-how gesammelt,
dass wir da sehr professionell rangehen können«, so Matthias
Schmidt. Teilweise werden die großen schwarzen Flicken auf der alten
Fahrbahn gar nicht lange gebraucht. Schon 2011 wird dort abgerissen, wo
der Verkehr jetzt noch durch die Baustelle rollt.
Wie es nach den Bauferien im Januar weitergeht, wird das Wetter bestimmen.
»Bei großer Kälte sind nur Abbrucharbeiten möglich.
Wenn es nicht zu kalt ist, gehen auch die Erdarbeiten gleich im Januar
weiter«, erklärt Matthias Schmidt.
Eine weitere Beschleunigung der Arbeiten ist für ihn derzeit kein
Thema. 15 bis 20 Kilometer neuer Fahrbahn pro Jahr zu bauen und in vier
Jahren außerdem 58 Brücken, fünf Stützwände,
12,5 Kilometer Lärmschutzwände und sechs Regenklärbecken
zu errichten, das sei schnell.
Der häufig geäußerten Kritik, dass Baumaschinen ungenutzt
auf den Baustellen
herumstünden, begegnet der Leiter Bau souverän: »Wir
brauchen eine hohe Verfügbarkeit von Maschinen. Sie sind immer schon
für den nächsten Einsatz disponiert und werden nicht zwischendurch
abgezogen. Das würde die Autobahn nur zusätzlich belasten.«
STICHWORT
Betonfahrbahn
Von Anfang August bis Ende September wurden auf der A 5 zwischen Baden-Baden
und Offenburg auf einer Länge von 20 Kilometern neue Fahrbahnen betoniert.
Jede Nacht entstanden im Schnitt 450 Meter dreispurige Autobahn.
Um die 14,82 Meter breite und 27 Zentimeter dicke Betonschicht aufzubringen,
mussten für jeden Abschnitt rund 1800 Kubikmeter Beton von 180 bis
200 Sattelzügen angefahren werden. Lücken blieben an den Brückenbauwerken
sowie an Ein- und Ausfahrten. Sie werden derzeit nach und nach geschlossen.
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Kommende Nacht wird A5 Richtung Basel
erneut gesperrt
13.11.2010 - Betroffen ist diesmal der Abschnitt Bühl – Achern.
Zwischen heute 22 Uhr und Morgen früh 6 Uhr wird in diesem Bereich
die Fahrbahn ausgebessert. Laut dem Streckenbetreiber Via Solutions Südwest
sei die Autobahn auf dieser Seite durch die derzeitige Belastung stark
beschädigt. (sj)
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Tiere bei Brand im Karlsruher Zoo getötet
13.11.2010 - Das Feuer war vergangene Nacht aus bisher noch unbekannter
Ursache im Streichelzoo ausgebrochen. 26 Tiere verbrannten. Die Flamen
griffen auch auf das Elefantenhaus über. Die dort untergebrachten
Elefanten und Flusspferde konnten rechtzeitig in ein Freigehege gebracht
werden. Menschen wurden nicht verletzt. Die Polizei schätzt den Schaden
auf mehrere hunderttausend Euro. (sj)
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Kartenvorverkauf für Offenburger
Weihnachtscircus startet heute
13.11.2010 - Die Tickets gibt es ab sofort in den Geschäftsstellen
der Mittelbadische Presse, an der Zirkuskasse oder bei der Messe Offenburg/Ortenau.
Premiere des neuen Programms ist am 22. Dezember.Es wird jeden Tag wieder
zwei Vorstellungen geben, außer an Heiligabend. An diesem Tag gibt
es nur um 14 Uhr eine Vorstellung. Der Offenburger Weihnachtscircus wird
wieder präsentiert vom FUNKHAUS ORTENAU. (sj)
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Bankkartenbetrüger geschnappt
13.11.2010 - Zwei Männer haben insgesamt rund 170.000 Euro erbeutet.
Sie hatten unter anderem auch Bankautomaten in Offenburg manipuliert. Die
beiden Osteuropäer montierten an Geldautomaten eine für Kunden
nicht erkennbare Kamera und spähten Daten aus. Mit kopierten EC- und
Kreditkarten hoben sie dann hohe Summen in einem Vorort der australischen
Stadt Sydney ab. Mehr als 100 Kunden sollen Opfer der 22 und 39 Jahre alten
Männer geworden sein. Neben Offenburg schlugen sie auch noch in Karlsruhe,
Freiburg, Pforzheim, Ulm und Stuttgart zu. (sj)
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swr
Stutensee-Blankenloch
Lotto- Annahmestelle überfallenIm Ortsteil Büchig ist gestern
Abend eine Lotto Annahmestelle überfallen worden. Laut Polizei bedrohten
zwei maskierte Männer den 50 jährigen Inhaber mit einem Messer.
Sie raubten ihm die Tageseinnahmen von rund 770 Euro und flüchteten
zu Fuß. Die Polizei sucht Zeugen.
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Karlsruhe
Letzte Vorbereitungen für CDU-Bundesparteitag
- für SA, 13.11.
In der Stadt beginnt morgen der 23. Bundesparteitag der CDU. Bis Dienstag
werden in der Messe Karlsruhe neben Bundeskanzlerin Merkel 3.000 Delegierte,
geladene Gäste und Journalisten erwartet. Die Hotels in Karlsruhe
und Umgebung sind ausgebucht. Während des Bundesparteitags gelten
rund um die Messe und in der Karlsruher Innenstadt verschärfte Sicherheitsmaßnahmen.
Mehrere hundert Polizisten sind im Einsatz. Auch Beamte in Zivil werden
verstärkt unterwegs sein. Nach Angaben der Polizei sind in der Karlsruher
Innenstadt mehrere kleinere Protestaktionen angemeldet, rund um die Messe
sind es bisher vier Demonstrationen mit bis zu 400 Teilnehmern. Aufgrund
der politischen Lage geht die Polizei aber davon aus, dass es mehr Demonstranten
werden könnten. Bis an den Tagungsort der Delegierten werden sie aber
kaum herankommen.
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Karlsruhe
26 Tiere bei Brand in Zoo getötet
Bei einem Brand im Karlsruher Zoo sind am frühen Morgen 26 Tiere
im Streichelzoo getötet worden. Die Flammen griffen Polizeiangaben
zufolge auch auf das Elefantenhaus über. Pflegern gelang es, die Tiere
dort in Sicherheit zu bringen. Vermutlich ist das Feuer im Futterlager
ausgebrochen.
Dramatische Rettungsaktion bei den Dickhäutern
Anwohner hatten den Brand kurz nach 4.00 Uhr in der Früh gemeldet.
Der Streichelzoo stand zu diesem Zeitpunkt schon voll in Flammen. Für
die Esel, Schafe, Ziegen, Alpakas und Ponys kam in dem verschlossenen Streichelzoo
jede Hilfe zu spät. Lediglich die Tauben konnten sich retten. Der
Wind trieb die Flammen zum Elefantenhaus direkt daneben. Die Tierpfleger
waren schnell vor Ort und konnten nicht nur die vier Elefanten, sondern
auch die zwei Flusspferde und einen Schwarm Flamingos in dem Gebäude
im Außengehege in Sicherheit bringen. "In einer dramatischen Rettungsaktion
konnten die Elefanten und auch die Flusspferde gerettet werden, obwohl
die im Grunde genommen schon fast in Flammen standen", sagte ein Polizeisprecher.
Große Teile des Elefantenhauses wurden stark beschädigt, während
der Flusspferd-Bereich weitgehend verschont blieb.
Die rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten alle Hände
voll zu tun, um die Flammen im Elefantenhaus zu löschen. Auch am Vormittag
mussten dort noch Glutnester gelöscht werden. Der Streichelzoo ist
völlig zerstört. Menschen wurden nicht verletzt. Der Sachschaden
beträgt nach ersten Schätzungen mehrere hunderttausend Euro.
Möglicherweise fing Heu FeuerErsten Vermutungen zufolge war das
Feuer möglicherweise im Futterlager des Streichelzoos ausgebrochen.
Darin war unter anderem Heu, das sehr schnell in Flammen aufging, gelagert.
Experten untersuchen die Brandursache.
Zoo-Direktorin Gisela von Hegel sagte unterdessen dem SWR, sie wolle
den Zoo morgen auf jeden Fall wieder öffnen.
1984 war bei einem Brand im Karlsruher Zoo-Restaurant ein Schaden von
etwa einer Million Mark (rund 500 000 Euro) entstanden. Damals war es Brandstiftung.
12.11.10
www.baden-online.de
Ortenauer Landrat-Stellvertreterin
gibt Amt auf
12.11.2010 - Die Erste Landesbeamtin Elke Höpfner-Toussaint tritt
aus gesundheitlichen Gründen zum 1. Februar 2011 zurück. Sie
arbeitet dann wieder beim Regierungspräsidium Freiburg. Eine Operation
im Sommer habe gezeigt, dass sie verstärkt auf die Erhaltung ihrer
Gesundheit achten müsse. Dies sei aber mit den vielfältigen und
anspruchsvollen Aufgaben als Erste Landesbeamtin des Ortenaukreises nicht
zu vereinbaren, so Höpfner-Toussaint in einer Pressemitteilung. Landrat
Frank Scherer bedauert ihr Ausscheiden nach eigenen Angaben außerordentlich.
Die Stelle der Ersten Landesbeamtin wird in der kommenden Woche vom Innenministerium
neu ausgeschrieben. (sst)
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Mitarbeiter wollen Raffinerie in Reichstett
bei Straßburg retten
12.11.2010 - Sie gilt als veraltet und soll zum Jahresende schließen.
Die Beschäftigten und Gewerkschaftsvertreter machten nun den Vorschlag,
eine Solaranlage auf dem 500 Hektar großen Gelände zu installieren.
Auch mit einer besseren Verteilung der Öllieferungen ließen
sich nach Ansicht der Arbeitnehmer-Initiative bis zu 40 Millionen US-Dollar
im Jahr einsparen. Insgesamt 250 Jobs könnten so gerettet werden.
(vf)
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Chemieunfall an Rheinauer Schule
12.11.2010 - Rheinau (red/tom). Im Rheinauer Anne-Frank-Gymnasium
ereignete sich gestern kurz nach 13 Uhr ein Chemieunfall, in dessen Verlauf
die Schule sicherheitshalber geräumt wurde. Menschen kamen nicht zu
Schaden Eine Lehrerin hatte in unterrichtsfreier Zeit einen Kanister geöffnet,
in dem es wenig später brodelte und zischte. Vorsichtshalber verließ
die Lehrerin den Raum, kurz darauf explodierte der Kanister. Vermutlich
hat das darin befindliche Bromin in Verbindung mit dem Sauerstoff zur heftigen
Reaktion geführt.
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swr
Bischweier
IG Metall kritisiert geplante Kronospan-Schließung
Die IG Metall und der Betriebsrat haben heute das geplante Aus für
das Kronospan-Werk in Bischweier kritisiert. Die Schließung des Spanplattenwerkes
aus wirtschaftlichen Gründen sei nicht notwendig, hieß es heute
von den Arbeitnehmervertretern. Roland Zitzelsberger von der IG-Metall
Gaggenau hält diese Gründe für abwegig. Er glaubt, dass
sich die Firma auf diese Weise ihrer Belegschaft entledigen wolle. Die
rund 190 Mitarbeiter hatten seit Jahren erfolglos für bessere Arbeitsbedingungen
und angemessene Bezahlung gekämpft. Am Wochenende will der Betriebsrat
gemeinsam mit der IG-Metall eine Strategie für den Erhalt des Standorts
entwerfen. Die Firma Kronospan hat in Deutschland vier Standorte. Weltweit
beschäftigt das Unternehmen rund 12.000 Mitarbeiter.
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Karlsruhe
EnBW steigert Umsatz und Gewinn
Der Karlsruher Energiekonzern EnBW hat in den ersten neun Monaten des
Jahres Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Der Umsatz wuchs im Vergleich
zum Vorjahr um 10,7 Prozent auf jetzt 13 Milliarden Euro. Der Gewinn vor
Steuern stieg auf rund 1,6 Milliarden Euro. Ein Grund dafür ist der
um fast ein Viertel höhere Stromabsatz. EnBW-Vorstandschef Hans-Peter
Villis sprach von einem zufriedenstellenden Ergebnis. Er wies aber auf
anstehende Belastungen durch die Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken
hin. Die EnBW hatte in dieser Woche eine Strompreiserhöhung von rund
10 Prozent angekündigt.
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Neupotz
Pinkelpause mit Folgen
Ein Autofahrer hat eine Pinkelpause gestern Abend mit dem Verlust seines
Wagens bezahlt. Der Mann hatte an einem Baggersee im südpfälzischen
Neupotz angehalten, um sich zu erleichtern. Wie er angab, ließ er
sein Auto mit laufendem Motor und angezogener Handbremse am Seeufer stehen.
Das Fahrzeug geriet trotzdem ins Rollen und ging vor den Augen seines Besitzers
im Baggersee unter.
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Ettenheim
Gericht stoppt Holzverbrennung
Das Verwaltungsgericht Freiburg hat per Beschluss der Firma German
Pellets ab sofort untersagt, behandelte Althölzer zu verbrennen. Gegen
eine entsprechende Genehmigung des Landratsamtes hatte ein Anwohner geklagt.
Im Jahr 2009 hatte das Landratsamt German Pellets die Genehmigung erteilt,
im Heizkraftwerk der Firma auch bestimmte Althölzer verbrennen zu
dürfen. Ein Nachbar klagte hiergegen, weil er bei der Verbrennung
gesundheitsschädliche Emissionen befürchtete. Das Gericht gab
ihm jetzt vorläufig recht. So schließe die Genehmigung u.a.
die Verbrennung von schwermetallbelasteten Hölzer nicht aus. Bei deren
Verbrennung könnten aber krebserregende Stoffe freigesetzt werden.
Da das Landratsamt den Einbau spezieller Abgasfilter nicht verlangt habe,
sei unklar, ob bei der Verbrennung die Grenzwerte tatsächlich eingehalten
werden.Die von der Genehmigungsbehörde vorgeschriebene stichprobenartige
Eingangskontrolle der Althölzer bietet laut Gericht keine ausreichende
Sicherheit. Bis zu einer Entscheidung in der Hauptsache untersagte deshalb
das Gericht die weitere Verbrennung der belasteten Althölzer.
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Titisee-Neustadt
Sturmbilanz
Das Sturmtief Carmen hat in der Nacht in Südbaden zahlreiche Bäume
umgeworfen und Steinschlag ausgelöst. Verletzt wurde laut Polizei
aber niemand. Im Hochschwarzwald gab es bei heftigem Sturm und Regen Steinschläge,
bei Lenzkirch stürzte ein Felsbrocken auf die Straße - am Fahrzeug
einer 29jährigen entstand Sachschaden in Höhe von 5000 Euro.
Die Frau blieb unverletzt. Auch heute Vormittag gab es noch Verkehrsbehinderungen
durch Steinschlag auf der B31 bei Rötenbach und der B 500 auf Höhe
Schluchsee. Im Mittleren Schwarzwald gab es vor allem in den Höhenlagen
Sturmböen, auf dem Feldberg sogar mit Orkanstärke von bis zu
160 Stundenkilometern. Dutzende von Bäumen sind umgestürzt, einige
Straßen waren - allerdings nur kurzfristig - blockiert. In der Ortenau
waren vor allem die Regionen entlang der Schwazwaldhochstraße betroffen.
Warnbarken und Bauzäune wurden teilweise von dem Sturm umgerissen,
nennenswerter Schaden ist nach Angaben der Polizei aber nicht entstanden.
Verschont von Sturmwurf blieben die Gleise der Schwarzwaldbahn. Im Freiburger
Stadtgebiet wurden vorsorglich von der Polizei zahlreiche Bauzäune
umgelegt.
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www.polizei-rastatt-baden-baden.de
11.11.10
www.baden-online.de
Streit um IKEA-Ansiedlung in Rastatt
vor dem Bundesverwaltungsgericht
11.11.2010 - Wie das Gericht mitteilt, kommt es am 16. Dezember zur
mündlichen Verhandlung. Die Stadt Rastatt hat Revision gegen das Urteil
des Verwaltungsgerichtshofes Baden-Württemberg eingelegt. Die Revision
wurde wegen der grundsätzlichen Bedeutung des Streits auch zugelassen.
Bislang war die Genehmigung für eine IKEA-Ansiedlung verboten worden,
weil dadurch nach Meinung der Gerichte der städtische Einzelhandel
gefährdet wäre. (sst)
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Geld für die Rheintalbahn
Finanzminister Stächele bestätigt
mittelfristigen Finanzplan / Ministerpräsident Mappus in Offenburg
Rheintalbahn, Stuttgart 21, Atompolitik und Länderfinanzausgleich:
Bei der Abschlussveranstaltung der Themenwochen der CDU-Südbaden in
Offenburg-Waltersweier stimmte Ministerpräsident Stefan Mappus seine
Anhänger auf den Landwagswahlkampf ein.
11.11.2010 - Offenburg-Waltersweier Was am Dienstagabend in der Freihof-Halle
in Offenburg-Waltersweier als Abschlusskundgebung der Themenwochen der
CDU Südbaden deklariert war, hatte alles, was es zu einer Wahlkampf-Auftaktveranstaltung
braucht: Mit Ministerpräsident Stefan Mappus und dem Bezirksvorsitzenden
der CDU Südbaden und Finanzminister Willi Stächele war für
Prominenz aus der ersten Reihe der Landespolitik gesorgt.
Bei den Themen galt: positive Entwicklungen und Zahlen hervorheben.
Die Halle war mit mehreren hundert zumeist CDU-Mitgliedern und Anhängern
voll belegt. Gekommen waren aber auch zwölf Demonstranten, die mit
Transparenten und Trillerpfeifen vor der Halle gegen die Atompolitik der
CDU protestierten.
Bevor Mappus etwas später zur Veranstaltung kam, hatte Willi Stächele
über Wirtschaft und Finanzen gesprochen: »Diesmal kann ich nur
mit guten Zahlen aufwarten«, sagte Stächele. Er sprach davon,
dass Baden-Württemberg in diesem Jahr sogar mit einem Wirtschaftswachstum
»wohl um die fünf Prozent« rechnen könne.
Durch die ebenfalls positiven Prognosen für die kommenden Jahre
sieht Stächele auch Steuermehreinnahmen, von denen die Kommunen partizipieren
könnten. Beim Thema »Rheintalbahn« kündigte Stächele
an, dass für die Finanzierungszusagen des Landes mittelfristig Gelder
in die Finanzplanung eingestellt werden sollen: »Diese Zusage gibt
es von Ministerpräsident Mappus.« Das Thema Rheintalbahn verband
Mappus in seiner Rede mit Stuttgart 21 und attackierte dabei gleich die
Grünen
»Schlicht unwahr«
Deren Aussage, beim Ausbau der Rheintalbahn könne alles viel schneller
gehen und mehr Gelder stünden zur Verfügung, würde Stuttgart
21 nicht gebaut, sei »schlicht unwahr«, erklärte Mappus.
»Klar ist, dass der viergleisige Ausbau der Rheintalbahn kommt«,
sagte der Ministerpräsident. Man lasse sich von den Grünen keinen
Keil zwischen Baden und Württemberg treiben.
Er gestehe jedoch zu, dass man bei Großprojekten in Zukunft manches
anders machen werde. Auch ein Grund, weshalb man in Sachen Rheintalbahn
»mehr denn je« unterwegs sei. Beim Thema Stuttgart 21 gab sich
Mappus kämpferisch. 30 Jahre Planung und dann ein Baustopp: »So
kann man kein Land regieren«, polterte er: »Das hat mit Rechtsstaat
und Demokratie nichts mehr zu tun. Ein Ausstieg bei Stuttgart 21 ist mit
der CDU nicht zu machen.«
Die Ausgaben des Landes seien für den neuen Bahnhof zudem geringer
als das, was Baden-Württemberg in den Länderfinanzausgleich einzahle.
Auf den seiner Meinung nach ungerechten Länderfinanzausgleich ging
der Ministerpräsident ausführlich ein und verwies auf die Klage
vor dem Bundesverfassungsgericht, die man gemeinsam mit Hessen und Bayern
vorbereite.
Die Atomkraft brauche man noch eine gewisse Zeit als Brückentechnologie,
verteidigte Mappus die Laufzeitverlängerung. Versorgungssicherheit
und bezahlbare Preise beim Strom hätten für ihn Priorität.
»Wir bringen auch erneuerbare Energien voran – ich bin da unideologisch«,
erklärte Mappus und betonte: »Ich bin kein Kernkraft-Fetischist.«
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swr
Karlsruhe
Siemens zieht Tariferhöhung vor
Siemens zieht seine Tariferhöhung von 2,7 Prozent um zwei Monate
vor. Außerdem bekommen die beschäftigten eine Sonderprämie
von 1000 Euro. Das haben die Unternehmensleitung und Arbeitnehmer heute
beschlossen. In Karlsruhe profitieren davon nach Angaben der IG Metall
rund 4000 Mitarbeiter. Die Gewerkschaft in Karlsruhe begrüßte
die Entscheidung von Siemens. Unternehmen, die so vorgehen, zeigten damit,
daß sie ihren Mitarbeitern eine Wertschätzung entgegenbringen.
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www.polizei-rastatt-baden-baden.de
10.11.10
www.baden-online.de
Auch E-Werk Mittelbaden erhöht
Strompreise
10.11.2010 - Zum 1. Januar wird für die Kunden die Kilowattstunde
um 1,48 Cent teurer. Grund sind die gestiegenen Kosten zur Förderung
der regenerativen Energien.
Das E-Werk Mittelbaden habe sich aber entschlossen, nur diese Erhöhung
der EEG-Umlage an die Kunden weiterzugeben. Die neuen Preise werden dann
aber mindestens ein Jahr lang nicht mehr geändert, heißt es.
Es ist die erste Strompreiserhöhung beim E-Werk Mittelbaden seit zwei
Jahren. (sst)
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Unfall mit fünf Autos am Morgen
auf der B28 bei Appenweier
10.11.2010 - In Höhe der Eisenbahnbrücke fuhr zunächst
eine Frau mit ihrem Wagen auf ihren bremsenden Vordermann auf. Dabei schob
sie diesen auf zwei weitere davor fahrende Autos auf. Ein weiterer Autofahrer
sah den Unfall zu spät und fuhr als Fünfter auf. Zwei Personen
wurden leicht verletzt, der Schaden beläuft sich auf 20.000 Euro.
(sst)
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swr
Karlsruhe
28.Karlsruher Bücherschau startet
Die Karlsruher Bücherschau wird heute Abend offiziell eröffnet.
Motto der 28. Buchausstellung ist "Liebe, Lust und Leidenschaft". Gastland
ist in diesem Jahr die Schweiz. Schon im Foyer des ehemaligen Landesgewerbeamtes
werden die Besucher auf das Gastland Schweiz eingestimmt. Auf einer großen
Tafel ist die Schweizer Alpenlandschaft aufgebaut, eine Kugel rollt durch
diese Landschaft und nimmt den Betrachter mit auf verschiedene Stationen
in der Schweiz. Ein paar Meter weiter wird es dann literarisch. Ungefähr
tausend Bücher von Schweizer Autoren, Schweizer Verlagen oder über
die Schweiz stehen in den Regalen. Mehrere Schweizer Autoren werden bis
zum Ende der Bücherschau am 5. Dezember ihre Bücher auf Lesungen
vorstellen. Auch zum Motto der diesjährigen Bücherschau "Liebe,
Lust und Leidenschaft" gibt es zahlreiche Veranstaltungen, unter anderem
eine "Erotische Nacht" am 1. Dezember im Filmtheater Schauburg. Insgesamt
können die Besucher in ungefähr 25-tausend Büchern stöbern,
dabei sind ungefähr 800 Neuerscheinungen aus diesem Jahr.
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Philippsburg/Stuttgart
Kein Atommüll nach Philippsburg
In Baden-Württemberg gibt es nach Ansicht des Umweltministeriums
keinen Platz für Atommüll aus den Wiederaufbereitungsanlagen
in Frankreich oder Großbritannien. Die Zwischenlager an den Kraftwerkstandorten
Neckarwestheim und Philippsburg seien für die am jeweiligen Standort
anfallenden Abfälle bestimmt. Ein Ministeriumssprecher in Stuttgart
sagte: «Wir sehen deshalb keine großen Chancen für den
Vorschlag des niedersächsischen Umweltministers.» Hans-Heinrich
Sander hatte angeregt, alternative Standorte für Castoren anstelle
des Zwischenlagers im niedersächsischen Gorleben zu prüfen. Auch
Philippsburgs Bürgermeister Stefan Martus lehnt zusätzlichen
Atommüll für das Zwischenlager beim Atomkraftwerk kategorisch
ab. Martus begründete dies mit den engen Lagerkapazitäten in
Philippsburg sowie bestehenden Verträgen, die zusichern, dass der
Müll in Gorleben gelagert werde.
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www.polizei-rastatt-baden-baden.de
9.11.10
www.baden-online.de
Entspannung an der Europabrücke
zwischen Kehl und Straßburg
09.11.2010 - Über zwei Wochen früher als geplant wird heute
die Baustellenampel kurz nach der Grenze abgebaut. Die Staus während
der Hauptverkehrszeiten im Kehler Stadtgebiet und auf der B28 dürften
damit ein Ende haben, so die Stadt Kehl in einer Pressemitteilung.
Teilweise müsse aber immer noch mit Behinderungen gerechnet werden,
da die Bauarbeiten auf französischer Rheinseite noch nicht vollständig
beendet sind. (vf)
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Staus und Wartezeiten auf den Autobahnen
in der Region erwartet
09.11.2010 - Laut Regierungspräsidium Freiburg müssen Autofahrer
aufgrund des Feiertages in Frankreich am Donnerstag mit teilweise erheblichen
Behinderungen rechnen. An diesem Tag gilt in Frankreich ein LKW-Fahrverbot.
Wie schon in den Vorjahren wird damit gerechnet, dass sich vor den Grenzübergängen
lange LKW-Schlangen bilden und die meisten Parkplätze belegt sind.
Die Autobahnpolizei wird bereits ab morgen Abend mit mehr Personal im Einsatz
sein. (vf)
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A 5-Anschlussstelle Bühl heute
Nacht gesperrt
09.11.2010 - Offenburg (red/vh). Weil die neue Betonfahrbahn
eingebaut wird, ist die A 5-Anschlussstelle Bühl in Richtung Karlsruhe
ab heute, 22 Uhr, bis morgen, Mittwoch, 6 Uhr, gesperrt. Die Umleitung
erfolgt über die ausgeschilderten Strecken: Aus Richtung Karlsruhe
über die U 31 und aus Richtung Basel über die U 29
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swr
Karlsruhe
Städtebaukongress 2010
Der Städtebaukongress 2010 befasst sich heute im Kongresszentrum
mit dem Thema "Bauen und Wohnen im Bestand". In Vorträgen werden die
komplexen Herausforderungen aufgegriffen, die durch den demographischen
und wirtschaftlichen Wandel sowie neue energetische und ökologische
Zielsetzungen auf die Kommunen zukommen. Außerdem werden 15 Projekte
aus Baden-Württemberg ausgezeichnet, die innovative Lösungen
beim Bauen im Bestand präsentieren.
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Karlsruhe
Nach Lokalbesuch beraubt
Ein 34jähriger Mann ist heute am frühen Morgen nach einem
Lokalbesuch überfallen und beraubt worden. Nach Polizeiangaben hatten
mindestens drei Täter den Mann niedergeschlagen und festgehalten.
Sie entwendeten Bargeld und persönliche Gegenstände. Da sich
das Opfer heftig wehrte gelang es den Täter nicht ihm auch die Armbanduhr
und eine Halskette zu entreißen. Der 34jährige wurde bei dem
Überfall leicht verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden.
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Hannover/Karlsruhe
Fischer erneut in Führungsspitze
der EKD
Der Karlsruher Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Baden,
Ulrich Fischer, ist bei der Synodentagung in Hannover erneut in die Führungsspitze
der Evangelischen Kirche in Deutschland gewählt worden. Dem Rat der
EKD, einer Art Regierung, gehören regulär 15 Theologen und Laien
an. Fischer ist seit 1998 Evangelischer Landesbischof in Baden.
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Karlsruhe
TechnologieRegion fordert Ausbau der
Rheintalstrecke
Die Technologieregion hat in einer Resolution den Ausbau der Rheintalstrecke
gefordert. Das ist das Ergebnis der 23. Sitzung der Regionalkonferenz,
die gestern stattfand. Die Technologieregion sehe Stuttgart 21 zwar als
wichtigen Baustein des transeuropäischen Schienennetzes, das Projekt
mache jedoch nur Sinn, wenn es eine durchgehende Verbindung Paris-Budapest
gebe. Um dies zu erreichen, sei der viergleisige Ausbau der Oberrheinstrecke
einschließlich des Baus des Rastatter Tunnels nötig, sagte der
Vorsitzende der Regionalkonferenz, Bernd Bechtold. Diese Maßnahmen
seien auch für die Nord-Süd-Verbindung Rotterdam-Genua und damit
vor allem für den Güterverkehr wichtig. Seit der Planfeststellung
vor zehn Jahren seien bereits 30 Millionen Euro in die Trasse investiert
worden. Außerdem wurde beschlossen, Vertreter aus dem Elsas in die
Regionalkonferenz einzubinden. Das würde die Technologieregion weiter
stärken.
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Willstätt
Rückrufaktion Fisch aus Willstätt
Eine Fischkonserve mit Hering in Pflanzenöl ist wegen möglicher
Verunreinigung mit Listerien-Bakterien zurückgerufen worden. Laut
Verbraucherministerium handelt es sich um ein Produkt der Willstätter
Firma LB Fisch. Das Unternehmen selbst hat die Rückrufaktion jetzt
gestartet. Dies ist laut der Geschäftsführerin eine reine Sicherheitsmaßnahme.
Eine Kundin hatte sich gemeldet, und gesagt, ihr sei schlecht geworden,
möglicherweise aufgrund des Verzehrs von Hering aus Willstätt.
Proben des Produktes Heringskarbonade in Pflanzenöl werden derzeit
auf Listerien-Bakterien getestet. Diese Bakterien können schwere Infektionskrankheiten
auslösen. Die Firma LB Fisch in Willstätt vertreibt ihre Produkte
vorwiegend in osteuropäischen Spezialitätengeschäften in
Baden-Württemberg. Die Herings-Produkte mit Mindesthaltbarkeitsdaten
bis 5.12.2010 sollen in den Geschäften zurück gegeben werden.
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Karlsruhe
EnBW verteuert Strom und verbilligt
Gas
Die Energie Baden-Württemberg (EnBW) wird ab dem kommenden Januar
die Strompreise um brutto 2,42 Cent pro Kilowattstunde erhöhen. In
der Grundversorgung bedeute dies eine Anhebung um 9,45 Prozent. Für
viele Gaskunden soll es hingegen billiger werden.
Der drittgrößte Energieversorger Deutschlands mit Sitz in
Karlsruhe errechnete für einen Haushalt mit zwei bis drei Personen
in der Grundversorgung und einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von
2.900 Kilowattstunden Strom eine Mehrbelastung von brutto 5,85 Euro pro
Monat.
Als Ursache für die Verteuerung nennt die EnBW den zweimaligen
Anstieg der so genannten EEG-Umlage zur Förderung der erneuerbaren
Energien.
Für zahlreiche EnBW-Gaskunden sinken die Preise hingegen zum 1.
Januar 2011 erneut. Für eine Familie mit einem durchschnittlichen
Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden betrage die Senkung zum Beispiel
im Grundversorgungstarif brutto 0,14 Cent pro Kilowattstunde (rund 2,1
Prozent). Dies ergebe eine monatliche Entlastung von rund 2,33 Euro brutto.
Damit sinkt der Preis in der Grundversorgung laut dem Konzern zum vierten
Mal in Folge und liegt um mehr als 20 Prozent niedriger als noch zu Jahresbeginn
2009.
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www.polizei-rastatt-baden-baden.de
8.11.10
www.baden-online.de
Bilanz nach dem Stromausfall in der
Nacht in Lahr
08.11.2010 - Insgesamt waren 900 Haushalte betroffen, meldet das E-Werk
Mittelbaden. Eine defekte 20-Kilovolt-Kabelleitung in der Oststadt sorgte
um 0.24 Uhr dafür, dass die Schutzsysteme automatisch die Versorgungsleitungen
im Innenstadtbereich, der Oststadt und auf dem Langenhard abschalteten.
Gegen 1 Uhr wurde auf andere Kabelstrecken umgeschaltet und die ersten
Bereiche hatten wieder Strom. Um 1.38 Uhr waren alle Lahrer wieder am Netz.
Das defekte Kabelstück wird zur Ursachenklärung derzeit untersucht.
(sst)
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300 Bauarbeiter machen Tempo
Letze Lücken werden in der dreispurigen
Autobahn geschlossen / Im Dezember soll sie in Betrieb gehen
Endspurt für die ersten 18 Kilometer dreispuriger Autobahn: Mitte
Dezember sollen sie in Betrieb gehen. Von Weihnachten bis zum 9. Januar
werden die Arbeiten an der neuen A5 dann ruhen.
08.11.2010 - Achern. »Die Planungen für die Inbetriebnahme
laufen auf Hochtouren«, sagt der Leiter Bau beim Konzessionsnehmer
Via Solutions Südwest Matthias Schmidt. Vor der Winterpause soll der
Verkehr auf die neuen Fahrbahnen verlegt werden Wenn das Wetter es zulässt,
könnten noch im Dezember die Abbrucharbeiten für den nächsten
Bauabschnitt beginnen. Inzwischen steht fest, dass alle Arbeiten von Weihnachten
bis nach Dreikönig ruhen werden. Wieder aufgenommen wird der Ausbau
nach der Winterpause am Montag, 10. Januar.
Behördliche Prüfung
Derzeit befinden sich die jetzt aktiven Bauabschnitte in der Endphase.
Bis zu 300 Bauarbeiter treiben die Arbeiten zwischen Baden-Baden und Offenburg
voran. Es gilt, die letzten Lücken in der neuen Betonfahrbahn zu schließen,
Betonschutzwände zu bauen, Markierungen und Beschilderungen anzubringen
und Brückenbauwerke zu vollenden. Vier der 32 Brückenbauwerke,
die 2010 fertig werden sollen, sind bislang in Betrieb genommen. Überall
sonst wird noch mit Hochdruck gearbeitet. »Vor der Inbetriebnahme
steht immer auch eine Begehung, eine Abnahme und die behördliche Prüfung«,
erklärt Matthias Schmidt.
In Offenburg rollen die Autofahrer bereits ein kleines Stück auf
der neuen Betonfahrbahn, wenn sie in Richtung Süden auf die Autobahn
auffahren. Bei Appenweier musste der neue Fahrbahnbelag auf einem Teilstück
ausgetauscht werden. Dort hatte Via Solutions die Betonmischungen in einem
Probefeld getestet. »Eine der Rezepturen hat den Langzeittest nur
zu 99,9 Prozent bestanden, deshalb musste sie jetzt wieder ausgebaut werden«,
erklärt der Leiter des 350-Millionen-Euro-Projekts. Via Solutions
will ganz sicher gehen, dass die Fahrbahn möglichst lange hält
Weil die alte Oberfläche der A 5 an immer mehr Stellen zu bröseln
beginnt, arbeitet die Konzessionsgesellschaft auch mit Hochdruck an der
Ertüchtigung schadhafter Stellen. »Wir warten nicht auf die
Schlaglöcher, sondern sanieren die Deckschicht, wenn es die ersten
Anzeichen gibt«, erklärt der Verantwortliche. Nicht immer gelingt
dieser Wettlauf mit der Zeit. »Es kann immer wieder etwas kommen,
aber wir haben zwischenzeitlich so viel Erfahrung und Know-how gesammelt,
dass wir da sehr professionell rangehen können«, so Matthias
Schmidt. Teilweise werden die großen schwarzen Flicken auf der alten
Fahrbahn gar nicht lange gebraucht. Schon 2011 wird dort abgerissen, wo
der Verkehr jetzt noch durch die Baustelle rollt.
Wie es nach den Bauferien im Januar weitergeht, wird das Wetter bestimmen.
»Bei großer Kälte sind nur Abbrucharbeiten möglich.
Wenn es nicht zu kalt ist, gehen auch die Erdarbeiten gleich im Januar
weiter«, erklärt Matthias Schmidt.
Eine weitere Beschleunigung der Arbeiten ist für ihn derzeit kein
Thema. 15 bis 20 Kilometer neuer Fahrbahn pro Jahr zu bauen und in vier
Jahren außerdem 58 Brücken, fünf Stützwände,
12,5 Kilometer Lärmschutzwände und sechs Regenklärbecken
zu errichten, das sei schnell.
Der häufig geäußerten Kritik, dass Baumaschinen ungenutzt
auf den Baustellen herumstünden, begegnet der Leiter Bau souverän:
»Wir brauchen eine hohe Verfügbarkeit von Maschinen. Sie sind
immer schon für den nächsten Einsatz disponiert und werden nicht
zwischendurch abgezogen. Das würde die Autobahn nur zusätzlich
belasten.«
STICHWORT
Betonfahrbahn
Von Anfang August bis Ende September wurden auf der A 5 zwischen Baden-Baden
und Offenburg auf einer Länge von 20 Kilometern neue Fahrbahnen betoniert.
Jede Nacht entstanden im Schnitt 450 Meter dreispurige Autobahn.
Um die 14,82 Meter breite und 27 Zentimeter dicke Betonschicht aufzubringen,
mussten für jeden Abschnitt rund 1800 Kubikmeter Beton von 180 bis
200 Sattelzügen angefahren werden. Lücken blieben an den Brückenbauwerken
sowie an Ein- und Ausfahrten. Sie werden derzeit nach und nach geschlossen.
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swr
Karlsruhe/Port-au-Prince
Hilfsorganisation bittet um Spenden
für Haiti
Nach dem Hurrikan Tomas spitzt sich die Lage auf Haiti weiter zu. Die
Karlsruher Hilfsorganisation "Unsere Kleinen Brüder und Schwestern"
bittet deshalb weiter um Spenden für das von Erbeben, Hurrikan und
Cholera geschundene Land. Seit dem Ausbruch der Cholera sind auf Haiti
mehr als 500 Menschen ums Leben gekommen, mehrere Tausend sind erkrankt.
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Durbach
Bilanz WG Durbach
Die Winzergenossenschaft hat in diesem Herbst rund 380.000 Kilo weniger
Rieslingtrauben gelesen als 2009 - das entspricht einem Rückgang von
40 Prozent. Von der knappen Menge bei guter Qualität erhoffen sich
die Durbacher Winzer allerdings positive Impulse für den deutschen
Weinmarkt. Emil Klaus, Vorstandvorsitzender der Durbacher Winzergenossenschaft
erwartet wegen der Knappheit und der Qualität stabile oder leicht
steigende Preise.
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Baden-Baden
Heinz Siebeneicher mit 75 Jahren gestorben
Der SWR-Rundfunk- und Fernsehmoderator Heinz Siebeneicher ist tot.
Der 75-Jährige sei nach einem Herzinfarkt und mehreren überstandenen
Herzoperationen am Freitagabend gestorben, teilte seine Familie mit.
Heinz Siebeneicher hatte seine Karriere 1964 als Nachrichtensprecher
beim damaligen Südwestfunk in Baden-Baden begonnen. Mit der Radio-Sendung
"Vom Telefon zum Mikrofon" wurde er einem größeren Publikum
bekannt. Nach einem Abstecher zum Privatfunk kehrte Siebeneicher 1989 zum
Südwestfunk zurück und moderierte die Sendung "Fröhlicher
Alltag". 1993 kam der gebürtige Berliner mit dieser Sendung ins Fernsehen.
Außerdem moderierte er die tägliche "Wunschmelodie" aus dem
Studio Freiburg.
Ende 2006 ging Siebeneicher in den Ruhestand. Er lebte zusammen mit
seiner Frau in Baden-Baden. Siebeneicher hatte einen eigenen Fanclub mit
mehr als 300 Mitgliedern. Die Trauerfeier findet am Donnerstag in der evangelischen
Stadtkirche in Baden-Baden statt.
Stimme und Charme ein Markenzeichen
SWR-Hörfunkdirektor Bernhard Hermann und SWR-Fernsehdirektor Bernhard
Nellessen würdigten Siebeneicher als einen Moderator, der mit seiner
sonoren Stimme und seinem Charme die von ihm moderierten Sendungen zu Markenzeichen
des SWR gemacht habe.
Heinz Siebeneicher wurde am 15. Januar 1935 in Berlin als Heinz Zipperer
geboren. Später nahm er den Mädchennamen seiner Mutter an. Seine
ersten Radioerfahrungen machte er beim Kinderfunk von Rias Berlin. Nach
dem Abitur besuchte er die Schauspielschule, schlug dann aber eine berufliche
Laufbahn bei der Post ein. Parallel dazu arbeitete er als Werbesprecher
und debütierte mit ersten Moderationen beim damaligen Südwestfunk
(SWF). 1964 gab Siebeneicher die Postkarriere auf und wechselte als Nachrichtensprecher
zum SWF. Schon bald wurde er als Moderator für Unterhaltungssendungen
entdeckt, wo er schließlich heimisch wurde. 2005 war Siebeneicher
mit der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet
worden.
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www.polizei-rastatt-baden-baden.de
7.11.10
http://news-aus-baden.de/
07.11.2010 09:43
Autos beschädigt
Lauf (mr) Bislang unbekannte Vandalen traten an mindestens zwei geparkten
Pkw in der Nacht auf Sonntag gegen 03.30 Uhr die Außenspiegel ab.
Ein Zeuge konnte noch drei junge Männer in die Dunkelheit flüchten
sehen. Die anschließende Fahndung durch die Polizei an der Tatörtlichkeit
in Lauf verlief ebenfalls negativ.
Hinweise auf den oder die Täter werden unter der Telefonnummer
07841/7066-0 beim Polizeirevier Achern/Oberkirch entgegen genommen.
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06.11.2010 20:19
Brummi-Unfall auf A 5
Karlsruhe (mr) Ein 49jähriger ungarischer Führer eines Sattelzuges
verursachte am 06.11.2010 um 15.05 Uhr, in Karlsruhe, auf der A 5, an der
Anschlussstelle KA-Durlach, Fahrtrichtung Norden einen folgenschweren Verkehrsunfall.
Schon vor dem Verkehrunfall meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer, dass der
spätere Unfallverursacher in Schlangenlinien fahren würde. An
der Unfallstelle kam der Sattelzug zu weit nach rechts, überfuhr die
Leitplanke auf einer Länge von 70 m und riss sich hierbei den Kraftstofftank
auf. Nach dem Gegenlenken prallte der mit 25 t Eisenrohrbündel beladene
Sattelzug in die Mittelleitplanke und beschädigte diese auf einer
Länge von 50 m. Hierbei verrutschte die Ladung, fiel auf die Gegenfahrbahn
der Autobahn und beschädigte einen vorbeifahrenden Pkw. Der auslaufende
Dieselkraftstoff verteilte sich auf der gesamten Fahrbahn. Bei der Unfallaufnahme
stellten die Polizeibeamten fest, dass der Unfallverursacher unter Alkoholeinwirkung
stand. Sein Führerschein wurde einbehalten. Der entstandene Sachschaden
betrug ca. 35.000 Euro.
Die Hauptfahrbahnen der A 5 mussten zunächst in beiden Richtungen
gesperrt werden. In Fahrtrichtung Norden konnte die Sperrung erst gegen
19.45 Uhr aufgehoben werden. Zum Auffangen des Kraftstoffs und Bergung
der Ladung war die Berufsfeuerwehr Karlsruhe und das THW im Einsatz.
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06.11.2010 17:10
Schläger
Rastatt (mr) Am Samstagmorgen gegen 00.30 Uhr passierte ein 24-jähriger
Mann aus Rastatt eine Kneipe in der Markgrafenstraße. Dabei verpasste
ihm ein 17-jähriger Rastatter grundlos einen Faustschlag ins Gesicht.
Kurze Zeit später kehrte der Geschädigte zusammen mit seinem
Vater zur Gaststätte zurück, in die sich der Schläger begeben
hatte. Der an Krücken gehende Vater wurde sofort angerempelt, sodass
er die Eingangstreppen hinunterstürzte und sich dabei verletzte. Der
24-jährige Sohn wurde ebenfalls von 4 - 5 Personen angegangen und
zusammengeschlagen. Anschließend wurden die beiden Opfer dann vor
die Gaststätte in Rastatt gestoßen. Zwei der Schläger konnten
noch in der Gaststätte vorläufig festgenommen werden. Aufgrund
ihrer Alkoholisierung mussten bei eine Blutprobe über sich ergehen
lassen. Im Rahmen der Maßnahmen kam es auch zu Beleidigungen der
Polizeibeamten.
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swr
Kehl/Berg
Castor-Transport durch Baden-Württemberg
gerollt
Der Castor-Zug mit radioaktivem Atommüll ist gestern nicht wie
geplant durch Rheinland-Pfalz, sondern durch Baden-Württemberg gerollt.
Im südpfälzischen Berg hatten rund 2.000 Demonstranten die Gleise
besetzt. Der Transport überquerte schließlich im badischen Kehl
die Grenze.
Ursprünglich sollte der Castor-Transport mit elf Atommüllbehältern
aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague die deutsch-französische
Grenze bei Lauterbourg nach Rheinland-Pfalz überqueren.
Umweltschützer besetzen Brücke
Im Bahnhof von Kehl kam der Castor-Zug für fast vier Stunden zum
Stehen. Atomkraft-Gegner hätten die Rangierarbeiten gestört und
dadurch die Weiterfahrt verzögert. Zunächst hatten die Einsatzkräfte
bestritten, dass der lange Aufenthalt mit der Aktion der Protestler zu
tun hatte. Unter anderem hatten sich drei Aktivisten der Umweltschutzorganisation
Greenpeace 400 Meter hinter dem Bahnhof von einer Brücke abgeseilt,
über die der Castor-Transport fahren musste. Sie wurden anschließend
festgenommen.
Von Kehl fuhr der Zug weiter über Karlsruhe; dort gab es laut Polizei
keine Behinderungen, obwohl zunächst Atomkraftgegner die Sperren entlang
der Gleise regelrecht überrannt hatten. Drei Menschen wurden in Gewahrsam
genommen. Vor dem Hauptbahnhof versammelten sich 200 bis 300 Demonstranten.
Zahlreiche Straßen, die über die Bahngleise führen, waren
gesperrt. 750 Polizeibeamte sicherten den Transport entlang des Rheins
bis zur hessischen Landesgrenze. Um 20.31 Uhr am Samstagabend verließ
der Castor-Transport Baden-Württemberg.
Im rheinland-pfälzischen Berg an der deutsch-französischen
Grenze, wo der Zug auch hätte ankommen können, hatten am Samstagvormittag
rund 2.000 Atomkraftgegner demonstriert. Die Protestaktion im Bienwald
nahe Berg verlief ohne Zwischenfälle, hieß es. In Dannenberg
bei Gorleben kamen Zehntausende zur zentralen Kundgebung gegen Atomkraft
zusammen.
Protestaktionen auch in FrankreichAuf französischer Seite in Hausbergen
kurz vor Lauterbourg nahm die französische Polizei 16 Greenpeace-Aktivisten
in Gewahrsam. 14 von ihnen hatten sich auf die Schienen gelegt, zwei hatten
sich mit Röhren an den Schienen festgemacht, so ein Greenpeace-Sprecher.
Der Zug sei gegen 12.15 Uhr zum Stehen gekommen, die Röhren seien
mit einem Metallschneider durchtrennt worden.
Der Castor-Transport war am Freitag von der Wiederaufbereitungsanlage
im nordfranzösischen La Hague nach Gorleben gestartet.
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Bad Rippoldsau-Schapbach
Zuwachs im Wolf- und Bärenpark
Braunbärin Jurka in Baden-Württembergs erstem alternativen
Wolf-und Bärenpark in Bad Rippoldsau-Schapbach (Kreis Freudenstadt)
hat Gesellschaft von drei fast 20 Jahre alten Bärenmännern bekommen.
Der Park wurde erst vor zwei Monaten eröffnet.
Die Tiere kämen aus einem Zirkus und seien in den vergangenen
15 Jahren in einer umgebauten Lkw-Garage untergebracht gewesen, sagte Projektleiterin
Annika Lürßen am Freitag. Sie seien nicht besonders gut behandelt
worden und entsprechend in einem schlechten Gesundheitszustand. "Wir werden
sie jetzt erstmal mit gutem Essen aufpäppeln", erklärte Lürßen.
Welche Verhaltensstörungen die Bären durch die langjährige
Gefangenschaft davongetragen haben, werden die kommenden Wochen zeigen.
"Die Tiere brauchen im Schnitt mehrere Jahre, bis sie wieder ihre natürlichen
Verhaltensweisen annehmen.", erklärte die Projektleiterin. In Gefangenschaft
können sie bis zu 30 Jahre alt werden.
Lürßen hofft, dass noch in diesem Jahr wie geplant neun
Wölfe in den Park kommen, die ebenfalls aus schlechter Haltung stammen.
Bisher lebte mit der 15 Jahre alten Braunbärin Jurka nur ein Tier
in der Auffangstation. Jurka kam Ende August aus Italien in den Park. Ihr
Sohn Bruno erlangte traurige Berühmtheit, weil er am 26. Juni 2006
in Oberbayern erschossen wurde.
6.11.10
www.baden-online.de
16-Jährige baute gestern Abend
Autounfall in Offenburg
06.11.2010 - Zwei Verletzte waren die Bilanz. Die Fahrerin besitzt
aufgrund ihres Alters noch keinen Führerschein. Sie hatte die Kontrolle
verloren und war mit dem Wagen gegen einen Baum geprallt. Die Polizeibeamten
staunten bei ihren Ermittlungen nicht schlecht. Der Fahrzeugbesitzer hatte
vor der 16-Jährigen bereits eine 13-jährige Mitfahrerin ans Steuer
gelassen. Damit nicht genug: Der Besitzer saß betrunken im Auto,
und wie sich herausstellte, hatte er vor der 13-Jährigen selbst noch
den Wagen durch Offenburg gefahren. Sachschaden: rund 5.000 Euro. (sst)
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Weiterer Erfolg für den „Schluckspecht
E“ der Hochschule Offenburg
06.11.2010 - Mit einer Batterieladung fuhr das Niedrigenergiefahrzeug
in Südafrika jetzt 626,6 Kilometer. Damit stellte das Team um die
Professoren Ulrich Hochberg und Claus Fleig einen neuen Reichweitenrekord
auf öffentlichen Straßen auf und erbrachte den Beweis, dass
der „Schluckspecht E“ alltagstauglich ist. Gestern Nachmittag hat das Team
den Erfolg gefeiert.
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Das Geld war auf einmal verschwunden
Betrüger in einem Gengenbacher
Pflegeheim
06.11.2010 - Gengenbach (red/rr). Ein Betrüger trieb sich am Donnerstag
im Gengenbacher Pflegeheim am Nollen herum. Er gab vor, seine Mutter besuchen
zu wollen. Er wollte angeblich ein Stück Kuchen kaufen, musste dazu
aber, wie er betonte, einen 50-Euro-Schein wechseln
Verschiedene Heimbewohner wollten ihm helfen und zogen ihre Geldbörse
hervor, um den Schein zu wechseln. Der Mann nutzte seinerseits die Gelegenheit,
um »behilflich« zu sein. Er nahm das Portemonnaie an sich und
wechselte den Schein selbst und gab dann den Geldbeutel zurück, teilte
die Polizei gestern mit.
Was die hilfsbereiten Personen nicht ahnten war, dass der Betrüger
blitzschnell das Geld im Portemonnaie verschwinden ließ und nur den
leeren Geldbeutel zurück gab. Der Mann konnte entkommen.
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swr
Köln/Karlsruhe
Halmich unterstützt Kampagne "Gewalt
gegen Frauen - nicht mit uns"
Regina Halmich ist neue Schirmherrin der Kampagne «Gewalt gegen
Frauen - nicht mit uns». Damit unterstützt die mehrfache Boxweltmeisterin
aus Karlsruhe die Aktion des Deutschen Olympischen Sportbundes in Zusammenarbeit
mit Kampfsportverbänden, Frauenorganisationen und dem Weißen
Ring. Es gehe darum, ein Tabuthema öffentlicher zu machen und dafür
zu sensibilisieren, hieß es. Zum dritten Mal seit 2008 ruft der Deutsche
Olympische Sportbunde Kampfsportvereine dazu auf, Schnupperkurse und Probetrainings
für Frauen anzubieten.
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Karlsruhe
Ausstellungs-Eröffnung im ZKM
Die Einsamkeit der Menschen in der Massengesellschaft ist Thema einer
Ausstellung, die heute Abend im Zentrum für Kunst und Medientechnologie
in Karlsruhe eröffnet wird. Unter anderem hat das Künstlerduo
Elmgreen & Dragset einen originalgetreuen vierstöckigen Plattenbau
errichtet. Die beiden renommierten Künstler fordern die Besucher auf,
ihrer Neugierde freien Lauf zu lassen und von außen durch die Fenster
in die verschieden eingerichteten Zimmer zu schauen. Die Ausstellung ist
bis Ende März im ZKM zu sehen
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Straßburg
Castor-Zug nach Norden abgebogen
Der Castor-Transport mit hoch radioaktivem Atommüll ist nach Informationen
von Atomkraftgegnern bei Straßburg nach Norden in Richtung Rheinland-Pfalz
abgebogen. Sie vermuten nun, dass der Zug zwischen 16 und 17 Uhr vom rheinland-pfälzischen
Wörth nach Karlsruhe kommt und von dort aus über Mannheim nach
Darmstadt fährt. Eine Alternativroute wäre gewesen, dass der
Transport bei Kehl die deutsche Grenze überquert und dann einen weiten
Teil seiner Strecke durch Baden- Württemberg gefahren wäre. Mehrere
hundert Atomkraftgegner haben unterdessen in Berg in Rheinland-Pfalz die
Bahnstrecke unmittelbar hinter der französisch-deutschen Grenze besetzt,
um die Durchfahrt des Castor-Zugs zu blockieren.
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www.ka-news.de
Bühl gibt sich am 7. November
verkaufsoffen
Bühl (ps) - Neben traditionellen Jahrmarkt laden am Sonntag, 7.
November die Bühler Geschäfte in die Stadt ein. Der verkaufsoffene
Sonntag wird von Bühl in Aktion, der Innenstadtgemeinschaft, von 13
bis 18 Uhr durchgeführt, während sich die Händler beim Jahrmarkt
bereits um 11 Uhr auf Kundschaft freuen.
Die aktiven Händler, so heißt es in der Pressemitteilung
des Veranstalters, bereiten zur Zeit in ihren Geschäften und davor
Attraktives vor. Unter anderem haben die meist inhabergeführten Geschäfte
die aktuellen Herbst-Winter-Modetrends in den Regalen. Auf gutes Wetter
hofft ein Unternehmer in der südlichen Hauptstraße, um seine
Modeschau in mehreren Durchgängen vorführen zu können.
Die neue Aufenthaltsqualität der umgebauten Hauptstraße
wird diese Show ermöglichen. Neuwagen der Bühler Autohäuser
stehen vereinbarungsgemäß erst im Frühjahr wieder im Fokus.
Trotzdem hat sich ein "heißer Jaguar" angekündigt, geht aus
der Mitteilung hervor.
Ein neues Spektrum der Kooperation geht in Aktion: Die drei Landmaschinen-
und Gartengerätefirmen in Bühl stellen aus. Hobby- und Profiklassen
werden abgedeckt, wenn es um Neuheiten bei kleineren und größeren
Geräten geht. Ob zum Schneiden, Entfernen, Pflegen oder Entsorgen
– die drei Mittelständler in dieser Branche werden einiges zu bieten
haben.
Ausstellungsfläche ist die Eisenbahnstraße, zwischen Rathauskreisel
und Friedrichstraße. Alle Parkplätze, von denen es rund 2.000
zentrumsnah gibt, können an diesem Tag kostenlos benutzt werden, heißt
es abschließend.
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http://news-aus-baden.de/
06.11.2010 08:51
Rezeptfälscher ermittelt
Achern/Oberkirch (mr) Nach umfangreichen Ermittlungen kam das "Team
Spritze" des Polizeireviers Achern/Oberkirch auf die Spur zweier arbeitslosen
Männer im Alter von 31 und 32 Jahren, die im Verdacht stehen, mit
gefälschten Rezepten Medikamente erworben und gewinnbringend in der
Drogenszene abgesetzt zu haben. Beide waren den Ermittlern als Betäubungsmittelkonsumenten
bekannt . Die Verdächtigen sollen über einen Zeitraum von ca.
zwei Monaten ursprünglich in einer Arztpraxis legal erhaltene Rezepte
mittels technischer Hilfsmittel verändert und im Anschluss mit einer
verfälschten Unterschrift versehen in verschiedenen Apotheken im Bereich
von Bühl bis Appenweier eingelöst haben. Die hierbei erworbenen
Medikamente, welche über einen längeren Zeitraum eingenommen
zur Abhängigkeit führen, sind in der Betäubungsmittelszene
als Ausweichmittel bekannt und sehr gefragt. Nach den bisherigen Erkenntnissen
muss die Polizei davon ausgehen, dass die beiden Männer die illegal
erworbenen Medikamente, - zumindest zum Teil -, gewinnbringend in der Drogenszene
in Achern und Oberkirch weiterveräußert haben. Weiterhin kann
nicht ausgeschlossen werden, dass auch verfälschte Rezepte selbst
gewinnbringend an andere Personen veräußert wurden. Die Auswertung
der bei Wohnungsdurchsuchungen gefundenen Beweismittel belegt die regen
Fälscheraktivitäten. Da einer der Tatverdächtigen noch eine
Gefängnisstrafe zur Verbüßung offen hatte, wurde er nach
Abschluss der Maßnahmen in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
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05.11.2010 19:22
Zwei Verkehrsunfälle mit Verletzten
auf der A 5
Baden-Baden/Rastatt (mr) Zwei Verkehrsunfälle behinderten den
Verkehr am Freitag auf der A 5 in Fahrtrichtung Norden im Bereich Baden-Baden
und Rastatt. Gegen 15.30 Uhr kam es in Höhe der Tank- und Rastanlage
Baden-Baden zu einem Unfall mit drei Schwerfahrzeugen, wobei ein Fahrer
leicht verletzt wurde. Es entstand hoher Sachschaden. Im weiteren Verlauf
kam es zwischen den Anschlussstellen Rastatt-Süd und Rastatt-Nord
zu einem Auffahrunfall am Stauende, an dem drei Pkw beteiligt waren. Der
Verursacher hatte das Stauende zu spät bemerkt und war aufgefahren.
Dieser wurde dabei schwer, drei weitere Insassen in den Fahrzeugen leicht
verletzt. Hier werden die verunfallten Fahrzeuge abgeschleppt. Der Verkehr
konnte die beiden Unfallstellen einspurig passieren. Es bestand ein Rückstau
von ca. 10 Kilometern.
5.11.10
www.baden-online.de
"Holiday On Ice" am Wochenende in Offenburg
05.11.2010 - Die beliebteste Eisshow der Welt hat am Abend in der Baden
Arena Premiere. Drei weitere Shows mit elegantem Eiskunstlauf, mitreißender
Musik und fantasievollen Kostümen sind angesetzt.
Die Show hat das Motto "Festival" und reicht vom Maskenball in Venedig
bis zum Tanz der Geister und Vampire. Die Premiere beginnt um 19 Uhr. (as)
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Millionenförderung für Hochwasserschutz
in Kehl, Rheinau und Willstätt
05.11.2010 - Über 1,2 Millionen Euro investiert das Land in eine
Elektronische Mess-Steuer-Regeltechnik. Damit kann künftig jederzeit
der aktuelle Pegel auch im Internet abgelesen werden. Die Reaktionszeit
der Einsatzkräfte wird im Ernstfall so verkürzt. Der Zweckverband
Hochwasserschutz Hanauerland hatte die Fördergelder beantragt. So
werden 122 Kilometer Gewässer auf 90 Quadratkilometern überwacht.
Insgesamt kostet die neue Anlage 1,75 Millionen Euro, 2012 soll sie einsatzfähig
sein. (as)
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Gastwirte begrüßen längere
Öffnungszeit
Hauptversammlung des Dehoga-Bezirks
Achern in Önsbach / Investitionen von rund 19 Millionen Euro
05.11.2010 - Achern-Önsbach (mg). Als große Erfolge wertet
man beim Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) die Absenkung
des Mehrwertsteuersatzes in der Hotellerie von 19 auf sieben Prozent und
die Verkürzung der nächtlichen Sperrzeiten 16 der 90 Mitglieder
des Bezirks Achern kamen am Mittwoch zur Hauptversammlung in die Grillstube
Rose in Önsbach.
»Die Hotellerie hält Wort«, sagte Bezirksvorsitzender
Willi Prestel aus Sasbachwalden in seinem Jahresbericht. Die Einführung
des geringeren Mehrwertsteuersatzes zum 1. Januar habe dafür gesorgt,
dass in den Hotels dringend notwendige Investitionen angepackt und neue
Arbeitsplätze geschaffen wurden. Im Ortenaukreis seien Investitionen
von rund 19 Millionen Euro und 66 neue Mitarbeiter an den Verband gemeldet
worden. »Das bezeugt, dass es höchste Zeit war«, so Prestel.
Er hofft, dass sich eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes in Zukunft auch
für die Gastronomie erreichen lasse.
Von einem »großartigen Investitionsverhalten der Hoteliers
im Ortenaukreis, welches eventuelle Steuerausfälle eigentlich kompensiert«,
sprach der Geschäftsführer der Dehoga Karlsruhe, Hans-Christoph
Bruß. Er beklagte eine »Geldgier mancher Kommunen«, die
den Hoteliers die Steuererleichterung über eine Bettensteuer oder
Kulturförderabgabe wieder entziehen wollten. Dies sei in Karlsruhe
und Stuttgart abgewehrt worden, in anderen Regionen bundesweit aber bereits
in den Startlöchern.
Noch kein Aufschwung
Als Erfolg bewertete Hans-Christoph Bruß die Verkürzung
der Sperrzeiten seit 1. Januar von vorher 1 Uhr auf 3 Uhr von Sonntag bis
Donnerstag und auf 5 Uhr am Freitag und Samstag. Ausnahmen seien nur in
Kurorten (bis 2 Uhr) und über kommunale Satzungen möglich
Die Betriebe sparen dadurch die Antragstellung auf Verkürzung
der Sperrzeit und die damit verbundenen Gebühren.
Derzeit bietet die Branche in Baden-Württemberg 9600 Ausbildungsplätze,
davon allein 4000 für Köche. Hier wünscht sich der Berufsverband
der Gastwirte und Hoteliers eine Änderung im Jugendarbeitsschutz.
Bisher dürfen Auszubildende nur bis 22 Uhr beschäftigt werden.
Eine Ausdehnung auf 24 Uhr sei wünschenswert, so der Geschäftsführer.
Ein wirtschaftlicher Aufschwung, so Bruß weiter, sei noch nicht in
der Hotellerie und erst recht nicht in der Gastronomie angekommen.
Die Zahl der Mitglieder im Dehoga-Bezirk Achern liegt seit rund zehn
Jahren um die 90. Willi Prestel wünscht sich hier einen Aufwärtstrend.
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swr
Karlsruhe
Tierquäler muss ins Gefängnis
Im Prozess um Tierquälerei hat das Amtsgericht einen 34-jährigen
Karlsruher zu drei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt. Der
Mann hatte mehrfach Katzen gequält und danach getötet. Er wurde
auch wegen zahlreicher Einbrüche verurteilt. Um seine Drogensucht
zu finanzieren, brach der Mann regelmäßig in Häuser ein
und stahl dabei Hunderte von Fahrrädern und Bargeld. Der 34-Jährige
legte ein Geständnis ab. Warum er Katzen gequält hat, konnte
er nicht erklären. Eine psychische Störung hatte ein Gutachter
ausgeschlossen.
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Gaggenau
Sparkasse muss Einbruchsschaden ersetzen
Die Sparkasse Baden-Baden/ Gaggenau muss einer Kundin rund 20.000 Euro
erstatten, die ihr aus einem Schließfach gestohlen worden waren.
Das hat das Baden-Badener Landgericht entschieden. Im März war das
Bargeld bei einem Einbruch in der Bank gestohlen worden. Die Sparkasse
hatte eine Schadenersatz-Zahlung abgelehnt, mit der Begründung, dass
die Schließfächer nur für Sparkassenbücher gedacht
seien. Der zuständige Richter sah das anders: Wenn ein Kunde ein Bankschließfach
anmiete, könne er davon ausgehen, dass es in dem Bankgebäude
auch eine Sicherung gebe. Insgesamt sind bei dem Einbruch im März
die Schließfächer von mehr als 30 Sparkassen-Kunden ausgeraubt
worden.
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Rastatt
Zweimillionste A-Klasse läuft
vom Band
Im Mercedes Benz Werk in Rastatt ist heute der zweimillionste Wagen
der A-Klasse vom Band gelaufen. Das Modell wird seit 1997 in Rastatt gebaut.
Zwei Millionen Fahrzeuge seien Beweis dafür, dass die A-Klasse ein
großer Erfolg sei, so ein Sprecher des Konzerns. Im kommenden Jahr
beginnt die Produktion der neuen Generation. Dafür werden ins Werk
600 Millionen Euro investiert. Im Mercedes Benz Werk in Rastatt arbeiten
5.300 Menschen, dort wird neben der A- auch die B-Klasse von Mercedes gebaut.
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Karlsruhe
Wellenreuther erklärt sich zur
Präsidenten-Kandidatur
Der Übergangspräsident des Karlsruher SC, Ingo Wellenreuther,
will am Nachmittag (14 Uhr) erklären, ob er sich als neuer Präsident
zur Wahl stellt. Der 48-jährige CDU-Bundestagsabgeordnete hatte das
Amt vor sechs Wochen nach dem Rücktritt von Paul Metzger übergangsweise
übernommen. Eine Kandidatur hat er bisher von wirtschaftlichen und
sportlichen Gesichtspunkten abhängig gemacht. Der neue KSC-Präsident
soll am 17. November gewählt werden.
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www.polizei-rastatt-baden-baden.de
4.11.10
swr
Karlsruhe
Brand in Mehrfamilienhaus gelöscht
Der Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Karlsruher Nordweststadt
ist gelöscht. Das Feuer war am Vormittag ausgebrochen, das oberste
Stockwerk des Mietshauses ist komplett ausgebrannt. Eine Frau wurde mit
Hilfe einer Drehleiter gerettet. Vier Menschen mussten mit leichten Verletzungen
ins Krankenhaus. Der Sachschaden geht nach ersten Schätzungen der
Polizei in die Hunderttausende. Die Brandursache ist noch unklar.
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Karlsruhe
Mutmaßlicher Bandenchef festgenommen
Beamte des Regierungspräsidiums Karlsruhe haben zusammen mit dem
Landeskriminalamt Baden-Württemberg einen mutmaßlichen Bandenchef
festgenommen. Der 36-jährige Mann soll zusammen mit weiteren Bandenmitgliedern
mehrere Geldautomaten aus der Verankerung gerissen und anschließend
geknackt haben. Er wurde im rumänischen Bukarest festgenommen.
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Baden-Baden
Barenboim bekommt Karajan-Musikpreis
Der Pianist und Dirigent Daniel Barenboim bekommt heute Abend im Baden-Badener
Festspielhaus den Karajan-Musikpreis verliehen. Die Jury begründete
ihre Entscheidung damit, dass Barenboim die klassische Musikwelt entscheidend
geprägt und weiterentwickelt habe. Der Karajan-Musikpreis ist mit
50.000 Euro verbunden. Das Geld muss für die Nachwuchsförderung
verwendet werden. Barenboim ist Direktor der Berliner Staatsoper. Vor ihm
haben unter anderem die Violinist Anne-Sophie Mutter und Bassbariton Thomas
Quasthoff den Preis im Baden-Badener Festspielhaus überreicht bekommen.
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http://news-aus-baden.de/
04.11.2010 13:23
Unerwarteter Nachwuchs im Zoo
Karlsruhe (mr) Etwas unerwartet für den Zoo Karlsruhe kam am Mittwochnachmittag
(3. November) im Giraffenhaus das zweite Giraffenkind in diesem Jahr „auf
die Welt“. Mutter ist die erst fünfjährige „Nike“, die vor zwei
Jahren aus dem Kölner Zoo in die Fächerstadt gereist war.
Gegen 14 Uhr wurden gestern Anzeichen für eine nahende Geburt festgestellt.
Das Giraffenhaus wurde sofort geschlossen, um genügend Ruhe für
die Erstgebärende und das bevorstehende Ereignis zu gewährleisten.
Die Geburt verlief völlig komplikationslos - und schnell, bereits
eine Stunde später lag das Junge im weichen Stroh. Und schon knapp
eineinhalb Stunden später stand die männliche Netzgiraffe sicher
auf ihren langen Beinchen und hatte die Milchquelle der Mutter entdeckt.
Dass die junge „Nike“ in den vergangenen Wochen etwas füllig geworden
war, hatten die Tierpfleger durchaus bemerkt. Jedoch rechnete niemand bei
dem jungen Weibchen mit einer Geburt, zumal Vater „Max“ schon vor über
einem Jahr gestorben war und zuvor nie ein Deckakt, aber auch keine Brunft
bei der Junggiraffe beobacht wurde.
Um der erstgebärenden Mutter und dem Jungtier die nötige Ruhe
zu geben, wird das Giraffenhaus nur stundenweise geöffnet. Der Zoo
behält sich vor, bei zu starker Störung den Zutritt einzuschränken.
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www.baden-online.de
Deutschlandweit einmaliger Eisenbahn-Erlebnispfad
entsteht in Triberg
04.11.2010 - Im kommenden Jahr soll er eröffnet werden. Es ist
ein Projekt der Stadt Triberg zusammen mit der Deutschen Bahn und der EU.
Die Attraktion wird direkt am Bahnhof liegen – dieser ist Anfangs- und
Endpunkt zweier Tourenmöglichkeiten. Beide Touren dauern jeweils zweieinhalb
Stunden. 16 Verweilstationen werden eingerichtet, die sich mit der Schwarzwaldbahn
beschäftigen. Der Erlebnispfad wird nicht neu angelegt, es werden
die vorhandenen Wege benutzt, teilt die Stadt Triberg mit. (sst)
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Achern besitzt nun eine Ladesäule
für Autostrom
Energie aus 100 Prozent Ökostrom
reicht pro »Tankfüllung« für 130 Kilometer
Gestern wurde die erste Ladesäule für Elektroautos in Achern
offiziell in Betrieb genommen.
04.11.2010 - Achern. Die Süwag hatte gestern wie jedes Jahr
Bürgermeister der Region zur Info-Veranstaltung zu Fragen der Energieversorgung
eingeladen. Dabei nahm Jost Geweke, Vertriebsvorsitzender der Süwag
Energie AG, die erste Autostrom-Ladesäule im Stadtgebiet in der Kapellenstraße
37 in Betrieb Einige Bürgermeister nutzten die Gelegenheit zu einer
Probefahrt im Elektro-Auto und waren von der geräuschlosen und wendigen
Fahrweise begeistert.
Ulrich Burr, Prokurist und Leiter der Süwag-Niederlassung Süd,
sagte, dass die Ladesäule zu 100 Prozent aus Ökostrom gespeist
wird. Sie ist auf eine Ladeleistung von 40 kW ausgelegt, die Ladedauer
beträgt knapp eine Stunde. Josef Geweke »betankte« dann
auch gleich einen kleinen Micro Vett 500 E.
Der Fuhrpark der Süwag in Achern wird für die nächsten
vier Monate um den Fiat erweitert. Der kleine Viersitzer basiert auf dem
beliebten Fiat 500 und ist ein echter Hingucker. Eine Tankladung Ökostrom
reicht für Touren bis zu 130 Kilometer, kostet nur rund drei Euro
und ist nahezu CO2-frei.
Einige Gemeinden haben schon ihr Interesse an dem Elektroauto bekundet.
»Sie können das Fahrzeug bei der Süwag ausleihen«,
kündigte Geweke an, »um seine Alltagstauglichkeit zu testen«.
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www.polizei-rastatt-baden-baden.de
3.11.10
www.baden-online.de
Hochzeitsmesse am kommenden Wochenende
in Rust
03.11.2010 - Die "TRAU" macht zwei Tage lang Station in der Arena des
Europa-Parks. 80 Aussteller aus 30 Branchen präsentieren alles rund
um den schönsten Tag. Die Messe ist am Samstag und Sonntag jeweils
von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Eine weitere Hochzeitsmesse in der Ortenau
steigt dann ab dem 20. November mit der „Ja, ich will“ auf dem Messegelände
in Offenburg. (sst)
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Weiterer Vor-Ort-Termin in Sachen Rheintalbahn
03.11.2010 - Morgen besucht eine Delegation des Bundestags-Verkehrsausschusses
die kritischsten Punkte des geplanten Ausbaus, unter anderem in der Ortenau.
Zunächst geht es durch Südbaden. Nachmittags besichtigen die
Politiker dann den Bahngraben in Offenburg. Anschließend geht es
noch weiter zum Lahrer Bahnhof, wo außerdem Sprecher von Bürgerinitiativen
und die Bürgermeister von Mahlberg, Ringsheim und Kappel-Grafenhausen
dabei sein werden. (sst)
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Längster Kochkurs der Welt gestartet
In Sasbachwalden wird bis heute Nacht
gekocht
03.11.2010 - Sasbachwalden (sp). »Alle paar Jahre wird mir langweilig,
dann muss ich immer etwas Neues, Verrücktes machen«. Mit dieser
Rezeptur startete Chefkoch Klaus-Werner Wagner von der Kochschule »Gourmet«
in Sasbachwalden gestern Nachmittag den Versuch, den bisherigen Weltrekord
für den längsten Kochkurs zu knacken Der magische Termin wäre
heute, Samstag, 22.01 Uhr, aber Wagner und seine Ehefrau Anita ließen
beim Start überhaupt keine Zweifel aufkommen, dass sie mit ihren Kochschülern
selbst mit »Ringen unter den Augen« bis in den Sonntag hinein
kochen.
»Top, die Wette gilt«, sagte Bürgermeister Valentin
Doll, der kurz nach 14 Uhr die Zeit nahm und dem Chefkoch einen Kochtopf
überreichte. »Wo anders als in Saschwalle kann so ein Rekordversuch
stattfinden«, meinte Doll voll des Lobes über die Idee von Klaus-Werner
Wagner, der immer für Überraschungen gut ist. »Es freut
mich sehr, dass Sie immer wieder den guten Ruf von Sasbachwalden verbessern
helfen«, so Doll.
Damit die Kochschüler nichts anbrennen lassen, gaben ihnen Weinkönigin
Verena Börsig und Weinprinzessinnen Lisa Wild einen weinseligen Spruch
mit auf die nächsten 34 Stunden.
»Wir können dabei nur lernen und unsere Männer freuen
sich, wenn wir gut kochen«, meinten Christel Müller und Barbara
Hund beim Start. Auch Hauptamtsleiter Jürgen Zeilfelder legte sich
putzmunter den Kochschurz an und folgte aufmerksam den Anweisungen.
600 Anmeldungen
Alle fünf Stunden stand ein anderes Kochschüler-Trio mit
jeweils sechs Köchen in der Rekordküche. Gut 600 Personen von
Berlin bis München hatten sich für den Rekordversuch gemeldet,
sagte Wagner hellauf begeistert von dieser überwältigenden Resonanz
Das wird sehr viel Spaß machen«, so der mehrfach ausgezeichnete
TV- und Promikoch, Buchautor, Eurotoquechefkoch und Jurymitglied beim deutschen
Gastro Award.
Eine Menüfolge stehe nicht fest, die werde mit den Schülern
entwickelt, die kostenlos teilnehmen dürfen. Das Startmenü stand
aber fest: Rücken vom Weiderind mit Rotwein-Scharlottensauce und Panna
Cotta mit karamellisierten Früchten
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swr
Baden-Baden/Cottbus
Stadtrat stirbt bei Flugzeugunglück
Der Baden-Badener FDP-Stadtrat Hubert Gassenschmidt ist gestern bei
einem Flugzeugunglück in Polen ums Leben gekommen. An Bord des privaten
einmotorigen Flugzeugs war auch eine Frau, die ebenfalls getötet wurde.
Die Maschine war gestern Vormittag vom Regionalflughafen Karlsruhe-Baden-Baden
in Richtung Cottbus gestartet. Während des Landeanflugs auf Cottbus
verschwand das Flugzeug über polnischem Gebiet plötzlich vom
Radar. Einen Notruf habe es nicht gegeben, so die Polizei. Die Behörden
in Warschau haben die Ermittlungen übernommen. Experten der Braunschweiger
Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen sind derzeit vor Ort. Die
Leichen der beiden Flugzeuginsassen seien geborgen. Die Identität
der Frau ist noch ungeklärt. Die Ursache des Unglücks werde derzeit
untersucht, hieß es weiter. Am Steuer der Maschine saß der
49jährige Baden-Badener Stadtrat Hubert Gassenschmidt. Er hinterlässt
drei Kinder im Alter zwischen 10 und 15 Jahren.
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Karlsruhe
Anträge können wieder bearbeitet
werden
Die Anträge für den neuen Personalausweis können in
der Region mittlerweile wieder ohne Probleme bearbeitet werden. Wegen technischer
Probleme im zuständigen Rechenzentrum in Karlsruhe konnten die Bürgerbüros
in mehreren Städten seit gestern Vormittag keine Anträge entgegen
nehmen. Betroffen waren unter anderem Karlsruhe, Pforzheim und Baden-Baden.
Allein in Karlsruhe blieb ein Drittel von rund 160 Ausweisanträgen
liegen. Die Panne im Rechenzentrum konnte gestern Nachmittag behoben werden,
die Bearbeitung der Anträge läuft seitdem reibungslos.
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www.polizei-rastatt-baden-baden.de
2.11.10
www.baden-online.de
Tödlicher Unfall auf der A5 bei
Bühl
02.11.2010 - Beim Opfer handelt es sich um den Fahrer eines Sprinters.
Er war um kurz nach 7 Uhr auf einen davor fahrenden 40-Tonner aufgefahren,
der von der Tank- und Rastanlage kommend vor ihm auf die Autobahn eingefahren
war. Offenbar schätzte der Sprinter-Fahrer das Tempo des Sattelzuges
falsch ein. Durch den Aufprall kam der Sprinter von der Fahrbahn ab. Das
Fahrzeug wurde total beschädigt. Gesamtschaden: rund 150.000 Euro.
(sst)
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Berghotel kommt halbe Mio. billiger
Waldgenossenschaft beschneit auch Seibelseckle
02.11.2010 - Seebach (gat). Seit April ist das Berghotel Mummelsee
wieder in Betrieb, daher hielt die Waldgenossenschaft Seebach am Freitag
die Generalversammlung auch wieder dort ab. Der Wiederaufbau des Berghotels
war das große Projekt, das die Waldgenossen im Geschäftsjahr
2009 zu bewältigen hatten Es verlangte dem Verwaltungsrat viel ab.
Zu tun gab es aber auch am Skilift Seibelseckle, dort wurden alle Weichen
für die feste Installation der schon länger gewünschten
Beschneiungsanlage gestellt.
Laut Schriftführer Hermann Knapp fasste der Verwaltungsrat 2009
in 15 Sitzungen 86 Beschlüsse, die meisten hingen mit dem zügigen
Wiederaufbau des Berghotels zusammen. Laut Verwaltungsratvorsitzender Rupert
Rösch wurde das Hotel zum 1. April 2010 an das Pächterehepaar
Karl-Heinz und Bärbel Müller zum Betrieb übergeben.
Noch ohne Wellness
Die ersten Monate seien gut angelaufen und hätten unterstrichen,
dass der Neubau zwar ein enormes Unterfangen gewesen sei, dass sich diese
Anstrengung aber schon jetzt als richtig erweise. Erfreulich war Röschs
Nachricht, dass die Baukosten aller Voraussicht nach um eine halbe Million
Euro billiger als geplant kämen. Statt 7,478 Mio. Euro stünden
6,928 Mio. Euro zu Buche. Trotzdem werde der Wellnessbereich aber zunächst
noch nicht gebaut. Der Pächter dränge im Moment auch nicht darauf.
Kräftig investiert wurde laut Markus Huber im Geschäftsjahr
2009 auch in den Skilift Seibelseckle. Es wurde eine Pistenraupe angeschafft,
die Trafostation umgebaut und an die Talstation eine neue Garage angegliedert,
um die Pistenraupe und die Pumpstation für die künftige Beschneiungsanlage
unterzubringen
Ein Plus am Skilift
Dank guten Liftbetriebes an 95 Schneetagen stand für den Skilift
ein leichtes Plus zu Buche. Für die Zukunft des Skiliftes, so Huber,
sei alles auf den Weg gebracht, man warte nun noch auf die Baugenehmigung.
Die Beschneiung werde in zwei Abschnitten installiert, 396 000 Euro werden
investiert. Im ersten Abschnitt würden in diesem Jahr vier Schneekanonen
auf der badischen Seite installiert, 2011 die weiteren auf der schwäbischen
Seite.
Der für den Jahresabschluss zuständige Steuerberater Joachim
Kasper berichtete von geordneten Verhältnisse. Die großen Investitionen
seien ausfinanziert, für das Geschäftsjahr 2009 stehe ein positiver
Abschluss zu Buche.
Bürgermeister Reinhard Schmälzle würdigte besonders
die Leistung des Verwaltungsrates beim Wiederaufbau des Berghotels. Das
Hotel könne sich sehen lassen und es zeichne sich eine gute Entwicklung
ab. In Zusammenarbeit von Gemeinde und Waldgenossenschaft werde als nächstes
der Seerundweg barrierefrei eingerichtet. Auch die Beschneiung am Seibelseckle
freute Schmälzle sehr, sie sei ein Gewinn für den Wintersport
und für den Tourismus.
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swr
Karlsruhe
Probleme mit neuem Personalausweis
Die Stadt hat Probleme mit dem neuen elektronischen Personalausweis.
Die Sachbearbeiter können die Programme nicht öffnen, mit denen
sie die Anträge bearbeiten sollen. Nicht nur in Karlsruhe gibt es
technische Probleme. Auch in Pforzheim und Baden-Baden können die
Bürgerbüros keine Anträge entgegen nehmen. Die Stadt Baden-Baden
konnte am Vormittag gerade mal sechs Anträge bearbeiten, bevor das
EDV-System versagte. Die Ursache für den Ausfall der Systeme ist unklar.
Die Stadt Karlsruhe versucht nun, gemeinsam mit dem Rechenzentrum Karlsruhe
den Fehler zu beheben. Wann die Sachbearbeiter die Anträge wieder
entgegen nehmen und bearbeiten können, ist derzeit nicht absehbar.
Heute ist der erste Tag, an dem die Bürger den neuen elektronischen
Personalausweis beantragen können.
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Karlsruhe
Wohnhausbrand gelöscht
Im Stadtteil Hagsfeld hat am Vormittag ein Wohnhaus gebrannt, dabei
erlitt die 59jährige Bewohnerin eine leichte Rauchgasvergiftung sowie
Verbrennungen an Brust und Gesicht. Nach Mitteilung der Polizei ist das
Feuer mittlerweile gelöscht, der Schaden wird auf mehrere zehntausend
Euro geschätzt. Ursache für das Feuer war ein mit Gas betriebenes
Heizgerät, das aus unbekannten Gründen in Brand geraten war.
Wegen der starken Rauchentwicklung mussten die Bewohner von Karlsruhe-Hagsfeld
Fenster und Türen geschlossen halten.
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Mulhouse
Zwei Tote bei Brand in Wohnhaus
Beim Brand in einem Wohnhaus sind gestern zwei Bewohner ums Leben gekommen.
Einem Pressebericht zufolge starben die 49jährige Frau und der 59jährige
Mann an Rauchvergiftungen. Die Beiden wohnten im Dachgeschoss des zweistöckigen
Hauses. Zwei junge Männer hätten sich noch selbst befreien können,
vier weitere Personen hätten leichte Rauchvergiftungen erlitten. Die
Ermittler vermuten, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde.
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Offenburg
Frontal-Zusammenstoß auf der
B 3 bei OG
Bei einem Verkehrsunfall gestern Abend auf der Bundesstraße 3
sind 4 Personen schwer und zwei leicht verletzt worden. Auf Höhe des
Stadtteils Bohlsbach waren zwei Fahrzeuge frontal zusammen gestoßen.
An dem Unfall waren insgesamt 3 Fahrzeuge beteiligt. Eine Frau musste von
der Feuerwehr aus dem Wrack ihres Fahrzeuges befreit werden. Alle Verletzten
wurden in umliegende Kliniken gebracht.
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www.polizei-rastatt-baden-baden.de



1.11.10
www.baden-online.de
Autofahrerin bei Unfall in Freistett
schwer verletzt
01.11.2010 - Wie die Polizei mitteilte, nahm die Frau gestern an einer
Kreuzung in der Ortsmitte einem anderen Fahrzeug die Vorfahrt. Durch die
Wucht des Aufpralls wurde die Unfallverursacherin in ihrem Fahrzeug eingeklemmt
und musste von der Feuerwehr geborgen werden. Der Unfallgegner wurde bei
dem Verkehrsunfall leicht verletzt; an beiden PKW dürfte wirtschaftlicher
Totalschaden entstanden sein. (sl)
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Unfall mit fünf Fahrzeugen auf
A5 bei Teningen
01.11.2010 - Dabei sind am Sonntag drei Personen verletzt worden. Ein
20-jähriger Schweizer hatte in Höhe der Anschlussstelle Teningen
ein Stauende zu spät erkannt, rammte beim Ausweichmanöver zunächst
einen Wagen aus dem Raum Offenburg und fuhr anschließend in ein Auto
aus Frankreich. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der französische
PKW auf zwei weitere Fahrzeuge aufgeschoben. Dabei verletzte sich die 65-jährige
Fahrerin schwer, ihr 63-jähriger Beifahrer und der Unfallverursacher
wurden leicht verletzt. (sl)
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Feldhamster in der Region ist vom Aussterben
bedroht
31.10.2010 - Im Ortenaukreis kommt die streng geschützte Tierart
praktisch nicht mehr vor, so eine Untersuchung des Umweltministeriums in
Stuttgart. Die größten Feinde des Feldhamsters sind die Landwirtschaft,
die Zersiedelung der Landschaft und natürliche Feinde des Nagetiers,
wie Fuchs und Greifvögel. (vf)
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http://news-aus-baden.de
01.11.2010 05:27
Versuchter Raub
Ettlingen (mr) Am Sonntagabend, gegen 20.10 Uhr, hielt sich ein 17
Jahre alter junger Mann mit zwei Bekannten im Horbachpark auf. Als sich
den dreien eine 5 bis 7-köpfige Personengruppe näherte flüchteten
die zwei Begleiter des 17-jährigen und dieser blieb alleine zurück.
Kurz darauf wurde er aus der Gruppe der ebenfalls Jugendlichen aufgefordert
Bargeld und seine Handy herauszugeben. Als der so Bedrängte äußerte
nichts dabei zu haben, wurde er aus der Gruppe heraus angegriffen und geschlagen.
Erst als einer der Angreifer Partei für ihn ergriff, ließ der
Haupttäter von dem Geschädigten ab. Danach gelang es dem verletzten
jungen Mann sich aus dem Park in Ettlingen zu entfernen. Nach Behandlung
seiner Prellungen und Schürfwunden in einem Krankenhaus, erstattete
er Anzeige bei der Polizei in Ettlingen.
Die unbekannten Täter können wie folgt beschrieben werden:
1. TV ca. 16-17 Jahre alt, ca. 175 cm groß, trug schwarze Kapuzenjacke,
kurze dunkle Haare (Haupttäter)
2. TV ca. 170 cm groß, ca. 14-15 Jahre alt, trug weiße Fleecejacke.
Die weiteren TV konnten nicht näher beschrieben werden. Alle sollten
ca. 15-17 Jahre alt gewesen sein und sich in russischer Sprache unterhalten
haben.
Die Kriminalpolizei Karlsruhe bittet Zeugen sich unter der Rufnummer
939-5555 bei der Polizei zu melden.
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swr
Rust
Europa-Park erneut auf Wachstumskurs
Der Europa-Park hat sich entgegen dem Branchentrend weiter nach oben
entwickelt. Die Saison 2010 wird mit mehr als vier Millionen Besuchern
und einem gestiegenen Umsatz beendet. So Freizeit-Parkchef Roland Mack
gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Das Unternehmen knüpfe
damit an das Rekordergebnis des Vorjahres an.
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Fußball/2. Liga
KSC trennt sich von Trainer Markus
Schupp
Zweitligist Karlsruher SC hat sich von Trainer Markus Schupp getrennt.
Damit zogen die Badener die Konsequenzen aus dem enttäuschenden Saisonstart
mit zuletzt fünf Niederlagen aus sechs Spielen. Nachfolger Schupps
wird der bisherige U23-Coach der Badener, Markus Kauczinski.
"Es war keine leichte Entscheidung, aber die Situation hat sie nötig
gemacht", sagte Not-Präsident Ingo Wellenreuther über die Trennung.
Kauczinski habe "unser vollstes Vertrauen, weil er ein großer Fachmann
ist". Ob der Coach eine Dauerlösung wird, soll aber erst auf der Mitgliederversammlung
am 17. November entschieden werden. Dann bekommt der KSC auch ein neues
Präsidium.
Der KSC hatte am Freitag beim 2:4 gegen 1860 München die dritte
Heimpleite in Folge hinnehmen müssen und war auf Rang 15 abgestürzt.
Kauczinski hatte den KSC bereits in der vergangenen Saison für zwei
Spiele betreut, als sich der Klub von Eduard Becker getrennt hatte. Nach
einem Sieg und einer Niederlage war er jedoch von Schupp abgelöst
worden.
"Machbare Aufgabe"Kauczinski fehlt die vom Deutschen Fußball-Bund
(DFB) geforderte Fußballlehrer-Lizenz, es ist aber laut Wellenreuther
trotzdem "durchaus möglich, dass er länger im Amt bleibt". Aus
Spielerkreisen ist zu vernehmen, dass sich die Mannschaft auf den "Fußball-Fachmann"
freut. "Mein Gefühl sagt mir, dass es eine schwere, aber machbare
Aufgabe wird. Der KSC ist für mich Herzblut, ich freue mich darauf",
sagte der neue Mann.
Schupp hatte die Badener im September 2009 vor dem fünften Spieltag
als Nachfolger von Kauczinski übernommen und mit dem Klub in der vergangenen
Saison Rang zehn erreicht. Von seinen 40 Zweitligaspielen mit dem KSC gewann
Schupp 14, 18-mal ging seine Mannschaft als Verlierer vom Platz
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