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Pfarrer Kneipp
freiverkäufliche
Heilmittel und Toilettenmittel
Werbeschrift etwa 20er Jahre
(13.3.10)


1919 entstand "die Kneipp-Mittel-Zentrale" in Würzburg unter Hermann Oberhäußer.
Pfarrer Kneipp ist 1897 verstorben. Bereits 1891 war der Grundstein für die Kneipp-Werke gelegt worden
und die Rechte auf den  Freund und Mitstreiter, dem Würzburger Apotheker Leonhard Oberhäußer übertragen worden.
Aus der Zeit der 2. Generation unter Sohn Hermann Oberhäußer stammt diese Original-Werbeschrift.
 


 
 

Die Kneipp-Werke Ein Traditionsunternehmen am Puls der Zeit
Die lebenslangen naturheilkundlichen Studien des Gesundheitspioniers Sebastian Kneipp legten 1891 den Grundstein für die Entstehung und Entwicklung der Kneipp-Werke. Heute exportiert das international operierende Unternehmen mit Sitz in Würzburg hochwertige Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel sowie Körperpflege- und Badeprodukte in viele Länder der Welt und präsentiert sich als moderne Gesundheitsmarke mit traditionellen Werten.

Im Jahr 1890 begegnete Sebastian Kneipp dem Würzburger Apotheker Leonhard Oberhäußer. Über die gemeinsame Überzeugung, mit naturheilkundlichen Heilmethoden Gutes zu tun, wurden sie enge Partner und gute Freunde. Ausgehend von natürlichen Pflanzenessenzen und anderen reinen Inhaltsstoffe schufen sie jene Rezepturen, die noch heute die Basis der Kneipp-Produkte darstellen.

Nachdem die ersten gemeinsamen Erprobungen von Naturarzneimitteln im Jahr 1891 überaus erfolgreich verlaufen waren, legte Sebastian Kneipp das Vermächtnis seiner lebenslangen Studien in die Hände des Freundes und Mitstreiters und übertrug ihm die Rechte, pharmazeutische und kosmetische Produkte sowie diätetische Lebensmittel "mit dem Namen und dem Bilde des Herrn Pfarrer Sebastian Kneipp" zu entwickeln, herzustellen und zu vertreiben.

Auf der Grundlage dieser Verträge entstanden später die Kneipp-Werke, die seit Generationen hochwertige Arzneimittel, Nahrungsergänzungen und Pflegeprodukte unter dem Markennamen Kneipp produzieren. Dem großen naturheilkundlichen Erbe seines Mitbegründers und Namensgebers fühlt sich das Unternehmen auch heute noch verpflichtet.

Aktuell haben die Kneipp-Werke weltweit ca. 350 Beschäftigte. Das Unternehmen mit Sitz in Würzburg verfügt über zwei moderne Produktionsstandorte: Am Hauptstandort Ochsenfurt-Hohestadt, in der Nähe von Würzburg, werden Dragees, Lotionen und Badeöle eines der wichtigsten Geschäftsfelder hergestellt. Außerdem befinden sich dort unter anderem auch die Labors für Forschung und Entwicklung sowie die Qualitätskontrolle und die Versandlogistik.

In Bad Wörishofen, der Wirkstätte Sebastian Kneipps, erfolgt die Produktion von Tees, Badesalzen und -tabletten sowie die aufwändige Rückstandsanalytik für alle eingesetzten Rohstoffe.

Kneipp ist ein eigenständiges Unternehmen innerhalb der weltweit operierenden Hartmann-Gruppe, die sich im Jahr 2001 zu 80 Prozent beteiligte und im April 2008 auch noch die restlichen 20 Prozent übernahm. Neben der klassischen Apotheken-Belieferung vertreibt Kneipp seine Produkte überwiegend in Drogeriemärkten und im Lebensmitteleinzelhandel.

International operieren die Kneipp-Werke mit ihren beiden Tochterfirmen erfolgreich seit 1951 in Benelux und seit 1996 in der Schweiz. In 18 weiteren Ländern vertreibt das Unternehmen seine Produktkonzepte über partnerschaftlich verbundene Vertriebsgesellschaften. Der erfolgreiche Ausbau bestehender Märkte zum Beispiel Frankreich, Tschechien, Japan oder USA steht dabei genauso im Fokus wie die Eroberung neuer Märkte, zum Beispiel in Asien und Osteuropa. Vor allem das Bade- und Körperpflege-Sortiment erfährt im Auslandsgeschäft von Kneipp eine hohe Relevanz.

Kneipp ist heute ein modernes, international aufgestelltes Traditionsunternehmen mit großem Entwicklungspotential, das dem bedeutenden Erbe und der ganzheitlichen Philosophie seines Mitbegründers und Namensgebers weiterhin Rechnung trägt.

Die Geschichte der Kneipp-Werke (Meilensteine)
1890
Sebastian Kneipp lernt den Würzburger Apotheker Leonhard Oberhäußer kennen. Aufgrund ihrer gemeinsamen Überzeugung, mit naturheilkundlichen Methoden Gutes zu tun werden sie enge Partner und gute Freunde. Auf Basis natürlicher Pflanzenessenzen und anderer reiner Inhaltsstoffe schaffen sie jene Rezepturen, die auch heute noch richtungsweisend für die Kneipp-Produkte sind.
 

1891-1897
1891 legt Sebastian Kneipp das Vermächtnis seiner lebenslangen Studien in die Hände des Freundes und Mitstreiters Leonhard Oberhäußer, indem er ihm exklusiv, das heißt weltweit und für alle Zeiten, die Rechte überträgt, pharmazeutische und kosmetische Produkte sowie diätetische Lebensmittel «mit dem Namen und dem Bilde des Herrn Pfarrer Sebastian Kneipp» zu entwickeln, herzustellen und zu vertreiben. Mit diesem Vertrag legen die beiden den Grundstein für die heutigen Kneipp-Werke.

Bis zum Jahre 1897 folgten weitere bestätigende und erweiternde Erklärungen und Verträge. Das erste Produkt, das in der Würzburger Engel-Apotheke mit dem Namen Kneipps hergestellt wird, sind die Kneipp-Pillen gegen Darmträgheit. Schnell folgen Tees, Pflanzensäfte, Pflanzenpulver, Tinkturen, ölige Auszüge sowie die sogenannten « Spezialitäten « (Fertigarzneimittel) Rosmarinwein, Magentrost und Flatuol. Leonhard Oberhäußer übernimmt den Versand der Kneipp-Mittel.
 

1897-1919
Nach dem Tod von Sebastian Kneipp im Jahre 1897 stellt Leonhard Oberhäußer weiterhin Heil- und Pflegemittel gemäß den Rezepturen Kneipps her und verhilft den Produkten zu Bekanntheit auch über die Landesgrenzen hinaus.
 

1919 - 1945
Firmierung als Kneipp-Mittel-Zentrale. In zweiter Generation hat Hermann Oberhäußer, der Sohn von Leonhard Oberhäußer, die Geschäftsführung inne. Die Kneipp-Mittel-Zentrale floriert und bezieht eigene Räume in der Würzburger Ludwigstraße 9 gegenüber dem Stadttheater. Ab 1920 werden auch Apotheken beliefert.

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Das ist ja ein VDO-Fahrrad-Tachometer
Original Werbeblatt  40er Jahre
 
 

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